Aus Stein und Ton
Die ukrainischen Boxer Vitali und Wladimir Klitschko sind zwei grundverschiedene Brüder. Der eine ist jetzt Politiker. Der andere steht am Samstag im Ring.
Die ukrainischen Boxer Vitali und Wladimir Klitschko sind zwei grundverschiedene Brüder. Der eine ist jetzt Politiker. Der andere steht am Samstag im Ring.
Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums in den vergangenen 24 Stunden mehrfach in den ukrainischen Luftraum eingedrungen. Der Kreml müsse „sofortige Schritte“ zur Deeskalation unternehmen.
Neue Umfragen zeigen, dass im Süden und Osten der Ukraine die Mehrheit der Bevölkerung einen Beitritt zur Russischen Förderation ablehnt. Auf der Liste der größten Sorgen stehen vor allem soziale Fragen im Vordergrund.
Die geplante „Aufräumaktion“ des ukrainischen Militärs versetzt die Bevölkerung in Slawjansk in Angst und Schrecken. Die prorussischen Milizen verbarrikadieren sich in der Stadtverwaltung. Wenn der Gegner kommt, werden sie sich verteidigen.
Die Außenminister Deutschlands und Frankreichs bereisen zusammen Moldau und Georgien. In Russlands „nahem Ausland“ wollen sie für die EU Flagge zeigen – zumindest ein wenig. Denn Steinmeier und Fabius achten peinlich genau darauf, den Kreml nicht herauszufordern.
Im ostukrainischen Slawjansk löst die Armee Straßensperren der Separatisten mit Gewalt auf. Es soll mindestens fünf Tote gegeben haben. Die prorussischen Kämpfer wollen die besetzten Gebäude verteidigen.
Russland und Amerika verschärfen im Ukraine-Konflikt die rhetorische Gangart. Eine Lösung der Krise scheint immer schwieriger. Bundesaußenminister Steinmeier warnt, während ukrainische Truppen Boden gutmachen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow droht mit einer „Antwort“, sollten russische Interessen in der Ukraine verletzt werden - so wie in Georgien 2008, wo das Land einmarschierte. Das westliche Militärbündnis reagiert besorgt.
Die Stadt Slawjansk im Osten der Ukraine ist fest in der Hand der prorussischen Separatisten. Jetzt wurde ein Mitglied der Vaterlandspartei tot aufgefunden. Kiew gibt Moskau die Schuld.
Washington schickt 600 Soldaten nach Polen und in die drei baltischen Staaten. Russland hat unterdessen ein Manöver im Kaspischen Meer begonnen. Die ostukrainische Stadt Slawjansk wird noch immer von prorussischen Aktivisten kontrolliert.
Schüsse auf ein Aufklärungsflugzeug, ein ermordeter Politiker der Regierungspartei: Nach neuer Gewalt im Osten der Ukraine schickt Übergangspräsident Turtschinow die Armee abermals in den Einsatz gegen prorussische Aktivisten.
In der Ukraine grassiert die Korruption. Niemand kann garantieren, dass Milliardenprogramme, die das Land nötig hätte, nicht in dunkle Kanäle fließen. Eine schlüssige Strategie des Westens aber liegt in weiter Ferne.
Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden hat bei seinem Besuch in der Ukraine ein Hilfspaket von 50 Millionen Dollar angekündigt. Unterdessen untersagte Russland dem Anführer der Krimtataren Dschemilew die Einreise.
Trotz Friedensabkommen fallen abermals Schüsse in der Ostukraine. Dabei wollen die Vereinigten Staaten nicht weiter zusehen: Moskau müsse die Separatisten nun schnell zur Räson bringen, fordert Außenminister Kerry.
Aus der ostukrainischen Stadt Slawjansk gibt es Berichte von neuen Angriffen. Indes geben russische Separatisten dem „Rechtem Sektor“ die Schuld an dem Zwischenfall in der Osternacht. Die präsentierten Beweise sind jedoch äußerst fragwürdig.
Zwanzigtausend Seelen hat die Ortschaft Schilowo südöstlich von Moskau. Bei den Osterfeierlichkeiten schwingt wie überall im Land auch hier die Sorge um die weitere Entwicklung des Ukraine-Konflikts mit.
Von Deeskalation keine Spur: Russlands Außenminister Lawrow wirft der Ukraine vor, das Genfer Friedensabkommen zu missachten, weil der Majdan in Kiew noch immer nicht geräumt sei. Damit komme Russland „in eine schwierige Lage“.
Um weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die ukrainische Interimsregierung zu erörtern, reist heute der amerikanische Vizepräsident Biden nach Kiew. Er trifft dort auf eine äußerst angespannte Lage.
Nach dem Schusswechsel in der ostukrainischen Stadt Slawjansk spitzt sich die Lage weiter zu: Ein Anführer der Separatisten ruft Präsident Putin dazu auf, Waffen und „Friedenstruppen“ in das Land zu schicken.
Nach einer mysteriösen Schießerei im ostukrainischen Slawjansk machen sich Moskau und Kiew gegenseitig Vorwürfe. Russland beschuldigt die Ultranationalisten des „Rechten Sektors“. Und auch in Kiew wächst der Druck auf die Kämpfer.
Außenminister Steinmeier widerspricht Washington und Verteidigungsministerin von der Leyen. Die Genfer Ergebnisse seien eine Chance, von denen es nicht mehr viele geben werde, sagte er.
Begegnung in Luhansk: Eine alte Frau steht am östlichen Ende der Ukraine bei den prorussischen Demonstranten und sagt: Ich bin wegen meines Vaters hier. Der ist 1943 gefallen.
Die ukrainische Regierung hat angekündigt, während der Osterfeiertage nicht gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes vorzugehen. Die zeigen aber auch kein Anzeichen des Einlenkens.
Der EU-Kommissar für Energie fordert, Kiew bei der Zahlung seiner Gasrechnungen an Russland zu unterstützen. Sollte Moskau den Hahn zu drehen, würde das auch Deutschland treffen.
Kurz nach dem Genfer Gipfel herrscht Uneinigkeit über die Vereinbarungen: Amerika fordert, die prorussischen Kräfte im Osten abzurüsten. Moskau verlangt, zunächst jene zu entwaffnen, die sich an der prowestlichen Revolution in Kiew beteiligt haben sollen.
Nach Putins Fernsehauftritt und der Einigung von Genf zeigen sich Russlands Medien milde wie selten. Doch nicht nur in der Ukraine gibt es Zweifel am wahren Willen des russischen Präsidenten zur Deeskalation.
Am Tag nach der Einigung auf einen Friedensplan für die Ostukraine schwindet die Hoffnung auf dessen Umsetzung. Russland verteidigt den Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze und stellt für die Entwaffnung der prorussischen Separatisten neue Forderungen.
Russland hat der Forderung nach Entwaffnung separatistischer Kräfte im Osten der Ukraine zugestimmt. Außerdem müssten sie alle besetzten Gebäude verlassen, sagte Außenminister Lawrow in Genf. Der amerikanische Präsident Obama bleibt trotzdem skeptisch.
Russlands Präsident beschwört die Opferbereitschaft seines Volkes, das er dem Westen moralisch für überlegen hält. Dann darf auch der Whistleblower Edward Snowden zum Präsidenten sprechen - und das Volk lauscht beeindruckt. Die Analyse einer Inszenierung.
In Genf läuft der Krisengipfel zur Lage in der Ukraine. Präsident Putin gesteht in einem Fernsehauftritt erstmals den Einsatz russischer Soldaten auf der Krim ein und beharrt auf das Recht eines Militäreinsatzes im Osten. Auch Edward Snowden lässt er sich zuschalten.
Im Osten der Ukraine ziehen sich die Regierungstruppen aus dem Gebiet Donezk zurück. Zuvor hatten Bewaffnete einen Stützpunkt der Nationalgarde angegriffen. Drei Separatisten sollen dabei getötet worden sein.
Die ukrainischen Truppen geben im „Antiterrorkampf“ ein jämmerliches Bild ab. Ihre Panzer werden von Separatisten erbeutet, wobei nicht ganz klar ist, welche „Ukrainer“ in Wahrheit Russen sind.
Angesichts der Eskalation in der Ostukraine will die Nato mehr Flugzeuge, Schiffe und Soldaten in die östlichen Mitgliedsstaaten schicken. Deutschland beteiligt sich mit einem Schiff und sechs Kampfflugzeugen.
Die Nachrichten aus der Ostukraine überschlagen sich - und sind oft widersprüchlich. Was wollen die Separatisten? Kann Russland das Geschehen wirklich steuern? Warum geht die ukrainische Regierung nicht offensiver vor? Eine Analyse.
Der Vormarsch ukrainischer Streitkräfte gegen prorussische Milizen ist international auf geteiltes Echo gestoßen. Amerika äußert Verständnis. Russland droht, die Genfer Gespräche scheitern zu lassen. Die Vereinten Nationen schließen einen Blauhelmeinsatz aus.
Sicherheitskräfte der Interimsregierung in Kiew haben den Militärflughafen zwischen Kramatorsk und Slawjansk gestürmt, den Separatisten unter Kontrolle gebracht hatten.