Kiew lässt Separatisten frei
Die prorussischen Separatisten haben nach eigenen Angaben ihren Anführer Pawel Gubarew freibekommen - durch einen Austausch gegen drei Mitglieder der Sicherheitsdienste.
Die prorussischen Separatisten haben nach eigenen Angaben ihren Anführer Pawel Gubarew freibekommen - durch einen Austausch gegen drei Mitglieder der Sicherheitsdienste.
In Mariupol, Slawjansk und weiteren Städten in der Ostukraine versucht die Nationalgarde, wieder die Kontrolle zu übernehmen. Russische Spezialkräfte leisteten den Separatisten gezielte militärische Hilfe, sagte der CDU-Außenpolitiker Wellmann unter Berufung auf Geheimdienst-Berichte.
Wenn die Kirche mit einer Stimme spricht, kann sie in der Ukraine etwas erreichen. Das sagt der Schweizer Kardinal Koch im Interview mit FAZ.NET. Er ist vom Papst damit beauftragt, die Einheit der Christen in der umkämpften Region zu fördern.
Der Chef der Linksfraktion, Gregor Gysi, verwendet das Vokabular der Separatisten von Slawjansk. Unterdessen scheint eine zweite Friedenskonferenz über die Ukraine unwahrscheinlich.
In Slawjansk kontrollieren bewaffnete Separatisten die Straßen. Inzwischen geben sie zu, dass sich auch Russen in ihren Reihen befinden. Dass sich in der Stadt eine humanitäre Katastrophe anbahnt, wie Moskau behauptet, lässt sich allerdings nicht feststellen. Ein Frontbericht.
Nach der Freilassung der OSZE-Beobachter sind noch immer viele Ukrainer in der Gewalt der Geiselnehmer. Der Separatistenführer Ponomarjow sagt offen, Geiseln zu machen, um sie gegen prorussische Aktivisten austauschen zu können.
Spalten, nicht besetzen, das ist nach Ansicht von Europas oberstem Nato-General Breedlove Russlands Strategie in der Ostukraine. Kiew schloss derweil den Luftraum über Donezk. Die Lage in Slawjansk blieb zunächst ruhig.
Angesichts der Offensive ukrainischer Truppen ziehen sich prorussische Separatisten aus Slawjansk zurück. Beide Seiten melden Tote. UN-Generalsekretär Ban bietet seine Vermittlung an.
In der Ostukraine herrschen weiter bürgerkriegsähnliche Zustände. Auch nach der Offensive der ukrainischen Truppen halten russlandfreundliche Separatisten in wichtigen Städten Gebäude besetzt. Russlands Präsident Putin forderte in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel Verhandlungen zwischen Kiew und den Separatisten.
Zwischen Russland und der Ukraine schwanken die Grenzen gewaltig. Eines eint beide Völker: Von Europa sehen sie sich in die Rolle kleinkrämerischer Konsumenten gedrängt. Eine Inspektionsreise.
Odessa kommt nicht zur Ruhe. Ungeachtet des Besuchs von Ministerpräsident Jazenjuk haben prorussische Demonstranten das Polizeihauptquartier der Stadt gestürmt.
Nach dem glimpflichen Ende der Geiselnahme in Slawjansk hat der stellvertretende CSU-Vorsitzende Gauweiler kritische Fragen an die Verteidigungsministerin. Von der Leyen verteidigt die Mission der OSZE-Beobachter.
Eine Reise durch den Osten der Ukraine. Unterwegs entsteht nicht Angst oder Empörung, sondern Verwunderung. Es regnet, und die meisten Menschen halten sich heraus aus dem Spiel.
Nach über einer Woche in der Gewalt prorussischer Separatisten sind die entführten Militärinspekteure in Berlin gelandet. Der deutsche Leiter des Teams, Oberst Axel Schneider, berichtete von einer „ständig steigenden Bedrohung“ für die Inspekteure.
In mehreren Städten in der Ostukraine ist es wieder zu Kämpfen zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten gekommen. Der verheerende Brand in Odessa soll untersucht werden.
Der Kreml hat die Regierung in Kiew für die zahlreichen Toten in der Hafenstadt Odessa verantwortlich gemacht. Die ukrainische Armee weitet unterdessen ihre Operationen in Kramatorsk gegen prorussische Milizen aus.
Die Lage in der Ukraine wird immer dramatischer: Bei einem Brand in Odessa sterben 31 Menschen. Auch in anderen Städten gibt es Berichte über Tote. Ukrainische Truppen setzten ihre Offensive am Samstagmorgen fort. Moskau wirft der Regierung in Kiew „kriminelle Verantwortungslosigkeit“ vor.
Die Bundeskanzlerin ist irritiert von der Washingtoner Debatte über die Ukraine. Dort gibt es scharfe Kritik an Berlin. Barack Obama scheint mit Angela Merkel aber weitgehend einig.
Die Lage in der Ukraine wird immer dramatischer - vor allem in der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer. Kiew-treue und prorussische Demonstranten liefern sich Straßenschlachten, es gibt zahlreiche Tote. Die dramatischen Bilder eines Tages.
Die Industriestadt Slawjansk ist von ukrainischen Soldaten umstellt. Bei Kämpfen starben mehrere Menschen. Seit Tagen schon herrschte in der Stadt eine Truppe maskierter Männer – und die Angst vor dem, was nun kommt.
Das Schweigen des Westens ist auch eine Botschaft: Glücklich mit dem Armee-Einsatz in der Ost-Ukraine ist niemand. Kiew sollte alles tun, damit das Kalkül des Kremls nicht aufgeht.
Bei der ukrainischen Offensive gegen prorussische Kräfte sind nach Angaben aus Kiew zahlreiche prorussische Separatisten, aber auch zwei ukrainische Soldaten getötet worden. Auch in Odessa starben drei Menschen. In New York kam der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen.
Russland wirft der Regierung in Kiew vor, der Einsatz der Armee gegen die Separatisten in der Ost-Ukraine werde von rechtsextremen Terroristen unterstützt. Verteidigungsministerin von der Leyen ist in großer Sorge um die in Slawjansk festgehaltenen OSZE-Militärbeobachter.
Im Osten der Ukraine übernehmen prorussische Separatisten in immer mehr Städten die Macht. In Donezk stürmten Angreifer das Gebäude der Staatsanwaltschaft. Die Regierung in Kiew gibt zu, dagegen hilflos zu sein - und führt die Wehrpflicht wieder ein.
Der ukrainische Separatistenführer Wjatscheslaw Ponomarjow ist durch seine Geiselnahme schlagartig bekannt geworden. Viel weiß man jedoch nicht über ihn.
Kurz vor ihrer Abreise nach Amerika hat Bundeskanzlerin Merkel abermals an den russischen Präsidenten Putin appelliert, die prorussischen Milizen zur Freilassung der OSZE-Mitarbeiter zu bewegen. Der Kreml gab sich dialogbereit.
Der Internationale Währungsfonds räumt der Ukraine eine Kreditlinie über 17 Milliarden Dollar ein. Doch das anspruchsvolle Anpassungsprogramm birgt große Risiken.
Die ukrainische Regierung hat zugegeben, dass ihr die Kontrolle im Osten entgleitet. Am 25. Mai, dem Tag der Präsidentenwahl, sollen die Ukrainer auch über die territoriale Integrität ihres Landes abstimmen. In Kiew wurde der russische Militärattaché festgenommen. Man wirft ihm Spionage vor.
Die Welt blickt auf die ukrainische Stadt Slawjansk. Was es heißt, in diesen Tagen Bürger einer Stadt zu sein, in der jeder, der eine Waffe wollte, auch eine bekommen hat.
Er behauptet, 2500 Kämpfer unter sich zu haben. Doch das ist schwer zu kontrollieren. Wie so manches, was man über den selbsternannten Volksbürgermeister von Slawjansk erzählt.
Wie sicher sind Russlands Gaslieferungen in die Ukraine und den Rest Europas? Darüber will EU-Energiekommissar Oettinger am Freitag mit den Ländern sprechen. In einem Routinebericht warnt Gasprom vor Störungen der Gaslieferungen nach Europa.
Warum manche in der Ukraine Russland die Schuld an dem Mordanschlag auf Charkiws Bürgermeister geben – und wie die Stimmung zugunsten der prorussischen Separatisten kippen könnte.
„Putin-Versteher“ sind nicht automatisch Befürworter der russischen Politik im Krim-Konflikt. Und geht es nicht auch um „Obama-Versteher“, wenn man die Ukraine-Krise richtig beurteilt?
In der Ostukraine ist kaum noch zu durchschauen, wer eigentlich wen angreift und warum. Die Wirklichkeit jedenfalls sieht anders aus, als es die Nachrichten aus Kiew und Moskau behaupten.
Die Ukraine will unabhängiger von russischem Erdgas werden. Und hat dazu nun ein Abkommen mit der Slowakei geschlossen: Westliche Unternehmen können künftig Gas über die alte Reservepipeline Wodschany liefern.
Auf der Krim feierte Anfang der neunziger Jahre eine starke Bewegung für den Anschluss an Russland bei Wahlen Triumphe - und war trotzdem zu schwach, um sich zu behaupten. Aber ihre Geschichte spielt in diesem Frühjahr eine große Rolle.