Corona und Justitia
Auch die Gerichte fahren ihren Betrieb runter. Die CDU fordert Pauschallösungen für die kommenden Wochen.
Auch die Gerichte fahren ihren Betrieb runter. Die CDU fordert Pauschallösungen für die kommenden Wochen.
Im Prozess gegen den mutmaßlichen IS-Führer Abu Walaa hat ein Mitangeklagter überraschend ein Geständnis abgelegt. Das rechtfertige aber keinen Rückzug seiner Verteidiger, entschied der Bundesgerichtshof.
Sie wollten nur ihre Familie besuchen oder Urlaub machen. Wegen der Corona-Krise kommen sie nun nicht mehr zurück nach Deutschland. Wie erleben das die Betroffenen?
Fast jeder wird aus dieser Krise ärmer herausgehen, als er in sie hineingegangen ist. Doch so berechtigt insbesondere die Sorgen kleinerer Unternehmen sind: Die Bundesregierung ist keine Vollkaskoversicherung.
Omaima A. soll sich 2015 mit ihren drei Kindern dem IS angeschlossen haben. Dort hat sie wohl den deutschen Dschihadisten Dennis Cuspert geheiratet. Wegen Mitgliedschaft im IS wird ihr nun der Prozess gemacht.
Statt von Konzert zu Konzert zu reisen, sitzen Künstler auf hohen Kosten. Und keiner weiß, ob die Sommer-Touren stattfinden. Ein Branchenverband fordert nun einen milliardenschweren Hilfsfonds.
Bei Wolfgang Rihm ist 2017 eine schwere Krankheit diagnostiziert worden. Er komponiert aber unverdrossen weiter und gibt sich kampfentschlossen. Dass ein Dokumentarfilm über ihn kürzlich mit „Vermächtnis“ übertitelt wurde, gefällt ihm deswegen gar nicht.
Der Bundesgerichtshof untersagt dem Deutschen Wetterdienst die Wettervorhersage via kostenloser App. Um den Wettbewerb nicht zu verzerren, soll die „Warnwetter“-App bald mit Werbung oder kostenpflichtig zu haben sein.
Zigtausende Menschen wohnen in Frankreich und arbeiten in Deutschland. In Zeiten der Pandemie ist das keine kleine Herausforderung.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz will auf der sicheren Seite sein und belässt es dabei, den „Flügel“ als „erwiesen extremistisch“ einzuordnen. Aber wo fängt der „Flügel“ an, wo hört er auf?
Das Berliner Landgericht hält den seit Ende Februar in der Hauptstadt geltenden Mietendeckel für verfassungswidrig. Die Grundsatzentscheidung in der Sache steht aber noch aus.
Der Fall um zwei Leichen auf einem Reiterhof in Maintal muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof hat auch den zweiten Freispruch durch das Landgericht Hanau kassiert.
Burkhard Hirsch war in den achtziger Jahren der Anführer einer kleinen Schar von Linksliberalen in der FDP. Später wurde er Streiter für Menschenrechte. Nun ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.
Ende Februar trat das umstrittene Gesetz der Berliner Landesregierung in Kraft. Ein Antrag von Vermietern auf vorläufige Außerkraftsetzung der Bußgeldvorschriften wurde nun abgelehnt.
Burkhard Hirsch galt als einer der letzten prominenten Vertreter des sozialliberalen Flügels der FDP. Nun ist der frühere Innenminister Nordrhein-Westfalens im Alter von 89 Jahren gestorben.
Neben Italien stuft das Robert-Koch-Institut auch Ostfrankreich als Risikogebiet ein. Die Unternehmen und Kommunen im deutschen Südwesten sind besorgt.
Suizidhilfe muss frei sein, aber Regulierung ist möglich: Nach dem Karlsruher Urteil sind rechtsdogmatische Modellvorschläge für den Bundestag gefragt.
Im zweiten Anlauf haben Volkswagen und die Verbraucherschützer doch noch einen gemeinsamen Vergleich zur Entschädigung von Dieselkunden erzielt. Insgesamt stellt der Konzern 830 Millionen Euro bereit.
Abstrich durchs Fenster: Im baden-württembergischen Landkreis Esslingen können sich Verdachtspatienten in zwei Drive-in-Testzentren auf Corona testen lassen.
Das OLG Karlsruhe hat einen polnischen Staatsbürger aus der Auslieferungshaft entlassen. Dies wird kein Einzelfall sein.
Erstmals erwägen deutsche Richter, Polen die Auslieferung eines Strafverfolgten zu verweigern. Sie haben erhebliche Zweifel an der dortigen Justiz.
Noch immer bleiben viele Fragen im Mordfall Lübcke offen. Doch trotz geänderter Aussagen bleibt Stephan E. für die Ermittler weiterhin Hauptverdächtiger.
Seit Anfang März müssen Schüler und Kindergartenkinder nachweisen, dass sie ausreichend gegen Masern geschützt sind. Eltern und sogar Ärzte gehen dagegen vor.
Der Bundestag steht bei der Regelung der Sterbehilfe vor einer schweren Aufgabe. Auch nach der Karlsruher Entscheidung sind die nächsten Schritte nicht ohne Weiteres vorgegeben.
Seit Jahren wird der SAP-Gründer in Fußballstadien angefeindet. Zuletzt eskalierten die Auseinandersetzungen. Der bald 80 Jahre alte Unternehmer geriet ins Fadenkreuz. Zeit für eine Lobrede auf den letzten Gründer eines deutschen Weltkonzerns.
Der Schauspieler befindet sich bereits seit einer Woche in häuslicher Isolation. Er hatte einen Kongress besucht, bei dem ein infizierter Mann teilgenommen hatte. Bislang fiel sein Test aber negativ aus.
Das Karlsruher Urteil zur Selbsttötung weckt die angriffslustigsten Lebensgeister. Aber wer jetzt die Skandalisierung sucht, sollte beim deutschen Parlament anfangen.
Ein Richter rechnet nicht: Mit einer unüberlegten Antwort hat sich der Präsident des Bundesverfassungsgerichts bei einer öffentlichen Fragestunde in Rechtfertigungsnot gebracht.
Eine rumänische Familie erhielt in Deutschland weder Arbeitslosengeld noch Sozialhilfe und klagte dagegen. Jetzt haben die obersten Verfassungsrichter reagiert.
Seit dem 1. März müssen Eltern von Schul- und Kindergartenkindern nachweisen, dass ihre Kinder gegen die Masern geimpft sind. Einige sehen in der Impfpflicht allerdings das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
Akten belegen: Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke stolperte getrieben von Hass und Neid durch sein Leben. Was die Ermittler wissen und was erst das bald beginnende Verfahren zeigen kann.
Staatsbetriebe sollten mit gutem Beispiel vorangehen, sagen Familienministerin Giffey und Justizministerin Lambrecht – und fordern eine Frauenquote für die Unternehmen im Bundesbesitz.
Sie sind nicht generell gegen Impfen, doch gegen staatlichen Zwang: Familien mit Kleinkindern wollen die Masern-Impfpflicht in Karlsruhe überprüfen lassen, die von heute an gilt.
Im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird die Anklageschrift der Bundesanwaltschaft erwartet. Nach den Anschlägen von Hanau und Halle hat der Prozess eine besonders große Bedeutung.
Nach Angaben eines Verdächtigen wollte die Gruppe Moscheen anzünden, um Muslime zum Verlassen Deutschlands zu bewegen. Auch über Attacken mit Schusswaffen sei gesprochen worden.
Was mit Kunststoffen, Metallen und Stammzellen schon lange gelingt, lässt sich nun auch für Glas nutzen. Wie die additive Fertigung die Verarbeitung eines der ältesten Werkstoffe der Menschheit revolutioniert.