Sind die Kleinen nicht süß?
Ohne Zusatz von Zucker: Zwei britische Historiker zeigen in einer Studie, wie vor mehr als 100 Jahren engagierte Kinder ihre Familien in den Zuckerverzicht trieben, um sich gegen Sklaverei und Ausbeutung zu stellen.
Ohne Zusatz von Zucker: Zwei britische Historiker zeigen in einer Studie, wie vor mehr als 100 Jahren engagierte Kinder ihre Familien in den Zuckerverzicht trieben, um sich gegen Sklaverei und Ausbeutung zu stellen.
Nach Hamburg verschärft nun auch Berlin die geltenden Corona-Maßnahmen. Nach Ostern sollen die Kitas geschlossen werden, ein Notbetrieb wird eingerichtet. Das sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag.
In Berlin dürfen Bürger sich von Karfreitag an nachts nur noch allein oder zu zweit im Freien aufhalten. Weitere Verschärfungen gibt es nach Ostern.
In der rot-grün regierten Hansestadt soll die Regelung vorerst bis zum 18. April gelten. Das teilte der Erste Bürgermeister von Hamburg Peter Tschentscher mit.
Alle Ministerpräsidenten müssten die Notbremse nun „ohne weiteres Überlegen“ umsetzen, fordern Söder und Kretschmann in einem Brief an ihre Amtskollegen. NRW-Ministerpräsident Laschet wollte sich auf Anfrage der F.A.Z. nicht zu dem Vorstoß äußern.
Einkaufen bis Mitternacht? Nicht an Gründonnerstag in Hessen. Grund ist das Ladenöffnungsgesetz, das nach einem umstrittenen „Mitternachtsshopping“ geändert wurde.
Die Karwoche gibt vielerorts bereits einen Vorgeschmack auf die warme Jahreszeit. Doch spätestens zum Osterwochenende ist erst einmal Schluss mit den sommerlichen Temperaturen.
Frühsommer im Frühling: Ein Hochdruckgebiet sorgt in der Mitte Deutschlands für ungewöhnlich hohe Temperaturen, jedenfalls bis zu den Feiertagen. An Karfreitag wird es deutlich kühler.
Die vorösterliche Stimmung verhagelt, das Land tief gespalten: Die Deutschen sind müde und wütend. Zeit, sich an die gemeinsame Mission zu erinnern.
Bund und Länder empfehlen Modellprojekte, um den Spielraum für ein öffentliches Leben trotz Corona auszuloten. Berlin, Tübingen und Rostock haben schon Erfahrungen damit gesammelt.
Der zentrale Corona-Kennwert für Hessen läuft der Inzidenz im Bund davon. Nur drei Länder stehen schlechter da. Ministerpräsident Bouffier sieht „keine Zeit für Lockerungen“. Die Wirtschaft rügt die Politik.
An Karfreitag stünde das „Anbaden“ in Frankfurt-Hausen an. Dieses Jahr muss das stets als erstes geöffnete Freibad indes abermals mit der Tradition brechen. Nur das Schulschwimmen geht vorerst sicher weiter.
Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson liebt Luthers Deutsch, hat das Corona-Jahr schöpferisch verbracht, sich mit Volksliedern und Furtwängler beschäftigt und gibt nun in Köthen ein persönliches Konzert zu Bachs Geburtstag.
Die Lockerungen machen es möglich: Die Vereinsschwimmer dürfen in Frankfurt wieder in den Hallenbädern trainieren. Für die Bäderbetriebe ist das der nächste Schritt zu einem Normalbetrieb.
Protestant bleiben statt den Suizid evangelisch-kirchlich abzusichern. Ein Gastbeitrag.
Fast die Hälfte der hessischen Schüler hat jetzt Wechselunterricht. Der Andrang auf die Notbetreuung ist weiterhin groß. Schüler in Frankfurt dürfen sogar wieder schwimmen gehen.
In Polen steht die Aktivistin Elzbieta Podlesna vor Gericht. Sie soll religiöse Gefühle verletzt haben: Auf Plakaten hatte sie den goldenen Heiligenschein durch die Regenbogenfarben der LGBT-Bewegung ersetzt.
2021 beginnt mit einem langen Wochenende und bringt zusätzliche Tage, um das Bruttoinlandsprodukt zu steigern. Ein Umstand, der Volkswirten als gutes Zeichen für ein erfolgreiches Jahr erscheint.
In Mecklenburg verbot der Bischof den Katholiken, an den Ostertagen Gottesdienst zu feiern – obwohl es die Landesregierung zugelassen hätte.
Hunderte Muslime versammeln sich mit dem türkischen Präsidenten zum Freitagsgebet in der Hagia Sophia. Aus Protest läuten in Griechenland und Zypern die Glocken vieler orthodoxer Kirchen.
Die Frankfurter Polizei ist wachsam, dass sich Gewaltexzesse wie in Stuttgart nicht auch in Hessen abspielen. Die Entwicklung solcher Ereignisse sei aber nicht neu – wie die Erinnerungen an eine Nacht in Darmstadt vor zwei Jahren zeigen.
Einen derartigen Ausbruch von Gewalt wie im hessischen Dietzenbach kannte die Polizei bisher nur von extremistischen Gruppierungen. War dies tatsächlich ein Racheakt, ist man von solcher Schwerkriminalität nicht mehr weit entfernt.
Am Mittwoch findet der nächste Lockerungs-Gipfel statt. Die Unruhe wächst zunehmend – bei den Ministerpräsidenten und bei der Bevölkerung. Und es gibt einen neuen Akteur der Krise: die Gerichte.
Die Gerechtigkeitsfrage wird in der Corona-Krise immer häufiger und lauter gestellt. Unternehmen und Bürger haben in Hessen bereits 40 Normenkontrollverfahren beantragt. Neue Eilgesuche kommen beinahe täglich hinzu.
Nach der Gewalteskalation an Karfreitag in der Frankfurter Ahornstraße setzt die Polizei eine Arbeitsgruppe für den Stadtteil Griesheim ein. Ziel sei es, kriminelle Strukturen aufzuhellen.
Die Angst vor Bioterror und die Sehnsucht nach der Waldhütte: In der Krise wächst die Prepper-Szene, die sich aus den verletzbaren Städten in die Natur zurückziehen will.
Das orthodoxe Osterfest steht bevor. Doch das berühmte Höhlenkloster in Kiew ist abgeriegelt, die Hälfte der Mönche mit dem Coronavirus infiziert. Werden sie sich an die Beschränkungen halten?
Zu Besuch bei Schwerkriminellen: Der Moskauer Priester Alexander Borissow und Mitglieder seiner Gemeinde betreuen Häftlinge, die eine lebenslange Gefängnisstrafe verbüßen.
Vor einem Jahr brannte Notre-Dame. Präsident Macron kündigte damals an, die weltbekannte Kathedrale werde bis 2024 wiederaufgebaut. Doch dieses Ziel ist in weite Ferne gerückt.
Wenn andere aufstehen, hat die Frankfurterin Ingrid Stegemann ihre Arbeit schon hinter sich: Sie trägt auch in der Corona-Krise Zeitungen aus.
Italiens Ministerpräsident beschimpft in einer Fernsehansprache an die Nation zwei Oppositionspolitiker. Damit bringt er Journalisten und sogar Leute in seinen eigenen Reihen gegen sich auf.
Das Kulturzentrum Hafen 2 ist über Offenbach hinaus bekannt und hat für das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt große Bedeutung. Nun wird es vom Virus bedroht.
Kurz sah es so aus, als sei die Ebola-Epidemie in Kongo beendet. Doch nun gibt es zwei neue Opfer. Wo sich eines von ihnen infiziert hat, ist noch unklar.
Oberammergau spielt seit 1680 alle zehn Jahre die Passion Christi nach. 2020 fällt die Aufführung aus. Für Regisseur Christian Stückl ist das kein Grund zu verzagen. Ein Gespräch über Ostern, Jesus und die Corona-Krise.
Ostern wird dieses Jahr anders gefeiert: Leere Kirchen, alleine oder im kleinen Familienkreis, Gottesdienste via TV oder Internet. Die Vertreter der Kirchen sprechen den Menschen Mut zu und sehen in der Corona-Krise auch eine Chance.
In Corona-Zeiten bekommen die Kar- und Ostertage einen ganz neuen Reiz, nicht nur für die Kinder. Vor allem Online-Gottesdienste haben einen ganz besonderen Zauber in sich.