Ein Rekordjahr für Mallorca
Von den Kanaren weichen immer mehr Migranten auf Booten auf die Balearen aus. Dort wurde bereits der Migrationsnotstand ausgerufen.
Nach neuen EU-Grenzabkommen stranden immer mehr Migranten in Mauretanien. Was bedeutet die europäische Abschottungspolitik für die Menschen vor Ort, ohne Perspektive und fern ihrer Heimat?
Von den Kanaren weichen immer mehr Migranten auf Booten auf die Balearen aus. Dort wurde bereits der Migrationsnotstand ausgerufen.
Unterwegs im unbeugsamen Rhythmus des Ozeans: Eine Atlantikkreuzfahrt von Hamburg nach Gran Canaria – mit Sturmtief Joshua und 3500 deutschen Passagieren.
Viele Deutsche träumen davon, im Winter im Süden zu leben. Damit der Wunsch auch finanzierbar ist, sollten Reisewillige gut planen und einige Vorkehrungen treffen.
Mauretanien ist für Europa zum Schlüsselland beim Kampf gegen die illegale Migration geworden. Doch dabei kommt es laut Human Rights Watch zu Fällen von Folter, sexuellen Übergriffen und willkürlichen Festnahmen.
In einem Sicherheitsbericht ist von „feindlichen Akteuren“ die Rede. Gemeint sind russische Söldner. Diese könnten Migranten instrumentalisieren.
Die Urlaubssaison naht, der Unmut wächst: Auf den Kanaren haben am Sonntag mehr als 20.000 Menschen gegen den Massentourismus protestiert. Am 15. Juni ist ein Aktionstag in Spanien, Italien und Portugal geplant.
Auf den Kanaren und in Ceuta sitzen knapp 6000 junge Migranten fest. Jetzt will die spanische Regierung die Festlandregionen zur Solidarität zwingen.
Ironman-Weltmeister Patrick Lange hat noch nie sein Heimrennen in Frankfurt gewonnen. 2025 soll es endlich soweit sein – mit neuem Trainer und alter Konkurrenz. Den „Schlüssel zum Erfolg“ hat er bereits identifiziert.
Auf dem Weg auf die Kanaren sind 50 Migranten ertrunken, die meisten von ihnen waren Pakistaner. Die Atlantikroute ist inzwischen der tödlichste Weg nach Europa.
Mehr als 46.000 Migranten sind im vergangenen Jahr auf den Kanaren angekommen – so viele wie nie zuvor. Die Boote, die versuchen zu den spanischen Inseln zu gelangen, sind oft seeuntauglich.
Mehr als 46.000 Ankünfte auf den Kanaren: Auf den spanischen Inseln sind mehr Migranten gelandet als je zuvor. Darunter sind viele unbegleitete Minderjährige.
Um die PSOE-Partei wird es einsam. Pedro Sánchez könnte bald der letzte linke Regierungschef von Gewicht in der EU ein. Die PSOE hat er ganz auf sich zugeschnitten und hält sie auf Linkskurs.
Auf den beliebten Urlaubsinseln haben abermals Tausende gegen Massentourismus protestiert. Ihre Forderungen: Eine Begrenzung der Touristenzahlen und ein scharfes Vorgehen gegen Ferienwohnungen.
Ein Spanischkurs auf den Kanaren oder ein Stressmanagement-Training: Was ein Bildungsurlaub bringt, wer die Kosten trägt und wie Sie den richtigen Kurs finden.
Südlich von Gran Canaria wird eine deutsche Touristin von einem Hai angegriffen. Bei der Attacke verliert sie ein Bein, wenige Stunden später erliegt sie an Bord eines Rettungshubschraubers ihren Verletzungen.
Vor einem neuen Rekordjahr der illegalen Migration: Die spanische Opposition erhöht den Druck auf Pedro Sánchez. Der reiste jüngst nach Afrika, um mehr Rücknahmen zu erreichen.
Die Kanaren steuern dieses Jahr auf einen neuen Migrantionsrekord zu. Sie werden für immer mehr Menschen zum Sprungbrett nach Spanien.
Volle Urlaubsziele und knapper Wohnraum für Einheimische haben eine Protestwelle ausgelöst. Airbnb mahnt, das solle die ganze Reisebranche ernst nehmen.
Die Reisebranche ist für die spanische Wirtschaft enorm wichtig. Aber viele Einheimische haben das Gefühl, dass bei ihnen von dem Geld nichts ankommt. Nun bricht sich die Wut Bahn.
So viele Einheimische wie noch nie demonstrieren gegen die Folgen des Massentourismus und die wachsende Wohnungsnot: „Ihr genießt, wir leiden“.
Was als Zwischenstopp geplant war, ist für manchen Zugvogel zu einer neuen Heimat geworden. Sogar entlegene Inseln haben die verirrten Tiere besiedelt.
Die Kanaren haben Probleme mit der Versorgung der Minderjährigen und wollen Hilfe vom Festland. Dort gibt es Widerstand. Die Rechtspopulisten von Vox drohen damit, Regionalregierungen zu verlassen.
Auf den Kanaren sind fast 6000 minderjährige Flüchtlinge gestrandet. Die Aufnahmezentren sind hoffnungslos überfüllt. Doch auf dem spanischen Festland will sie keine Region aufnehmen.
Weil Mallorca von Touristen überrannt wird, übernachten Einheimische in Wohnmobilen. Die Wut wächst, und im Verhältnis von Wirtschaft und Lebensqualität braucht es auf der Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen eine neue Balance.
Spanien wird zum Urlaubsland Nummer Eins auf der Welt. Mehr als 85 Millionen Touristen waren es im vergangenen Jahr. Doch für diese Rekorde zahlt die Bevölkerung einen hohen Preis.
Burela an der galicischen Küste lebt vom Fischfang. Inzwischen sind in der kleinen Hafenstadt Arbeiter aus 44 Nationen beschäftigt. Ohne Einwanderer wie Babou Diouf, die sich auf lebensgefährlichen Routen nach Europa durchschlagen, könnte der Fischfang an Spaniens Küsten nicht betrieben werden.
Nicht nur in klassischen Urlaubszielen häufen sich die Proteste gegen die Auswüchse des Tourismus. Steckt er in einer Systemkrise? Oder könnte er uns einen Weg in die Zukunft weisen?
Auf den Kanaren wächst die Wut gegen den Massentourismus und die Empörung über das Verhalten mancher Reisender. Die Einheimischen leiden unter dramatisch gestiegenen Wohnungspreisen und niedrigen Löhnen.
Auf allen acht Kanaren-Inseln demonstrierten Zehntausende Einwohner unter dem Motto „Die Kanaren haben ihre Grenzen“. Sie haben genug vom Massentourismus, der ihr Leben unbezahlbar macht und die Natur zerstört.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Spaniens Regierungschef Sánchez sind nach Mauretanien gereist. Sie wollen das Land mit 500 Millionen Euro unterstützen. Von dort gelangten zuletzt immer mehr Migranten auf die Kanaren.
Mindestens drei Menschen sind bei dem Versuch auf die Kanaren zu gelangen ums Leben gekommen, berichten spanische Medien. Die Zahl der Migranten, die irregulär auf dem Seeweg nach Spanien kommen, hat sich zuletzt fast verdreifacht.
Hunderte von Afrikanern nutzen angebliche Zwischenlandungen in Madrid, um dort Asyl zu beantragen. In der Flüchtlingsunterkunft herrscht Chaos. Spaniens Regierung spricht von Betrug.
Auf den Kanarischen Inseln landeten 2023 gut 40.000 Migranten. Mit den 4500 Minderjährigen ist man dort überfordert und verlangt mehr Solidarität.
Seit Oktober kommen wieder mehr Migranten auf den Kanaren an. Nun teilt eine spanische Hilfsorganisation mit, dass bei einer Überfahrt mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen seien.
Mit Italien wollen die Einwohner von El Hierro nicht verglichen werden. Auf der Insel ist die Solidarität mit Flüchtlingen groß, auch wenn die Zahlen sehr stark ansteigen. Einer sagt: „Wir waren selbst ein Migrantenvolk.“
Beim Bund-Länder-Treffen im Kanzleramt steht die Migration im Mittelpunkt – aber auch über die Finanzierung des Nahverkehrs wird gestritten. Israel diskutiert über die Zukunft des Gazastreifens nach dem Krieg. Der F.A.Z. Newsletter.