Der Spuk ist noch nicht zu Ende
Das Angebot des gewählten Präsidenten heißt Versöhnung, aber er hat es kaum selbst in der Hand. Denn schon bei den eigenen Wählern ist das nicht populär.
Das Angebot des gewählten Präsidenten heißt Versöhnung, aber er hat es kaum selbst in der Hand. Denn schon bei den eigenen Wählern ist das nicht populär.
Überall im Land wird Bidens Sieg gefeiert. Der Demokrat verspricht Einheit und Versöhnung. Trump hingegen will seine Niederlage weiter nicht akzeptieren – er ist schon dabei, sein Anwaltsteam zu verstärken.
Unmittelbar nachdem Joe Biden zum Sieger erklärt wird, fallen vielen europäischen Politikern offenkundig Steine vom Herzen. Deutsche Politiker bringen ihre Gefühle höchst unterschiedlich zum Ausdruck.
Joe Biden feiert seinen Sieg so, dass niemand mehr daran zweifle. Er verspricht Versöhnung und Anstand. Aus dem Republikaner-Lager gratulieren Biden bisher aber nur die üblichen Trump-Kritiker. Was tut der Amtsinhaber?
Kamala Harris wählte für ihre Rede einen weißen Anzug. Nicht ohne Grund, denn die Farbe hat eine lange politische Bedeutung.
Joe Bidens Vizepräsidentin Kamala Harris sprach in ihrer Siegesrede nach der amerikanischen Präsidentenwahl zu den jungen Mädchen im Land. Sie werde nicht die letzte Frau in diesem Amt sein, sagte Harris vor ihren Anhängern.
Während Pop-Legende Cher auf Twitter ganz aus dem Häuschen ist, zeigt sich Lady Gaga tief bewegt über das Wahlergebnis. Basketball-Star LeBron James hat eine Fotomontage vorbereitet, und ein „Hulk“-Darsteller schlägt ernste Töne an.
Sie freue sich auf die Zusammenarbeit, teilt Bundeskanzlerin Merkel nach dem Wahlsieg des Demokraten mit. Auch weitere Regierungschefs übermitteln ihre Glückwünsche - doch längst nicht alle.
Joe Biden nennt als Ziel, Amerika solle in der Welt wieder respektiert werden. An Trumps Anhänger gerichtet sagt er, er verstehe ihre Enttäuschung. Er habe selbst manche Niederlagen einstecken müssen.
Hupkonzerte, tanzende Menschen, spontane Gefühlsausbrüche – lange schien Amerika nicht mehr so ausgelassen. Auch vor dem Weißen Haus feierten viele den künftigen Präsidenten.
Die Corona-Krise wird Bidens Amtszeit bestimmen. Ansonsten auf seinem Zettel: die Mittelschicht entlasten, den Rassimus bekämpfen, das Klima retten, die Verbündeten beruhigen und China in die Schranken weisen. Ist das realistisch?
Die Bundeskanzlerin freue sich auf die Zusammenarbeit mit ihm und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris. Auch Außenminister Heiko Maas schrieb Glückwünsche an Biden.
Joe Biden gewinnt die Präsidentenwahl in Amerika. Nachdem der Vorsprung für den Demokraten in Pennsylvania größer wird, legen sich mehrere amerikanische Medien auf den Sieger fest. Biden ruft zur Versöhnung auf, Donald Trump will seine Niederlage nicht anerkennen.
Der Vorsprung von Joe Biden wächst. Doch auch am dritten Tag nach der Wahl kann er keinen Sieg verkünden. Donald Trump kündigt derweil an, nicht damit aufzuhören, „für euch und die Nation zu kämpfen“.
Der demokratische Umsturz im amerikanischen Senat findet nicht statt, die Wähler stehen zu den Trump-Freunden. Der nächste Präsident wird wohl wieder mit einem geteilten Kongress regieren müssen.
Vor fast 50 Jahren zog Joe Biden erstmals in den Senat ein. Seither hat er mehrere Male versucht, in das höchste Staatsamt zu gelangen. Warum er den Demokraten gerade jetzt das bietet, was sie für einen Sieg am meisten brauchen, erklärt der Essay-Podcast.
Der lange Wahlkampf in Amerika geht mit scharfen Worten zu Ende. Trump erneuert mit einer düsteren Warnung seine Angriffe auf die Abstimmung per Briefwahl. Biden setzt auf die Unterstützung von Popstars. Umfragen sehen in den entscheidenden „Swing States“ ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus.
Vor vier Jahren waren sich drei Freundinnen aus Georgia sicher, dass Hillary Clinton Präsidentin werden würde. Dann wurde Trump gewählt. Wie blicken die Frauen auf seine Amtszeit und das Duell mit Joe Biden?
Ob Amerikas nächster Präsident Trump oder Biden heißt, zählt für Asien weniger als eine angemessene Reaktion auf Pekings Vordringen. Im Mittelpunkt steht das Tauziehen um die Handelsströme.
Vor fast fünfzig Jahren wurde Joe Biden erstmals in den Senat gewählt. Seither haben sich die Vereinigten Staaten und seine Partei massiv verändert – und er sich mit ihnen. Ein Gastbeitrag
Überall in den Vereinigten Staaten bereiten sich Behörden auf gewaltsame Ausschreitungen zur Wahl vor. Und Präsident Trump gießt weiter Öl ins Feuer.
Weder Biden noch seine Vize-Kandidatin Kamala Harris befanden sich in dem Fahrzeug.
Auf einer Schnellstraße umringen Trump-Anhänger einen Wahlkampf-Bus des Biden-Teams. Es gibt eine Kollision. Das FBI ermittelt, doch Donald Trump findet nur lobende Worte.
Wir beantworten Ihre Fragen zur Amerika-Wahl. In dieser Folge auch: Könnte Joe Biden bald nach einem Wahlsieg zurücktreten für Kamala Harris?
Der amerikanische Präsident Donald Trump geht davon aus, dass ihn viele Länder bei den Wahlen verlieren sehen wollen – auch Deutschland. Für die Tage nach dem Wahltag warnt Trump vor einem „chaotischen Durcheinander“.
Der Mythos Amerika ist zerfallen, das Land wird nach der Wahl ein anderes sein. Wie steht es um unser Amerikabild – und das Selbstbild der Amerikaner? Ein Streifzug in Schlaglichtern.
Können die Demokraten Weißes Haus, Repräsentantenhaus und Senat in ihre Hand bringen? Die Republikaner fürchten den Verlust ihrer Mehrheit, weil sogar einst sichere Sitze in Gefahr sind.
Auf Instagram mausert sich der Briefkasten zum beliebten Fotomotiv: Stars und Sternchen fotografieren sich bei der vorzeitigen Stimmabgabe. Aber wen wählen sie, und wie sieht die Unterstützung aus?
Schwarze Amerikaner könnten die Wahl entscheiden. „Was zum Teufel habt ihr zu verlieren?“, fragte sie Donald Trump noch vor vier Jahren. „Unser Leben“, sagt eine Aktivistin heute. Ein Ortsbesuch in Cleveland und Detroit.
Der Rapper Ice Cube verbündet sich mit Trump. Kamala Harris ist unter jungen Schwarzen wenig beliebt. Alicia Garzas Buch über „Black Lives Matter“ hilft zu verstehen, was da los ist.
Wir beantworten Ihre Fragen zur Amerika-Wahl. In dieser Folge auch: Welche „checks and balances“ haben die Vereinigten Staaten Deutschland voraus? Und: Warum schicken die Demokraten gegen Trump einen alten, weißen Mann ins Rennen?
Die zweite Fernsehdebatte zwischen Präsident Trump und Herausforderer Biden kommt einer Diskussion deutlich näher als die erste. An gegenseitigen Angriffen fehlt es dennoch nicht.
Politisches Bewusstsein bilden die Jungen vor allem in den sozialen Medien. In Amerika ist Tiktok die wichtigste Plattform für Erstwähler geworden. Heißt das, sie werden dieses Mal auch wählen gehen?
„Wartet nicht, stimmt heute ab“, ruft Joe Biden seinen Unterstützern bei einem Drive-In-Auftritt zu. Ein Berater von Donald Trump verbreitet derweil Falschaussagen über den Nutzen von Masken – und erntet eine Sperre von Twitter.
Der Herausforderer im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, Joe Biden, liegt in Umfragen vor Donald Trump. Waffenunternehmen profitieren davon – vorerst.
Damit der Senat die Konservative Amy Coney Barrett noch diesen Monat als Verfassungsrichterin bestätigen kann, wollen die Republikaner möglichst wenig Zeit verstreichen lassen. Sie treffen eine Entscheidung, die Demokraten erbost.