Ägyptens Spiel mit dem Tod
KAIRO, 27. JanuarDer Jubel kannte keine Grenzen. Richter Sobhi Abdel Maguid hatte die 21 Todesurteile noch nicht zu Ende verlesen, als Angehörige der im ...
KAIRO, 27. JanuarDer Jubel kannte keine Grenzen. Richter Sobhi Abdel Maguid hatte die 21 Todesurteile noch nicht zu Ende verlesen, als Angehörige der im ...
mrb. KAIRO, 27. Januar. Die gewalttätigen Ausschreitungen in Ägypten halten an. Am Sonntag wurden bei Krawallen am Rande eines Trauerzugs in Port Said ...
F.A.S. Berlin/Frankfurt. Bei heftigen Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind am Samstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums ...
F.A.S. Berlin/Frankfurt. Bei heftigen Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind am Samstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums 26 ...
Ägypten ist das neue Lieblingsziel deutscher Dschihadisten. Es ist eine Drehscheibe für Ausbildungslager in anderen Staaten geworden. Kairo reagiert nicht. In wenigen Tagen kommt Präsident Mursi zu Besuch nach Berlin.
Die Todesurteile nach der Fußballtragödie von Port Said sorgen in Ägypten für blutige Krawalle. Die Ultra-Fans vom Klub Al Ahly in Kairo sprechen von Gerechtigkeit.
Ein Jahr nach der schlimmsten Fußballtragödie in Ägypten mit 74 Toten werden gegen die ersten 21 Täter Todesurteile ausgesprochen. In der Stadt Port Said brechen daraufhin Krawalle aus. Mehr als 30 Personen werden getötet. Die Regierung entsendet Truppen.
Bei Protesten gegen die regierenden Islamisten werden in Ägypten neun Menschen getötet. Mehr als 370 Demonstranten wurden verletzt. Zehntausende Menschen gingen in Kairo und weiteren Provinzen auf die Straßen.
Für das Austauschprojekt „Yalla Yalla“ treffen in Kairo ägyptische und deutsche Nachwuchspolitiker aufeinander. In den gemeinsamen Workshops erlebt mancher einen „Aufwachmoment“.
Die Reise ist zwar relativ kurz, von der Entwicklung Ägyptens können sich die zwölf Frankfurter, die sich derzeit in Kairo aufhalten, dennoch ein Bild machen.
Seit dem Sturz Husni Mubaraks hat sich in der ägyptischen Justiz - durchzogen von Vetternwirtschaft und Korruption - wenig geändert. Das zeigt mancher Protest gegen die neue Führung.
Her./mrb. KAIRO, 18. Januar. Der ägyptische Präsident Muhammad Mursi hat ausgeschlossen, dass sein Land zu einem islamischen Gottesstaat wird.
Beim Einsturz eines Hochhauses sind in Ägypten mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, elf wurden verletzt. Mehr als 50 Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet.
mrb. KAIRO, 15. Januar. Neunzehn Soldaten sind bei einem Zugunglück in Ägypten ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag, als der ...
mrb. KAIRO, 15. Januar. Bei Explosionen an der Universität von Aleppo sind am Dienstag mehrere Dutzend Personen getötet und etwa 160 weitere verletzt worden.
Bei einem Zugunglück in Ägypten sind 19 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 100 wurden verletzt. Der Zug, der Rekruten transportierte, entgleiste südlich von Kairo - möglicherweise wegen zu hoher Geschwindigkeit.
mrb. KAIRO, 14. Januar. Nach der Aufhebung des Urteils gegen Ägyptens früheren Präsidenten Husni Mubarak am Wochenende herrscht Unklarheit über Zeitpunkt und ...
mrb. KAIRO, 14. Januar. Bei einem Luftangriff auf Muadamijat al Scham nahe Damaskus sollen am Montag acht Kinder und fünf Frauen getötet worden sein.
mrb. KAIRO, 13. Januar. Das Verfahren gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak wird neu aufgerollt. Das entschied am Sonntag in Kairo das ...
In Kairo wittern die Anhänger des alten Regimes Morgenluft. Denn der Prozess gegen Mubarak wird ein halbes Jahr nach seiner Verurteilung neu aufgerollt.
Der frühere ägyptische Präsident Mubarak muss wieder vor Gericht. Das ägyptische Kassationsgericht in Kairo hat die im Juni 2012 verhängten lebenslangen Haftstrafen gegen Mubarak und seinen früheren Innenminister Al Adli aufgehoben.
mrb. KAIRO, 10. Januar. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Syrien-Krieges gehen weiter. Am Donnerstag kamen in Kairo der ägyptische Außenminister ...
Die Palästinenser-Fraktionen Fatah und Hamas haben offenbar Fortschritte auf dem Weg zu einer Aussöhnung erzielt. Israel kritisierte die Gespräche in Kairo scharf.
mrb. KAIRO, 9. Januar. Der ägyptische Präsident Muhammad Mursi ist am Mittwoch mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und dem Leiter des Politbüros ...
mrb. KAIRO, 8. Januar. Knapp zwei Jahre nach Beginn der Revolution gegen den im Oktober 2011 getöteten Machthaber Muammar al Gaddafi kommt Libyen nicht zur ...
El Gouna heißt „die Lagune“. Diese Lagune am Roten Meer ist ein Touristenort mit großzügigen Hotelanlagen, mit einer downtown genannten Ortsmitte mit ...
Ein vom ägyptischen Präsidenten Mursi in Auftrag gegebener Bericht zur Gewalt während der Massenproteste von 2011 belastet den damaligen Präsidenten Husni Mubarak, die Sicherheitskräfte und Teile der Armee. Der Bericht enthält viele Namen der Verantwortlichen.
Die Hamas gestattet der Fatah, die zentrale Feier zu ihrem 48. Gründungsjubiläum in Gaza abzuhalten. Aber die beiden palästinensischen Organisationen haben weiter unterschiedliche Strategien gegenüber Israel.
Ägypten hat eine neue Verfassung. Sie wurde maßgeblich von Islamisten geschrieben. Nun bereitet sich das Land auf die Parlamentswahl vor. Die Regierung schränkte aus Sorge vor einem Sturm auf die Banken den freien Geldverkehr ein.
Vor der zweiten Runde des ägyptischen Verfassungsreferendums ist es in Alexandria abermals zu Straßenkämpfen gekommen. Aufgeheizt wird die Stimmung durch die Rücknahme des Rücktritts, den Generalstaatsanwalt Abdullah angekündigt hatte.
Gegen den Verfassungsentwurf der Muslimbruderschaft gibt es viele Einwände. Es gibt aber auch Argumente für ihn: Von den religiösen Bezugnahmen auf die familiäre Rolle der Frau hat man sich verabschiedet.
In Kairo, Alexandria und acht weiteren Regierungsbezirken hat die Volksabstimmung über eine neue Verfassung begonnen. Die Opposition will den Durchmarsch der Islamisten verhindern.
Der Streit um die Zukunft Ägyptens spaltet das Land. Nun soll ein Verfassungsreferendum den Machtkampf zwischen Islamisten und ihren Gegnern entscheiden. Die Gegner fürchten vor allem eine strengere Auslegung der Scharia und eine Einschränkung der Grundrechte.
mrb. KAIRO, 13. Dezember. Der syrische Innenminister Ibrahim al Schaar soll bei einem Anschlag in Damaskus verletzt worden sein.
mrb./rüb. WASHINGTON/KAIRO, 11. Dezember. In der nordsyrischen Provinz Aleppo geraten die Regierungstruppen in immer größere Bedrängnis.
Die Lage in Kairo ist weiter sehr angespannt. Die Opposition hat zu einem Marsch zum Präsidentenpalast aufgerufen, um gegen das Verfassungsreferendum zu protestieren. Angreifer warfen auf dem Tahrir-Platz Brandsätze gegen Demonstranten, auch Schüsse fielen.