Washington erklärt Kabul zu wichtigem Verbündeten
Die Vereinigten Staaten haben Afghanistan in die Gruppe der „wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten“ aufgenommen. Damit erhält das Land einfacheren Zugang zu amerikanischen Rüstungsgütern.
Die Vereinigten Staaten haben Afghanistan in die Gruppe der „wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten“ aufgenommen. Damit erhält das Land einfacheren Zugang zu amerikanischen Rüstungsgütern.
Entwicklungsminister Niebel, Teppichschmuggler? Hinter der Affäre steckten in Wahrheit wohl Intrigen gegen den BND-Präsidenten Gerhard Schindler.
Der See von Kargah ist ein beliebter Ausflugsort in der Nähe der afghanischen Hauptstadt. Bei einem Angriff der Taliban auf das Ausflugshotel wurden am Freitag mehr als 26 Menschen getötet, darunter alle vier Angreifer.
Joachim Gauck fordert die Deutschen auf, sich mehr um ihre Soldaten zu kümmern. Dafür kämpft Afghanistan-Veteran Robert Sedlatzek-Müller seit Jahren. Die Bilder in seinem Kopf ist er bis heute nicht losgeworden.
Der Teppich des Ministers Niebel wirft komplexe Fragen auf: Ist das Kabuler Botschaftsgelände deutsches Territorium und hätte deswegen der Händler Einfuhrzoll zahlen müssen?
Der afghanische Präsident Karzai hat auf einer Regionalkonferenz in Kabul um Hilfe internationale Hilfe für Friedensgespräche mit den Taliban geworben. Am Rande der Konferenz traf Außenminister Westerwelle den russischen Außenminister Lawrow.
Ein 30 Kilogramm schweres Andenken aus Afghanistan bereitet Dirk Niebel Probleme: Der Entwicklungsminister ließ sich einen Teppich kostenfrei nach Berlin bringen - und unverzollt.
Der amerikanische Verteidigungsminister Panetta ist nach Afghanistan gereist. Er warnte Pakistan, Washington habe mit Islamabad nur „begrenzte Geduld“. Wegen eines Nato-Luftangriffs brach der afghanische Präsident Karzai seine China-Reise ab.
Nicht nur Künstler, nicht nur in Kassel: Bevor die Documenta 13 an diesem Samstag beginnt, verrät die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev ihr Programm.
In den vergangenen Jahren kostete der Konflikt in Afghanistan immer mehr Zivilisten das Leben. Nun melden die Vereinten Nationen einen Rückgang der Opferzahlen.
Nach 60 Jahren zieht das V. Korps der Army ab. Noch ein Afghanistan-Einsatz, dann wird die Einheit im nächsten Sommer aufgelöst. Sie ist ein Symbol für die seit dem Kalten Krieg völlig veränderte Präsenz der amerikanischen Streitkräfte in Europa und der Region.
Deutschlands finanzielle Entwicklungshilfe läuft über die KfW Bankengruppe. 600 Mitarbeiter in Frankfurt sorgen dafür, dass die Mittel in 80 Ländern auf der ganzen Welt ankommen.
Frankreich will nächstes Jahr in Afghanistan nicht mehr kämpfen. Doch der neue Präsident Hollande hat den Bündnispartnern in Chicago versprochen, nicht ganz aus der Isaf auszuscheiden - und erst recht nicht aus der Nato.
Arsala Rahmani, ein früherer hoher Funktionär des Taliban-Regimes, wurde in seinem Auto von Unbekannten erschossen. Er galt als eine Schlüsselfigur in den Bemühungen von Präsident Karzai um Kontakte zu den Taliban.
Obama verspricht in Kabul dem kriegsmüden Amerika, er sehe schon das Ende des Krieges nahen. Am neuen Morgen lassen die Taliban Bomben sprechen.
Genau ein Jahr nach der Tötung von Usama Bin Ladin ist Barack Obama zu einem Blitzbesuch nach Afghanistan gereist. Obama unterzeichnete ein Abkommen, wonach auch nach 2014 amerikanische Truppen im Land bleiben können - die Botschaft der Reise aber war für das Wahlvolk zu Hause bestimmt.
Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Elke Hoff, macht Druck auf die Bundesregierung, den geplanten Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan innenpolitisch zügiger vorzubereiten.
Amerika und Afghanistan haben sich auf ein Abkommen geeinigt, das die Zusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre regelt. Es gilt als sicher, dass Washington einige tausend Soldaten dauerhaft stationieren will.
Nach den Taliban-Angriffen vom Sonntag greift Afghanistans Präsident Karzai die internationale Schutztruppe Isaf an: „Besonders das Versagen der Nato“ hätte die Angriffe mit vielen Toten möglich gemacht. Das müsse untersucht werden.
Die mittlerweile niedergeschlagene Angriffsserie auf das Regierungs- und Diplomatenviertel in Kabul soll die Haqqani-Terrorgruppe gesteuert haben. Auch die deutsche Botschaft war dabei unter Beschuss genommen worden.
Die ganze Nacht über waren in Kabul Schüsse und Explosionen zu hören. Auch andere Städte Afghanistans wurden von der Angriffsserie erschüttert, die die Taliban als „Beginn einer Frühjahrsoffensive“ bezeichneten. Erst am Montagmorgen endeten die Kämpfe.
Bei einem massiven Angriff auf ein Gefängnis im Nordwesten Pakistans haben Kämpfer der Taliban mehr als 380 Häftlinge befreit. In der afghanischen Hauptstadt Kabul versuchten Taliban auch das Parlament anzugreifen.
Die afghanische Regierung und die amerikanischen Truppen haben ein Abkommen unterzeichnet, dass den Ablauf nächtlicher Razzien neu regelt. Die Amerikaner sprechen von einem „Meilenstein für die Rechtsstaatlichkeit“.
Der amerikanische Soldat, der in Afghanistan in einem Amoklauf etliche Zivilisten erschossen haben soll, ist des Mordes in 17 Fällen angeklagt. Bisher war stets von sechzehn Toten die Rede.
Der Abzug aus Afghanistan wird für die westlichen Truppen zu einer gewaltigen logistischen Herausforderung werden. Die Bedingungen sind dort schwieriger als im Irak.
Präsident Karzai hat schon oft unter Druck der Afghanen Amerika gemaßregelt. Jetzt warf er die Nato-Strategie über den Haufen. Der Westen ist nicht mehr willkommen.
Der afghanische Präsident Karzai wirft den Vereinigten Staaten vor, bei der Untersuchung des Amoklaufs eines amerikanischen Soldaten nicht zu kooperieren. Er relativierte außerdem die Forderung nach einem schnelleren Abzug der internationalen Soldaten.
Die afghanische Regierung will die Sicherheitsverantwortung im Land bereits 2013 und nicht wie bisher geplant 2014 von der Nato übernehmen. Präsident Karzai forderte zudem einen Rückzug aller ausländischen Soldaten in ihre Stützpunkte.
Verteidigungsminister de Maizière ist um Zuversicht bemüht. Er will auf seiner Reise durch Usbekistan, Pakistan und Afghanistan Gründe dafür gefunden haben.
Verteidigungsminister de Maizière hat in Kabul ein deutsch-afghanisches Partnerschaftsabkommen angekündigt. Auch der amerikanische Verteidigungsminister Panetta reiste nach Afghanistan.
Eine Reise jenseits der Routine: Einmal im Jahr will Bundeskanzlerin Merkel die Bundeswehrstandorte in Afghanistan besuchen. Doch ein Amoklauf überschattet die Gespräche, und das Wetter verändert nun auch die Route.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einem unangekündigten Truppenbesuch in Afghanistan eingetroffen. Das Land steht derweil unter dem Eindruck eines Amoklaufs. Ein amerikanischer Soldat hat mindestens 16 Zivilisten getötet.
Der Afghanistan-Beauftragte Michael Steiner wäre gerne Botschafter in Frankreich geworden. Doch Merkel legte ein Veto ein. Nun geht Steiner nach Delhi.
Bei einem Selbstmordanschlag an einem Flughafen in Jalalabad sind am Montag mindestens neun Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. Es handele sich um Vergeltung für die Koranverbrennungen.
Als Reaktion auf die Eskalation der Gewalt in Afghanistan zieht die Bundesregierung ihre Berater aus den Behörden in Kabul ab. Sie sollen erst wieder zurückkehren, wenn die Tötung von zwei Amerikanern im afghanischen Innenministerium aufgeklärt ist.
Bei einer Schießerei im afghanischen Innenministerium sind zwei amerikanische Berater getötet worden. Aus Vorsicht zog die Nato alle ihre Mitarbeiter aus den Ministerien in und um Kabul ab.