Indonesischer Präsident mit autokratischen Instinkten
Nach mehreren gescheiterten Versuchen ist der Ex-General zum neuen Präsidenten Indonesiens aufgestiegen. Manche sehen seiner Regierung nun mit Sorge entgegen.
Noch ist Nusantara eine riesige Baustelle, bekannt für Prostitution, Glücksspiel und eine Rattenplage. Die Zweifel an dem Megaprojekt wachsen.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen ist der Ex-General zum neuen Präsidenten Indonesiens aufgestiegen. Manche sehen seiner Regierung nun mit Sorge entgegen.
Sein Vorgänger machte Außenpolitik vor allem mit Blick auf die Wirtschaft. Der frühere General Subianto, der nun als Präsident vereidigt wurde, verfolgt einen anderen Ansatz.
Indonesiens scheidender Präsident hat Institutionen geschwächt und seine eigene Dynastie begründet. Folgt der Nachfolger Prabowo Subianto seinem Vorbild?
Weil fast alle Staaten in Südostasien bis 1945 Kolonialgebiete waren, beschreiben Forscher den Nepotismus der Familienclans oft als notwendiges Übel bei der Suche der neuen Nationen nach Stabilität. Doch inzwischen wirken die Dynastien nur noch aus der Zeit gefallen.
Indonesiens Präsident Widodo wollte eine neue Hauptstadt bauen, um Jakarta zu ersetzen. Nun tritt er ab, und kaum etwas ist fertig. Kann Nusantara noch zum Symbol für den Aufstieg Asiens werden?
Die indonesische Regierung will den Streitkräften wieder erlauben, Unternehmen zu führen – wie in alten vordemokratischen Zeiten.
Anders als die alte Hauptstadt Indonesiens soll Nusantara grün, sauber und effizient werden. Aber das Projekt wird kurz vor der geplanten Eröffnung von Problemen geplagt. Steht es nun sogar auf der Kippe?
Ein früherer Verteidiger der Suharto-Diktatur triumphiert bei der Wahl in Indonesien. Der 72 Jahre alte Prabowo Subianto ließ sich als Comicfigur zeichnen und tanzte auf Tiktok. Damit hat er die Jungen angesprochen.
205 Millionen Menschen stimmen in der drittgrößten Demokratie der Welt über einen neuen Präsidenten ab. Nicht nur Regen und Überschwemmungen sorgen für Schwierigkeiten.
Nickel soll Indonesiens Wohlstand sichern. Bei den bevorstehenden Wahlen geht es auch darum, wann dieser Traum vom Reichtum platzt.
Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn ist im Abgas-Prozess als Zeuge geladen, Berlin debattiert über die nukleare Bewaffnung der EU, Indonesien wählt einen neuen Präsidenten und der FC Bayern trifft in der Champions League auf Lazio Rom. Der F.A.Z. Newsletter.
Mit Tanzeinlagen und Tiktok punktet Prabowo Subianto bei der Generation Z. Die jungen Wähler sehen über Menschenrechtsverletzungen hinweg, die ihm angelastet werden. Aktivisten fürchten um Indonesiens Demokratie.
Über Jakarta liegt an vielen Tagen eine giftig gelbbraune Smog-Glocke. Die Luftverschmutzung macht viele Menschen krank – und setzt die Politik zunehmend unter Druck.
Coronakrise und Lieferketten-Chaos hatten die Hannover Messe drei Jahre lang ausgebremst. Ein Schlüsselthema sind nun auch die Energiewende und der Klimawandel.
Indonesien verliert das Austragungsrecht für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft. Aber nicht allen kommt der Verlust ungelegen. Dabei ist er verheerend für die Entwicklung des südostasiatischen Landes.
Die Verfolgungen in Indonesien gehören zu den schwersten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Präsident Widodo bricht nun die Mauer des Schweigens.
Auf dem Treffen der großen Wirtschaftsnationen gerät Moskau ins Abseits. Die Demokratien bemühen sich, Peking wieder einzubinden.
Russland verliert im Kreis bislang neutraler Länder der G20 weiter an Unterstützung. Auch China verteidigt Moskau nicht. Kanzler Scholz appelliert an Putin, die Weltwirtschaft nicht „in den Abgrund“ zu stürzen.
Beim G-20-Gipfel in Indonesien steht der russische Angriffskrieg auf die Ukraine im Fokus: Gastgeber Joko Widodo ruft die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs zur Einigung auf. Zudem zeichnet sich eine klare Stellungnahme gegen den russischen Angriffskrieg ab.
Nach dem Treffen von Biden und Xi geht es auf dem Gipfel der G 20 um die Lösung globaler Sachthemen wie Hunger. Kurz vor Beginn des Treffens gibt es einen Entwurf für eine Abschlusserklärung.
Indonesiens Präsident Joko Widodo ist Gastgeber des G-20-Gipfels unter erschwerten Umständen. Der Aufbau von Infrastruktur liegt ihm mehr als Friedensmissionen.
1,4 Milliarden Dollar haben die führenden Wirtschaftsnationen zur Vorbeugung künftiger Pandemien in Aussicht gestellt. Das Geld soll vor allem ärmeren Ländern zu Gute kommen.
Lange hat Russlands Präsident offengelassen, ob er am G-20-Gipfel auf Bali teilnimmt – nun hat er abgesagt. Der ukrainische Präsident sagt zum angekündigten russischen Abzug aus Cherson: „Der Feind macht uns keine Geschenke.“ Der Überblick.
Der russische Präsident ist im November zu einer Serie von Gipfeltreffen in Südostasien eingeladen. Die Region wird für eine Woche zum Zentrum der internationalen Politik.
Asiens Regierungen stützen den Preis für Benzin und Diesel. Indonesien wächst das über den Kopf. Gegen ein Streichen der Subventionen aber gibt es Widerstand.
Moskau gewinnt einen weiteren Verbündeten: Auch Jakarta will die Hilfe Putins. Die Inder sollen dabei helfen.
Der NATO-Gipfel endet, Putin arbeitet an antiwestlichen Allianzen, die Zeit der kostenlosen Corona-Tests ist vorbei und der DFB-Campus wird in Frankfurt eröffnet.
Selbst die mächtigsten westlichen Industriestaaten sind für viele weltpolitische Themen allein nicht mächtig genug. Deshalb haben die G-7-Staaten zu ihrem Gipfel Gäste geladen.
Als erster Regierungschef aus Asien will Indonesiens Präsident Joko Widodo die Ukraine und Russland besuchen. Damit will er auch versuchen, einen diplomatischen Eklat abzuwenden, der seinem Land droht.
Der Bundespräsident besucht den G-20-Vorsitzenden Indonesien. Zu Putins Teilnahme am Gipfel im Herbst in Bali äußert sich der Gastgeber nicht. Der plant offenbar eine Reise nach Russland.
Deutschland und Europa seien bereit, sich mehr in der Region zu engagieren, sagt der Bundespräsident bei einem Besuch in Indonesien. Das Land sei ein „Schlüsselpartner“, sagt er.
In der weltweiten Hungerkrise stoppen Indien und Indonesien die Ausfuhr von Grundnahrungsmitteln. Narendra Modi und Joko Widodo sorgen sich um ihre Wähler.
Weil der Preis für Palmöl in Indonesien in den vergangenen Monaten stark gestiegen ist, kam es zu Protesten. Jetzt kündigt Präsident Widodo ein Ausfuhrverbot an.
Indonesien führt erstmals die Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Nicht nur der Präsident will eine andere G 20.
Jakarta steht vor massiven Problemen und die Regierung kapituliert: Sie will eine neue Hauptstadt bauen.