Wider die Vernunft
Japans Finanzministerium zieht alle Register, um den Yen zu stützen. Aber gegen die Marktmacht der ökonomischen Vernunft kommt es nicht an.
Japans Finanzministerium zieht alle Register, um den Yen zu stützen. Aber gegen die Marktmacht der ökonomischen Vernunft kommt es nicht an.
Bei dem Treffen der Internationalen Walfangkommission (IWC) gab es keine Mehrheit für eine Wiederaufnahme der Jagd. Walfangnation Japan hat die IWC allerdings schon vor drei Jahren verlassen.
Elf Jahre, nachdem der Rauswurf des Briten Woodford den Olympus-Skandal einleitete, setzt das Unternehmen wieder einen Ausländer an die Spitze.
Auch in Japan erreicht die Inflation neue Höchststände. Noch sieht die Notenbank sich jedoch nicht zu einer Änderung ihrer Zinspolitik gezwungen.
Über die Frage des Geschlechts und der verschiedenen Rollen wird derzeit viel diskutiert. Welche Unterschiede dabei Schimpansen und Bonobos machen, weiß der niederländische Primatologe und Autor Frans de Waal.
Die japanische Schriftstellerin Chisako Wakatake erhält mit 68 Jahren den Liberaturpreis – für ihr Debüt. Der „Jeder geht für sich allein“ betitelte Roman reflektiert ihre Lebenserfahrung.
Der schwache Yen wirkt auf Japans Unternehmen nicht mehr so stark wie früher. Ausländische Touristen aber werden angelockt.
Vor fünfzig Jahren nahmen die Bundesrepublik Deutschland und die Volksrepublik diplomatische Beziehungen auf. Mithilfe des Westens wurde China zu jener Macht, die immer repressiver auftritt.
Marc Llistosella hätte Chef von Tata Motors werden können. Jetzt tritt er bei Knorr-Bremse ein heikles Erbe an.
Hier zeigen sich die Gemeinsamkeiten der Weltliteratur: 750 Jahre nach seiner Entstehung erscheint das „Heike monogatari“ erstmals auf Deutsch. Wer verstehen will, was Hybris ausmacht, wird kaum ein besseres Werk finden.
Der Start einer Kurzstreckenrakete wurde begleitet von 170 Artilleriegeschossen. Beobachtern zufolge übt Pjöngjang den Beschuss südkoreanischer Flughäfen mit taktischen Atomwaffen.
Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern will mit dem Autohersteller Honda ein Elektroauto bauen. Zuerst kommt es in Amerika und Japan auf den Markt. Wann es in Europa verfügbar sein wird, ist offen.
Der Yen-Dollar-Kurs durchbricht eine Schmerzgrenze. Jetzt beginnt die Spekulation über neue japanische Interventionen zur Schwächung des Yen.
Ihre Marke heißt Comme des Garçons (Wie für Jungs), und das gilt für beide Geschlechter: Die japanische Modemacherin Rei Kawakubo wird am Dienstag 80 Jahre alt. Mit ihren Entwürfen hat sie unsere Vorstellung von Kleidung verändert.
Die meisten Chirurgen sind männlich. Dabei ergeht es den Patienten genauso gut – teils sogar besser – wenn eine Frau sie operiert, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Max Verstappen wurde ob der verblüffenden Punktevergabe plötzlich in Japan Weltmeister. Die Überraschung reiht sich ein in eine Serie unwürdiger Pannen. Die Kritik am Automobil-Weltverband ist groß.
Beim Großen Preis von Japan versinkt die Formel 1 im Regelchaos. Am Ende ist Max Verstappen Weltmeister. Die internationale Presse würdigt den Triumph des Niederländers, kritisiert aber die Umstände.
Vor acht Jahren krachte Jules Bianchi in einen Bergekran und starb später. Nun steht im Chaos in Japan wieder so ein Fahrzeug auf der Strecke. Pierre Gasly flucht verärgert – und bekommt eine Strafe.
Das Rennen in Japan geht wegen Regens über eine verkürzte Distanz. Doch die Formel 1 kürt Max Verstappen überraschend zum Weltmeister. Seine Lebensgefährtin verrät: „Wir haben das alle nicht verstanden.“
Max Verstappen brilliert in der Qualifikation zum Großen Preis von Japan. Am Sonntag will er seinen WM-Titel vorzeitig verteidigen. Reichlich Bewegung gibt es auch auf dem Fahrermarkt der Formel 1.
Japan schockt Deutschland: Der Außenseiter dreht die Partie gegen das DFB-Team und bringt die deutsche Nationalelf so in eine schwierige Lage.
Unter den Hunderten Toten sollen laut Polizei auch ganze Familien und Kleinkinder sein. Der ukrainische Präsident Selenskyj verkündet indes Fortschritte bei Kiews Offensive. Der Überblick.
Nach 1090 Tagen ist die Formel 1 zurück in Japan. Die Strecke in Suzuka ist Kult, Max Verstappen könnte dort wieder Weltmeister werden – und doch droht ihm und Red Bull Ungemach.
Im Schatten des Ukrainekriegs hat Nordkoreas Diktator freie Bahn, seine Nuklearwaffen weiterzuentwickeln. Amerika hat gerade andere Dinge zu tun – und das Bedrohungspotenzial wächst.
Mick Schumacher hatte sich richtig auf das Formel-1-Wochenende in Suzuka gefreut. Doch der erste Trainingstag endete in der Streckenbegrenzung. Das könnte auch Folgen für seine Zukunft haben.
Tobias Becker züchtet in Thüringen deutsches Wagyu. Es ist den Rindern aus konventioneller Tierhaltung in jeder Beziehung haushoch überlegen und könnte ein Modell für die Zukunft werden. Die Kolumne Geschmackssache.
Die USA entsenden ihren nukleargetriebenen Flugzeugträger in die Gewässer vor der koreanischen Halbinsel. Die Antwort aus Pjöngjang kommt prompt: Das Regime ließ zwei weitere Raketen abfeuern.
Mit Makoto Hasebe herrscht wieder Ruhe und Ordnung in der Eintracht-Defensive. Mitspieler und Trainer preisen den Japaner für seine Leistung gegen Tottenham.
Die nordkoreanischen Raketenstarts sind unverantwortlich, aber sie bringen dem Land nicht allzu viel. Im Gegenteil: Seine Nachbarn rücken enger mit Amerika zusammen.
Nordkorea schießt eine Rakete über Japan hinweg. Das gab es zuletzt vor fünf Jahren. Ein ungleich größerer Test könnte bevorstehen.
Der japanische Außenminister spricht nach der Ausweisung eines japanischen Diplomaten aus Russland von einer gewaltsamen Festnahme. Japan reagiert mit einer Vergeltungsaktion.
Zum ersten Mal seit Jahren schoss das Regime in Pjöngjang eine ballistische Rakete über Japan hinweg in den Pazifik. Es ist der fünfte Waffentest in zehn Tagen. Die Reaktion Südkoreas und der USA folgte prompt.
Die Regierung in Tokio fordert die Japaner auf, Schutz zu suchen. Ministerpräsident Kishida bezeichnet das Vorgehen Nordkoreas als „barbarisch“ und kündigt eine Untersuchung an.
Die USA verurteilen den Test einer ballistische Rakete über Japan – und beraten mit ihren Verbündeten über eine angemessene Antwort an Nordkorea.
Kein Sieger, aber ein Gewinner: Galopper Torquator Tasso wird beim Prix de l’Arc de Triomphe in Paris Dritter und ist jetzt das gewinnreichste Rennpferd der Geschichte in Deutschland.
Japans einsame Intervention gegen die Yen-Schwäche signalisiert, dass die Zeit der internationalen Absprachen über Wechselkurse vorbei ist. Zum Glück.