Melonis Schwester soll es richten
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat ihre Schwester Arianna in ein Spitzenamt ihrer Partei Fratelli d’Italia berufen. Zu viel der Familienbande?
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat ihre Schwester Arianna in ein Spitzenamt ihrer Partei Fratelli d’Italia berufen. Zu viel der Familienbande?
Eine mit Schokolade übergossene Frau auf dem Dessert-Buffet des Golfo Aranci Hotels in Sardinien erhitzt die Gemüter. Kritiker sprechen von einem „Mangel an Respekt vor Frauen.“
Die deutsche Wirtschaft stagniert, die Inflation ist weiter hoch. Für die europäischen Nachbarn hat das Folgen. Ein Überblick.
Viele Menschen wünschen sich mehr staatliche Lenkung in einer globalisierten Weltwirtschaft. Warum das kaum gelingt, zeigen nicht nur die Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit und der Krieg in der Ukraine.
In seinen Memoiren schildert Nicolas Sarkozy, wie er und Angela Merkel Silvio Berlusconi 2011 zum Rücktritt gedrängt haben. Berlusconis Partei ist empört.
Erst war er isoliert, jetzt gilt der Autor des ressentimentgeladenen Skandal-Buches „Il mondo al contrario“ als Held: Italiens Rechte buhlt um die Gunst des Generals Vannacci.
Das Allgäuer Logistikunternehmen verstärkt sich in Italien, um das eigene Netzwerk auszubauen. Allgemein herrscht in der Branche angesichts einer eingetrübten Wirtschaftslage eher Katerstimmung.
Nach einem Unfall vor zwei Wochen war der Gotthard-Basistunnel gesperrt. Nun können immerhin wieder Güterzüge durch den Tunnel fahren. Passagiere müssen sich hingegen noch gedulden.
Das invasive Schalentier verdrängt zunehmend heimische Arten: Gastronomen sorgen sich um die Meeresfrüchte auf ihrer Speisekarte. Nun werben Politiker und eine Agrarvereinigung für den Verzehr der Blaukrabbe.
Er hat es musikalisch krachen lassen, die Komplexität seiner Chansons konnte man dabei leicht übersehen. Nun ist Toto Cutugno mit 80 Jahren gestorben.
Denn laut Italiens Zentralbank können in Südeuropa dann weniger Großeltern die Kinder betreuen
Ein italienischer General lässt seiner Homophobie freien Lauf. Der Verteidigungsminister maßregelt ihn und gerät selbst in die Kritik. Verkehrsminister Matteo Salvini bekundet seine Solidarität – mit dem General.
In seinem Buch wettert der Irakveteran Roberto Vannacci gegen Homosexuelle und Feministinnen. Der Verteidigungsminister ließ ihn daraufhin versetzen – und Italien diskutiert nun über die Meinungsfreiheit.
Kochbücher müssen genauso präzise übersetzt werden wie Romane. Das erfordert viel Hintergrundwissen – und wird schon bei „whole-grain mustard“ kompliziert.
Eine Altstadt nach der anderen verkommt zum Filmset. Das darf nicht wahr sein.
Das Wirtschaftswachstum sorgt für neue Stellen, doch die Jungen liegen weiter zurück. Warum ist der Einstieg in den Arbeitsmarkt südlich der Alpen so schwer?
Problematisch ist für die Organisationen oft das Anlegen im Hafen: Immer wieder werden den Schiffen Anlegestellen außerhalb ihrer Such- und Rettungszone zugewiesen.
In den vergangenen 36 Stunden hat das Rettungsschiff „Ocean Viking“ vor Lampedusa mehr als 600 Menschen in Seenot gerettet. Zwei weitere Schiffe nahmen ebenfalls fast 200 Migranten an Bord.
In seinen Filmen erscheint das Leben oft wie eine einzige Falle: Dem italienischen Regisseur und Schauspieler Nanni Moretti zum Siebzigsten.
Er sieht sich als Erbe Julius Cäsars, hasst Homosexuelle und Migranten: Das Buch eines Generals schockiert Italien – findet aber auch Zustimmung. Im Ranking von Amazon steht der Titel „Il mondo al contrario“ auf Platz eins.
Im Wahlkampf vor einem Jahr hat die heutige italienische Regierungschefin sich gegen die „LGBTQ-Lobby“ gewandt. Nun setzt sie die Ankündigungen von damals um.
Solarunternehmer Jörg Menyesch vertraute auf zugesagte Einspeisetarife in Italien. Doch Rom hielt sich nicht daran. Seit 2016 kämpft der Investor vor einem Schiedsgericht um sein Recht – ein Ende zeichnet sich nicht ab.
Stundenlöhne von 3,96 Euro und eine versagende Tarifautonomie – dennoch lehnt Italiens Regierungschefin Meloni eine staatliche Lohnuntergrenze ab. Ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik schwankt zu oft zwischen zwischen Realismus und Populismus.
Zunächst sammelte Giorgia Meloni Sympathiepunkte bei den Italienern für ihren Urlaub in der Heimat. Doch dann jettete sie mit der Yacht nach Albanien – auf Einladung des Sozialisten Edi Rama.
Eine abstrakte Malerin ist Ika Huber eigentlich nie gewesen. Doch zeigt ihre Ausstellung in der Frankfurter Galerie Grässlin, wie sie sich in den Achtzigerjahren von der Figur und vom Gegenstand löste.
Von September an dürfen in Paris keine E-Scooter zum Verleihen mehr angeboten werden. Auch in deutschen Städten wie Frankfurt wird darüber diskutiert. Die Anbieter der E-Roller sehen ihr Geschäft bedroht.
Der katholischen Kirche in Deutschland laufen die Mitglieder davon. In traditionell katholischen Ländern wie Italien, Spanien und Irland sieht es nicht viel besser aus. Die Gründe liegen nicht nur in Missbrauchsskandalen.
Fachleute kritisieren die Sonderabgabe auf die Zinsgewinne der Banken. Unterdessen erlebt Italien eine Wachstumsdelle. Setzt sich der Aufschwung der Aktien fort?
Nach seiner bewegenden Ansprache für die Schriftstellerin Michela Murgia versucht Italiens Rechte mal wieder, den Anti-Mafia-Journalisten Roberto Saviano zu diskreditieren. Doch es gibt massiven Widerstand
Billig war Kroatien nie. Doch in diesem Jahr steigen die Preise enorm. Der Finanzminister warnt, dass die Touristen wegbleiben könnten.
Italiens Opposition hat wegen der Sozialhilfe-Kürzungen einen „heißen Herbst“ angekündigt. Vor dem fürchte sie sich nicht, sagt Regierungschefin Meloni – und verweist bei der Wirtschaftslage auf internationale Verflechtungen.
Der BGH erklärt Schiedsklagen gegen EU-Mitgliedstaaten für unzulässig. Ohne Zusagen an private Investoren sei die Energiewende aber nicht zu bewältigen, kritisieren Juristen und DIHK das Urteil.
Mit ihrer Holding Exor kauft sie für 2,5 Milliarden Euro 15 Prozent an dem niederländischen Konzern. Dieser kann die Unterstützung aus Italien gut brauchen.
Auf Sizilien regt sich abermals der Ätna. In der Nacht zum Montag hat sich eine Lavafontäne entwickelt, es regnet Asche und Staub. Der Flughafen in Catania soll noch bis zum Abend geschlossen bleiben.
Italiens Kulturminister hat Musk und Zuckerberg zugesagt, ihren Kampf in einer antiken Stätte austragen zu dürfen. Das Kolosseum wird es nicht sein. Dennoch ist die Aufregung im Land groß.
Vor fünf Jahren kam es zu der Katastrophe, die vermeidbar war. Der laufende Prozess bringt dies immer klarer zum Vorschein. Wurden Lehren gezogen?