Wieso das Massaker von Orlando so tödlich verlief
Orlando war das schlimmste Massaker eines einzelnen Täters in der amerikanischen Geschichte. Wieso die Tat so viele Opfer forderte, erklären zwei Fachleute im Gespräch mit FAZ.NET.
Orlando war das schlimmste Massaker eines einzelnen Täters in der amerikanischen Geschichte. Wieso die Tat so viele Opfer forderte, erklären zwei Fachleute im Gespräch mit FAZ.NET.
Drei Tage nach dem Massaker in Orlando werden weitere Details über den Täter bekannt. Zeugen berichten, Omar Mateen sei seit drei Jahren regelmäßig Gast im „Pulse“ gewesen und habe Profile auf Dating-Apps für Schwule gehabt.
Die neue Strategie des „Islamischen Staats“ scheint in Orlando und Paris auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Die Terrormiliz will nicht mehr, dass Kämpfer nach Syrien reisen, sondern im Westen Anschläge begehen und sich auf ihn berufen.
Zwischen Affekt und Massenmord klafft ein weiter Abgrund. Der IS überbrückt ihn, indem ihm jede Katastrophe recht ist, solange sie nur dem Westen schadet und ihn radikalisiert.
Bei einem Geiseldrama in der Nähe von Paris sind drei Menschen getötet worden. Bevor der Täter erschossen wurde, hatte er sich zum IS bekannt. Nach übereinstimmenden Berichten war er den Behörden bekannt und vorbestraft – wegen Terrorismus.
Nato soll nun doch Anti-IS-Koalition unterstützen. Polizistenmörder in Frankreich berief sich auf IS. Bill Murray erhält renommierten Mark-Twain-Preis für seinen Humor
Die Bewerberin reagiert auf den Terror von Orlando mit einer Strategie gegen Einzeltäter und kritisiert Saudi-Arabien. Auch Trump trommelt für seine Idee: Die Einreise aus verdächtigen muslimischen Staaten müsse sofort gestoppt werden.
Das FBI kannte den Attentäter von Orlando seit Jahren. Doch irgendwann schlossen die Ermittler die Akte. Omar Mateen galt nur noch als kleiner Angeber.
Nach dem blutigen Anschlag auf den Nachtclub in Orlando tritt die Polizei vor die Presse. Es gibt eine erste Erklärung, warum die Einsatzkräfte erst nach drei Stunden das „Pulse“ stürmten.
Es ist der schlimmste Anschlag auf amerikanischem Boden seit dem 11. September. 49 Menschen wurden getötet, 53 weitere verletzt. Was wissen wir bisher über die Tat und was nicht? Ein Überblick.
50 Tote in Schwulenclub - Schütze möglicherweise vom IS inspiriert. Trump fordert wegen Orlando-Massaker Obamas Rücktritt.
Vor dem Attentat hat er den Notruf gewählt und sich zum IS bekannt. Sein Vater äußerte erste Vermutungen zu einem Motiv.
Die Schießerei in einem Schwulenclub in Florida ist der schlimmste Anschlag in Amerika seit dem 11. September. Dass Trump davon profitiert, bezweifelt kaum einer.
Um die Dschihadisten des IS aus ihrer libyschen Hochburg Sirte zu vertreiben, haben sich unnatürlich anmutende Verbündete zusammengefunden. Sie haben ausgeprägte Eigeninteressen.
Die Befreiung von Sirte wäre ein Prestigeerfolg für die libysche Einheitsregierung und ein schwerer Schlag für die Islamisten des IS. Nur noch wenige Tage solle der Kampf dauern, zeigt sich das Militär optimistisch.
Es ist der schlimmste Terroranschlag in Tel Aviv seit Jahren. In Israel herrscht Sorge, dies könnte der Auftakt zu einer neuen Welle terroristischer Gewalt sein. In Gaza kündigt die Hamas-Organisation bereits weitere Angriffe an.
Schrecken verbreitet sich, wenn er geschürt wird. In der Maybrit-Illner-Sendung am Vorabend der Fußball-EM geht es um namenlose Angst und große Ungewissheit. Droht der Terror, die Freude an den Spielen zu verderben?
Die Rückeroberung der irakischen Stadt Falludscha vom IS droht im Chaos zu versinken. Die Hoffnungen auf einen schnellen Sieg sind gescheitert. Mit jedem Tag verliert die Regierung zunehmend das Vertrauen der Bevölkerung.
Die Dschihadisten der IS-Miliz setzen ihre Verwüstung antiker Kulturstätten fort. Im Irak zerstörten sie einen 2800 Jahre alten Tempel. Nun drohen sie mit der Sprengung der ägyptischen Sphinx.
Es geht um das Gleichgewicht der Gesellschaft: Im Kampf gegen die Radikalisierung junger Muslime verfolgen Deutschland und Frankreich sehr unterschiedliche Lösungen.
In ihrem diesjährigen Friedensgutachten fordern Wissenschaftler ein Integrationsgesetz und das Ende der Waffenlieferung an Saudi-Arabien. Auch zum Kampf gegen den IS haben sie eine deutliche Meinung.
Mitten im morgendlichen Berufsverkehr ist im Zentrum von Istanbul eine Bombe explodiert. Mindestens elf Menschen wurden getötet, darunter sieben Polizisten. Präsident Recep Tayyip Erdogan verdächtigt die PKK.
Immer mehr junge Frauen schließen sich dem IS an, in Hessen über ein Dutzend. Da dieses Phänomen nicht nur mit Repression zu bekämpfen ist, fand auf einer Tagung nun ein Austausch statt.
Im Kampf um Falludscha haben Sicherheitskräfte offenbar hunderte Leichen entdeckt. Es handelt sich wohl um Opfer des IS, darunter irakische Soldaten und Zivilisten. Auch den regierungstreuen Truppen werden Vergehen vorgeworfen.
Seit der Finanzkrise ist die Volkswirtschaftslehre unter Beschuss geraten. Ein neues Buch kommt zu dem Schluss: Ein Verbesserungsbedarf ist unverkennbar, aber ein großer Teil der Kritik bleibt unbegründet.
Der Ton der amerikanischen Regierung im Streit um chinesische Aktivitäten im Südchinesischen Meer wird schärfer. Verteidigungsminister Carter droht Peking offen mit Konsequenzen.
Wie groß ist die Gefahr terroristischer Anschläge in Deutschland? BKA-Präsident Holger Münch im F.A.Z.-Gespräch über IS-Kämpfer auf den Flüchtlingsrouten und Gewalt von rechts und links.
Die Forderung nach Überprüfung sei zwar nicht falsch, aber durch Einsparungen im öffentlichen Dienst unrealistisch, sagt der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft. Und er geht noch weiter.
Washington hat nachgezählt: Fast 30.000 Menschen seien 2015 bei Terroranschlägen getötet worden. Die Hauptlast tragen Länder, die nicht zum Westen gehören. Auch um Deutschland geht es in dem Bericht.
Die mutmaßlichen Terroristen sollen als Flüchtlinge eingereist sein. So wollten Islamisten Ängste schüren, warnt der Chef der Polizeigewerkschaft. Nötig hätten sie diesen Weg nicht.
Die drei mutmaßlichen Terroristen des „Islamischen Staates“ kamen über die Balkanroute nach Deutschland. Ihr geplanter Anschlag in Düsseldorf wurde vereitelt. Bekannt wurden ihre Pläne aber nicht durch Geheimdienste.
Die Bundesanwaltschaft hat drei mutmaßliche IS-Terroristen festnehmen lassen. Sie sollen einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt geplant haben.
Die Welt muss sich engagieren, weil das syrische Kulturerbe eine aussöhnende Kraft birgt, die dem Land wieder auf die Beine helfen kann. Sonst hätte der IS das letzte Wort.
Es gibt neue Erkenntnisse zum Anschlag auf den Sikh-Tempel. Der Innenminister gibt den Behörden die Schuld. Hätte man die Sprengstoffattacke vorhersehen können?
Intelligente Wachtürme mit Wärmebildkameras und Maschinengewehren sollen die Grenze gegen den IS sichern. Alle 300 Meter solle so ein Turm errichtet werden, heißt es in einem Zeitungsbericht.
Vor einer Woche begann die irakische Armee mit einer Offensive zur Rückeroberung Falludschas. Nun sind die Truppen nach eigenen Angaben von drei Seiten in die vom IS kontrollierte Stadt vorgedrungen.