Iranerin tritt in Hungerstreik
Während Ghontscheh Ghawami aus Protest gegen ihre Verurteilung zu einem Jahr Haft in Hungerstreik getreten ist, hat der internationale Volleyballverband angekündigt, der jungen Frau weiter helfen zu wollen.
Während Ghontscheh Ghawami aus Protest gegen ihre Verurteilung zu einem Jahr Haft in Hungerstreik getreten ist, hat der internationale Volleyballverband angekündigt, der jungen Frau weiter helfen zu wollen.
Eine junge Frau muss in Iran ein Jahr ins Gefängnis, weil sie ein Volleyballspiel sehen wollte. Statt auf die Olympische Charta zu pochen, werden die Iraner von den Volleyball-Verbänden mit mehreren internationalen Turnieren belohnt.
Die Beziehung zwischen Barack Obama und Benjamin Netanjahu ist zerrüttet. Die Antipathie tritt offen zutage. Jetzt wächst die Sorge, dass die Amerikaner Israel für seine offensive Siedlungspolitik zahlen lassen.
Mindestens vier Frauen wurden in Iran mit Säure angegriffen, weil sie unzureichend verhüllt gewesen waren. Teheranverspricht gegen die Täter hart durchzugreifen, warnt aber zugleich vor Auslandspropaganda
Nach eigenen Angaben hat Rejhaneh Dschabbari 2007 einen Mann, der sie vergewaltigen wollte, in Selbstverteidigung erstochen. Das Gericht in Teheran glaubte ihr nicht. Nun wurde sie, trotz internationaler Proteste, hingerichtet.
Bei seinem Antrittsbesuch in Iran bekräftigt Iraks Ministerpräsident Haider al Abadi das Bündnis mit der Islamischen Republik. Im Kampf gegen die Terrormiliz IS setzt Abadi auch auf Militärberater aus Teheran.
Man hat Peter Scholl-Latour oft den Ruf eines Pessimisten, einer Kassandra gar angeheftet; doch es ist kaum zu leugnen, dass seine düsteren Vorhersagen oft eingetroffen sind.
Millionen Menschen auf der ganzen Welt tanzten zum Lied „Happy“ von Pharrell Williams. Auch sechs Iraner. Sie wurden zu harten Strafen verurteilt.
Über Jahre hielten amerikanische Militärs ihre Erkenntnisse geheim: Hunderte Chemiewaffensprengköpfe aus der Zeit des Krieges mit Iran lagern weiter in irakischen Depots. Über Reste von Saddam Husseins gefährlichen Giftgas-Arsenal könnte inzwischen die IS-Terrormiliz verfügen.
Der Ölpreis sinkt und das Erdölkartell Opec streitet mehr als je zuvor. Nun steht ein Duell zwischen Venezuela und Saudi-Arabien bevor. Am Ende könnte das Kartell nur noch ein Stubentiger sein.
Sie wollte eigentlich nur das Volleyball-Länderspiel der Männer zwischen Iran und Italien sehen - jetzt wird einer Iranerin dafür der Prozess gemacht, nach mehr als einem Vierteljahr Gefangenschaft.
Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern wird offenbar verdächtigt, gegen Steuergesetze verstoßen zu haben - mit Geschäften in Iran und Nigeria.
Die heterogenen Volksstämme Persiens sind sich in einem Ziel einig: die Kosaken aus ihrem Land zu verjagen. Über die Lebensweise und die Umstände in Persien berichtet die Frankfurter Zeitung am 3. Oktober 1914.
Obwohl noch keine Herbstferien sind, wollte eine Mutter mit ihren Kindern in den Iran ausreisen. Das machte Bundespolizisten stutzig. Sie stoppten die Frau, die Kinder wurden dem Jugendamt übergeben.
Die iranische Führung bereitet sich auf Angriffe des „Islamischen Staats“ vor. Ihr libanesischer Verbündeter Hizbullah wappnet sich mit indirekter amerikanischer Hilfe gegen einen Vormarsch der Dschihadisten.
Nach 13 Jahren fiebrigen Wachstums ist Kabul ermattet. Aber nicht ganz ohne Hoffnung. Dafür sorgen auch die vielen Neuankömmlinge in der afghanischen Hauptstadt.
Der Commerzbank drohen 650 Millionen Dollar Strafe in den Vereinigten Staaten. Die Behörden wollen offenbar aber auch, dass das Geldhaus Angestellte feuert. Wegen der Abschreckung.
In New York verhandelt Außenminister Steinmeier mit Vertretern Irans über ein Atomabkommen. Seine Erfahrungen zeigen, dass der Weg zu einer Einigung nicht einfach wird.
Außenminister Steinmeier drängt in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zur Eile: Eine Lösung sei „in den letzten zehn Jahren nie näher“ gewesen. Trotzdem bleibt er skeptisch.
Das gab es seit der islamischen Revolution nicht mehr: Am Rande der UN-Vollversammlung in New York sind der britische Premierminister Cameron und der iranische Präsident Rohani zu einem persönlichen Gespräch zusammengetroffen.
Barack Obama präsentiert sich in der UN-Vollversammlung tatkräftig: Die Welt stehe am Scheideweg, aber Amerika kenne die Richtung. Vor einem Jahr hatte er noch einen anderen Ton angeschlagen.
Die Khorosan-Zelle in Syrien war bisher kaum bekannt. Nun wurde sie von der Koalition gegen den Islamischen Staat großflächig mit bombardiert. Fachleute halten sie derzeit für den gefährlichsten Gegner Amerikas.
Russlands internationaler Zahlungsverkehr käme zum Erliegen, wenn seine Banken aus dem Swift-System verbannt würden. Die Wirtschaft träfe das hart.
In Iran sollen fast alle Messenger fürs Smartphone blockiert werden. Damit müssten die Nutzer auf beliebte Dienste wie WhatsApp verzichten. Es wäre aber auch eine Niederlage für Präsident Ruhani.
Der UN-Sicherheitsrat hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, den Irak gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu unterstützen. Die Vereinigten Staaten weisen dabei auch ihrem Erzfeind Iran eine Rolle zu.
Riesenerfolg für die deutschen Volleyballer: Der Einzug ins Halbfinale der WM in Polen ist der größte Erfolg seit mehr als vier Jahrzehnten. Nun winkt eine Medaille.
Nie war eine iranische Mannschaft erfolgreicher als das Volleyball-Team. In der Islamischen Republik ist vor dem Spiel gegen Deutschland ein Boom ausgebrochen, der Hardliner unter Druck setzt. Frauen dürfen nicht zugucken.
Die muslimischen Staaten in der Allianz gegen den Islamischen Staat sind selbst vollkommen zerstritten: Von Nordafrika bis Iran stehen sich drei Blöcke gegenüber, die Stellvertreterkriege führen.
Gegen den Islamischen Staat: Um die Terrorgruppe zu bekämpfen, suchen Staats- und Regierungschefs auf einer Konferenz in Paris nach einem gemeinsamen Weg. Iran und Syrien wurden nicht eingeladen.
Dank eines verdienten Siegs über Kanada stehen die deutschen Volleyballer bei der WM in Polen in der dritten Runde. Vor dem Einzug ins Halbfinale hat das Team von Trainer Heynen Losglück.
Früher huschten Händler von Showroom zu Showroom. Wer heute anderen Leuten Mode verkaufen will, muss selbst auf der Bühne stehen. Unterwegs in New York mit Leila Yavari von Stylebop.
Der amerikanische Außenminister versucht in Kairo weiter ein Bündnis mit den arabischen Staaten im Kampf gegen die Terrorgruppe IS zu schmieden. Iran soll nicht dabei sein.
Der Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler (CSU) besucht derzeit Moskau. Dort geht er mit der deutschen Russland-Politik hart ins Gericht und verweist auf die Fälle Irak und Iran.
Bei der Regierungsbildung im Irak mischen auch Amerika, Saudi-Arabien und Iran mit. Ministerpräsident Haider al Abadi lässt die wichtigsten Posten vorerst unbesetzt.
Eine Koalition für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“, die die Regierung Obama zusammenstellt, sollte nicht nur westliche Staaten einschließen. Welche Rollen könnten Russland und Iran haben?
Helfen sich amerikanische und iranische Einheiten im Kampf gegen die Terrorgruppe IS? Die BBC meldete zunächst, Irans geistlicher Führer habe dies gebilligt. Ein wichtiger Politiker des Landes streitet es ab. Amerika rufe nur dazu auf, „den Dreck wegzumachen“.