Betteltour nach Peking
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bangt um sein politisches Überleben. Der niedrige Ölpreis bringt das Land in Zahlungsschwierigkeiten. Große Hoffnungen richten sich auf China.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bangt um sein politisches Überleben. Der niedrige Ölpreis bringt das Land in Zahlungsschwierigkeiten. Große Hoffnungen richten sich auf China.
Im neuen „Tatort“ aus Wien erweist sich Österreich als Ausgangspunkt für brisanten Technologie-Schmuggel. Unter Mordverdacht gerät der israelische Geheimdienst. Wie realistisch ist das?
Der Geiselnehmer von Sydney war bei den Sicherheitsbehörden kein Unbekannter. Er verbreitete islamistisches Gedankengut, war wegen sexueller Übergriffe angeklagt. Auch sein Heimatland Iran will die australischen Behörden vor dem 50-Jährigen gewarnt haben.
Der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist noch lange nicht vorbei. Ohne weitere Bodentruppen kann er nicht gewonnen werden. Aber woher sollen diese Truppen kommen? Eine Analyse.
Das billige Öl ist kein Grund für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Weil einer Flüchtlingsfamilie aus dem Iran die Abschiebung drohte, kümmerte sich eine Gemeinde in Groß-Gerau um sie - und gewährte Kirchenasyl. Die mittelalterliche Tradition verändert noch heute Leben.
Die iranische Regierung geht einen weiteren Schritt auf dem Weg, das Internet in ein nationales Intranet umzuwandeln. Demnächst soll jeder, der sich im Iran einloggt, identifiziert werden.
Erst hatte Iran dementiert, nun bestätigt es Luftangriffe auf Stellungen des „Islamischen Staats“ - und kündigt eine Antiterrorkonferenz an. Kämpfer des IS greifen derweil nach einem strategisch wichtigen Militärflughafen in Ostsyrien.
Der Drusenführer Walid Dschumblat im Libanon hält den Einsatz des Westens gegen den „Islamischen Staat“ für verfehlt. Wenn sich Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, Amerika und Russland nicht einigten, werde der Syrien-Krieg noch sehr lange dauern.
Trotz der jüngsten Dementis: Stillschweigend findet hinter den Kulissen im Irak eine Zusammenarbeit zwischen Iran und Amerika statt. Und diese „Sicherheitspartnerschaft“ im Kampf gegen die IS-Terrormiliz erstreckt sich offenbar bis nach Syrien.
Teheran dementiert zwar, dass seine Luftwaffe Angriffe auf Stellungen des „Islamischen Staats“ im Irak geflogen hat. Aber seit Monaten sind von Iran ausgebildete und finanzierte irakische Schiitenmilizen an den Kämpfen gegen die Dschihadisten beteiligt.
Der Vormarsch des „Islamischen Staats“ im Irak und in Syrien ist nach Angaben seiner Gegner „dabei zu stoppen“. Nichtsdestotrotz stimmte die internationale Anti-IS-Koalition bei einem Treffen von Vertretern aus rund 60 Staaten auf einen jahrelangen Kampf ein.
Teheran bestreitet, an Luftschlägen gegen Stellungen der IS-Terrormiliz im Irak beteiligt zu sein. Ein Regierungsvertreter wies entsprechende Angaben des amerikanischen Pentagons zurück.
Schiitische Milizen gewinnen wieder großen Einfluss im Irak. Mit Unterstützung von iranischen Revolutionsgarden bekämpfen sie den „Islamischen Staat“ – doch auch ihnen werden schwere Verbrechen vorgeworfen.
Trotz einbrechender Ölpreise drosselt die Opec ihr Förderziel nicht. Russland dürfte einer der größten Leidtragenden sein. Ein Moskauer Energiekonzern befürchtet schon, dass ein Fass Öl bald weniger als 60 Dollar kosten könnte.
Der Libyer Abdallah al Badri jongliert als Opec-Generalsekretär zwischen den Förderern Saudi-Arabien und Iran. Seine Nähe zu Diktator Gaddafi hat ihm bislang nicht geschadet.
Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris.
In den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gibt es nicht die erhoffte Einigung. Das ist aber keine schlechte Nachricht.
Bei den Wiener Verhandlungen über das iranische Atomprogramm haben sich die beteiligten Außenminister offenbar darauf geeinigt, die Frist für eine Einigung auf den 1. Juli 2015 zu verlängern.
Die iranische Luftfahrt war einst der Stolz des ganzen Landes. Heute halten die Perser ihre Flugzeuge wegen der Sanktionen nur mit Mühe in der Luft. Viele Maschinen aus Zeiten des Schahs fliegen deshalb noch heute.
Gemeinsam mit der kurdischen Peschmerga gelingt es irakischen Streitkräften die Terrormiliz Islamischer Staat zurückzudrängen. Doch es gibt Tote und Verletzte.
Weil die Studentin Ghontscheh Ghawami in Iran ein Volleyballspiel von Männern schauen wollte, wurde sie zu einem Jahr Haft verurteilt. Gegen Zahlung einer Kaution wird sie nun aus dem Gefängnis entlassen.
„Große und ernsthafte“ Lücken gebe es zwischen den Verhandlungspartnern bei den Atomgesprächen in Wien, sagt der amerikanische Außenminister Kerry. Der Erfolg der Verhandlungen steht damit in Frage.
Der Ausgang der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ist dem deutschen Außenminister Steinmeier zufolge noch immer völlig offen. Trotzdem, sagt er, seien die Konfliktparteien einer Lösung „nie näher“ gewesen als nun in Wien.
Die Atomgespräche mit Iran in Wien scheinen vor einer wichtigen Phase zu stehen. Offenbar liegt ein neuer Vorschlag auf dem Tisch. Der amerikanische Außenminister kam am Abend noch einmal überraschend mit seinem iranischen Amtskollegen zusammen.
IOC-Präsident Thomas Bach hat am Dienstag 40 Reformvorschläge präsentiert. Im FAZ.NET-Interview erläutert er sein Vorhaben. In Teil 2 des Gesprächs spricht Bach in der Donnerstags-Ausgabe der F.A.Z. über die Fifa, Iran und Vanessa Mae.
Im Streit über die Nachfolge des Propheten Mohammed im siebten Jahrhundert spaltete sich die muslimische Glaubensgemeinschaft in Sunniten und Schiiten. Die Frankfurter Zeitung berichtet am 16. November 1914 über die Entstehung beider Lager.
Der Sultan in Konstantinopel ruft den Heiligen Krieg gegen die Feinde des Osmanischen Reiches aus. Für das Deutsche Reich kommt das nicht ungelegen. Ein Bericht der Frankfurter Zeitung vom 13. November 1914.
Iran steht im Verdacht, sein Atomprogramm für militärische Zwecke zu missbrauchen. In diese Spannungen fällt ein neuer Vertrag mit Moskau über weitere Kernkraftwerks-Blöcke.
Der internationale Volleyballverband vergibt die U-19-WM nicht nach Iran - verhindert aber nicht, dass dort Asienmeisterschaften ausgetragen werden, obwohl Ghontscheh Ghawami in Haft bleibt und Frauen nicht zusehen dürfen.
Die Vereinigten Staaten zweifeln an der Schlagkraft der irakischen Sicherheitskräfte gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ – und erhöhen die Präsenz ihrer Ausbildungskräfte deutlich. Derweil geraten die gemäßigten Kräfte in Syrien in immer stärkere Bedrängnis.
Ghoncheh Ghawami wollte in Iran ein Männer-Volleyballspiel sehen – und bekam dafür eine Haftstrafe. Nun steigt der Druck auf die internationalen Verbände. Human Rights Watch sieht in der Unterdrückung von Frauen im Sport einen „besorgniserregenden Trend“.
Die Vereinigten Staaten nähern sich einem früheren Erzfeind an: Präsident Obama sucht laut einem Medienbericht im Verborgenen den Kontakt zu Irans Ajatollah Chamenei. Es geht offenbar um Zusammenarbeit im Kampf gegen den „Islamischen Staat“.
Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Irans in Europa. Wegen der Sanktionen durch den Atomstreit waren die Ausfuhren in das Land eingebrochen. Das ändert sich nun.
Während Ghontscheh Ghawami aus Protest gegen ihre Verurteilung zu einem Jahr Haft in Hungerstreik getreten ist, hat der internationale Volleyballverband angekündigt, der jungen Frau weiter helfen zu wollen.
Eine junge Frau muss in Iran ein Jahr ins Gefängnis, weil sie ein Volleyballspiel sehen wollte. Statt auf die Olympische Charta zu pochen, werden die Iraner von den Volleyball-Verbänden mit mehreren internationalen Turnieren belohnt.