Merkel will Flüchtlingszahlen verringern
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem CDU-Parteitag zum Ziel einer Verringerung der Flüchtlingszahlen bekannt. Eine spürbare Reduzierung sei „im Interesse aller.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem CDU-Parteitag zum Ziel einer Verringerung der Flüchtlingszahlen bekannt. Eine spürbare Reduzierung sei „im Interesse aller.“
Es fehlt an Geld für die Integration der Flüchtlinge, findet der Deutsche Gewerkschaftsbund. Mit einem öffentlichen Dienst, der unter dem Spardiktat steht, könne man die anstehenden Aufgaben kaum meistern. Ein Gastbeitrag.
Im Gespräch: Julia Klöckner, Vorsitzende und Spitzenkandidatin der CDU in Rheinland-Pfalz, über Integration und Werte.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag startet ein Programm zur Integration von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt. Dabei wird aber auch Hilfe von der Politik gefordert.
Sechzig Jahre Anwerbung von Gastarbeitern: Bundeskanzlerin Merkel lobt die Mitarbeit von Italienern, Griechen, Türken am deutschen Wirtschaftswunder – und die kulturelle Bereicherung. Doch es gibt auch kritische Töne.
Für das Flüchtlingsmanagement ist die Sozialdezernentin zuständig. Ihr Blick auf die Integration der Neuankömmlinge ist nüchtern. Und jetzt richtet das Land auch noch eine große Erstaufnahme-Einrichtung in Frankfurt ein.
In der Flüchtlingskrise kämpfen die Deutschen mit den Umständen und mit sich selbst. Dabei strapazieren sie die Geduld der anderen Europäer.
Flüchtlinge sollten im Bundesfreiwilligendienst arbeiten, um die Integration zu beschleunigen. So könnte der Bund auch den Kommunen direkt finanziell helfen, den Flüchtlingsansturm zu bewältigen. Ein Gastbeitrag.
Ein Imam gibt Frauen nicht die Hand. Was sagt das Grundgesetz dazu? Helfen formale Gesinnungsprüfungen weiter? Der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio weiß, wie die freie Gesellschaft am besten für sich wirbt.
Im niederbayrischen Deggendorf lernen Flüchtlinge Lesen und Schreiben. Die Kursleiterin ist pensionierte Mittelschullehrerin, die Umstellung auf die neue Arbeit ist für sie eine Herausforderung.
Angesichts der Flüchtlingskrise fordert der thüringische Ministerpräsident Ramelow, den Solidaritätszuschlag zu einem „Integrationssoli“ zu erweitern. Auch SPD-Fraktionsvize Schneider wendet sich gegen die geplante Abschmelzung des Zuschlags.
„Den Islam einbürgern“: Auf dem Bundesparteitag der Grünen in Halle hat sich Cem Özdemir für mehr Integration und Gleichberechtigung ausgesprochen. Frei von Missverständnissen blieb das nicht.
Früher bemühten sich die Linke um das Verständnis dessen, was vor sich geht. Das hat sich geändert. Heute geht es nur noch darum, die Wirklichkeit als „rechts“ zu deklarieren.
Auch den Skeptikern in der CDU will Volker Bouffier vermitteln, dass es keine Zauberlösung für die Flüchtlingskrise gibt. Im Interview äußert sich der Ministerpräsident enttäuscht über die Haltung von Gewerkschaften, Kirchen und Wirtschaftsverbänden.
Arbeitsministerin Nahles ist dabei, die Agenda 2010 rückabzuwickeln. Die Kanzlerin lässt sie gewähren. Kann die Wirtschaft noch auf Merkel zählen?
Horst Sichert hat einen Flüchtling aus Eritrea eingestellt. Beide wissen, wie wichtig gute Deutschkenntnisse im Beruf und für die Integration sind. Ein Projekt, für das die Rhein-Main-Zeitung um Spenden bittet, soll gezielt bei der Sprachförderung helfen.
In französischen Unternehmen sind Konflikte über Religion an der Tagesordnung. Manch männlicher Beschäftigte gibt weiblichen Kolleginnen noch nicht mal die Hand. Im Zeichen der Anschläge bekommen diese Konflikte nun ein neues Gewicht.
Die Landesregierung erhöht das Haushaltsbudget für Integration und Aufnahme. Durch einen Aktionsplan werden neue Stellen für Lehrer und Polizisten geschaffen. Aus der Opposition erntet sie dafür Lob.
Eine Ausstellung in Paris zeigt das Werk von Renzo Piano, der das Centre Pompidou entwarf. Nach dem Massaker sieht man sie mit ganz anderen Augen. Ein Besuch kurz vor den Anschlägen.
Der Sozialstaat ist nicht das Herz des Einwanderungslandes. Der Irrtum der Willkommenskultur besteht darin, Versorgung zum Elixier der Integration zu machen.
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft stellt eine Studie über die Zukunft der deutschen Internetwirtschaft vor. In Hannover treffen sich die Landesverbände des DFB.
Früher durften Flüchtlinge kein Geld verdienen. Jetzt sollen sie es. Der Arbeitsagentur kann es nicht schnell genug gehen. Trotzdem kämpfen sogar gut ausgebildete Vorzeige-Flüchtlinge noch immer mit der Bürokratie.
Kollektive Aufnahme, begrenzter Zuzug, Integration - Grundsätze für eine zukunftsfähige Flüchtlingspolitik.
Dass Flüchtlinge berufsbezogen Deutsch lernen, ist bei ihrer Integration zentral. Denn ohne Sprachkenntnisse fühlen sich viele blind und taub - wie Nazan Sezgin. Ein Projekt für Fachkräfte in der Altenhilfe zeigt, wie Integration gelingt.
Eine Sendung von n-tv will Flüchtlingen auf Arabisch die deutsche Kultur erklären. In „Marhaba“ geht es vor allem um das Grundgesetz. Ist das von der CSU geforderte Integrationsfernsehen schon Wirklichkeit?
Vom Handwerk über Gastronomie bis hin zur IT: Die Förderbank unterstützt Unternehmen, die sich die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als Ziel gesetzt haben.
Das Land Hessen baut die Sprachförderung für junge Flüchtlinge aus. Der Großteil der Minderjährigen ist noch gar nicht in den Schulen angekommen.
Deutsche Arbeitskräfte sind sehr gut ausgebildet, das können die Zuwanderer nicht einfach kopieren. Auch die Sprache ist ein Problem. Einige Hoffnungen werden sich wohl als Illusion erweisen.
Sind die Flüchtlinge die gefragten Arbeitnehmer von morgen? Viele Dax-Konzerne sehen das so und engagieren sich kräftig. Andere tun gar nichts, zeigt unsere FAZ.NET-Umfrage. Wer positioniert sich wie?
Das Wort „Völkerwanderung“ klingt plötzlich wieder sehr aktuell. Wie war das damals vor 1500 Jahren? Im Römischen Reich herrschten Wohlstand und Offenheit. Es zerfiel, als die Einheimischen die Nerven verloren und dem Hass auf die Flüchtlinge nachgaben.
Einen „Integrationsführerschein“ als Voraussetzung für den dauerhaften Aufenthalt von Flüchtlingen fordert Uwe Becker, Fraktionsvorsitzender der CDU in Frankfurt. Wie genau der aussehen soll, ist aber unklar.
Auf öffentliche Haushalte kommen Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenhöhe zu. Wie soll die Politik reagieren? Die F.A.Z. hat führende Ökonomen nach ihrer Meinung gefragt.
Als Generalkonsul der Türkei in Frankfurt ist Mustafa Çelik für etwa 340.000 Landsleute in Hessen zuständig. Vor allem für bessere Schulabschlüsse junger Türken und engere Wirtschaftsbeziehungen will er sich einsetzen.
Für Asylbewerber mit hoher Schulbildung könnte die Integration in den Arbeitsmarkt über ein Studium gut sein. Die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, demotivierend aus.
Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen nach dem Willen von CSU-Generalsekretär Scheuer einen Beitrag zur Integration leisten. Er schlägt einen neuen Fernsehkanal vor, der Grundgesetz-Unterricht gibt und die „deutsche Leitkultur“ vermittelt.
Was ist eigentlich so schlimm an nationaler Zugehörigkeit, dass Migrationsforscher sie so diskreditieren? Kulturelle Diversität ist auch kein Wert an sich. Ein Gastbeitrag.