Lichtblick auf der Klimakonferenz
Im südafrikanischen Durban packen die Klimapolitiker ihre Koffer wieder aus: Noch immer haben sie sich nicht auf ein Abschlusspapier einigen können. Doch in die Verhandlungen kommt Bewegung.
Im südafrikanischen Durban packen die Klimapolitiker ihre Koffer wieder aus: Noch immer haben sie sich nicht auf ein Abschlusspapier einigen können. Doch in die Verhandlungen kommt Bewegung.
Einen Tiger in freier Wildbahn zu sehen ist extrem schwierig. Dazu braucht man viel Geduld und noch mehr Glück. Was aber ist, wenn man Pech hat? Dann kommt man wenigstens mit dem Leben davon.
Charles Saatchis Kunstsammlung kennt keine Grenzen, die aktuelle Präsentation beschränkt sich doch: auf deutsche Gegenwartskunst. In London zeigt sie ihre verblüffende Nähe zur Vergangenheit.
Immer in die Pedale treten: Auf der Klimakonferenz in Durban geht es stets weiter jedoch kaum voran. Sicher ist nur eines. Die nächste Konferenz kommt bestimmt.
Nach jahrelangem Ringen wollte die Regierung den Einzelhandel mit seinem Volumen von 450 Milliarden Dollar im einst sozialistisch geprägten Subkontinent öffnen. Nun heißt es, sie traue sich doch nicht. Dabei wäre nichts notwendiger, um Indien ein Stück weit lebenswerter zu machen, die Inflation zu dämpfen und Krankheiten zu verringern.
Die hessische Landeshauptstadt will die Marketinggesellschaft verlassen, dafür aber dem regionalen Kulturfonds beitreten.
Wegen der Sanktionen orientiert sich Iran in Richtung China. Viele Firmen würden aber gerne mit Deutschland Geschäfte machen.
Gerade erst wollten die Amerikaner das Verhältnis zu Pakistan verbessern, da kam der nächste Tiefpunkt. Doch nicht alle Drohgebärden sind zum Nennwert zu nehmen.
Mit entwaffnender Anmut schaut Therese von Tettenborn aus Joseph Stielers Gemälde. Dabei ist sie ist nicht die einzige Schöne in der Offerte von Neumeister mit Alter Kunst.
Verschwiegen, erfolgreich, verwandt: Cyrus P. Mistry erscheint als ideale Wahl, dem übermächtigen Ratan N. Tata zu folgen.
Was für ein Mensch war der frühere Beatle George Harrison, der vor zehn Jahren starb? Antworten geben ein Film von Scorsese, eine neue Biographie und seine Witwe Olivia.
Ähnlich wie China gilt Indien als Wachstumsmarkt. Doch anders als dem Renminbi hilft das der Rupie wenig. Indiens Währung schwächelt sowohl gegenüber Dollar als auch Euro.
Vor hundert Jahren hat man Rudyard Kipling als bloßen Kinderbuchautor beerdigt. Insgeheim aber lebte er in anderen Autoren fort. Woher wüssten wir sonst, was Literatur eigentlich ist?
Asiaten sind erfahrene Händler. Sie heißen den zurückgekehrten Partner Amerika willkommen, ohne ihn auf Kosten Chinas vorziehen zu wollen.
Amerikas Machtspiele im Pazifik zeigen Erfolg. Auf einem Gipfelmarathon erklärte der amerikanische Präsident zwei Wochen lang, dass die Vereinigten Staaten wieder eine starke Rolle in Asien spielen wollen. Peking hat darauf noch keine Antwort. Und der Rest Asiens muss nun lernen, sich die Annäherungsversuche von allen Seiten zu nutze zu machen. Für Europa aber kommt der Machtkampf äußerst ungelegen.
Das Niveau der Abschlüsse an deutschen Hochschulen ist im internationalen Vergleich hoch. Zu diesem Ergebnis kommt ein international vergleichender Bericht des British Council.
Viele Fonds verzeichneten im September hohe Mittelabflüsse. Inflationsdruck und die Furcht vor einem Konjunktureinbruch trafen insbesondere den chinesischen Markt.
Unter dem Gesetz des Geistes: Mahatma Gandhi hat hundert dicke Bücher geschrieben. Nun liegt zum ersten Mal eine umfangreiche Werkauswahl in deutscher Übersetzung vor.
Er ist Bierkönig, Feierbiest und Milliardär. Der Ruhm von Vijay Mallya allerdings bröckelt. Denn die Fluggesellschaft Kingfisher Airlines des flamboyanten Inders gerät immer schneller ins Trudeln. Nun sollen die Banken noch einmal Geld nachschießen – rund 10 Milliarden Rupien wird das Unternehmen brauchen. Dabei galt die Fluglinie noch vor Jahr und Tag als Aushängeschild einer neuen privaten Wirtschaft auf dem Subkontinent.
Eine deutsche Aktie muss nicht unbedingt von der deutschen Wirtschaft abhängen: Viele Firmen verdienen ihr Geld auch in Schwellenländern. Sie kommen besser durch die Krise.
Die Vertragsverlängerung von Nico Rosberg hat einen strategischen Hintergrund. Der Formel-1-Pilot will bei Mercedes aufbauen, was Vettel mit Red Bull gelungen ist.
Angela Andersen und Claus Kleber gehen dem „Machtfaktor Erde“ in einem rasanten Wechsel der Schauplätze auf den Grund. Dabei kommt manches zu kurz, aber nicht alles.
IWF-Chefin Christine Lagarde hat in einer Rede ein düsteres Bild von der Weltwirtschaft gemalt. Gleichzeitig sprach sie aber von Hoffnungszeichen, die der IWF hegt: Asien treibe die globale Erholung voran.
Zehn Jahre war die Zusammenarbeit im Computergeschäft zwischen Fujitsu und Siemens erfolglos verlaufen. Nachdem die Japaner die Alleinregie 2009 übernommen hatten, scheint dem Informationstechnikkonzern in Europa nun ein Neustart zu gelingen.
Häuschen am Haken: Im neuen Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee kann man sich in die Geschichte des Caravaning vertiefen. Die passenden Fahrzeuge aus fünf Jahrzehnten sorgen für das richtige Ambiente.
Das erste Rennen der Formel-1 in Indien war ein Erfolg - eine Mischung aus Bunga-Bunga-Kapitalismus an der Boxengasse, gutem Sport und überschäumendem indischem Selbstbewusstsein einer kleinen Elite. Die Lebenswirklichkeit der ganz überwiegenden Mehrheit der Inder hatte im Buddh Race Circuit keinen Platz. Sie ist besonders für Mädchen und Frauen hart. Nicht Minirock und Designersonnenbrille, sondern Hacke, Schaufel und für manche ein Vorname, der „Unerwünscht“ heißt, kennzeichnen sie. Von Indienbild, dass die Formel-1 verbreitete, führte in die Irre.
Die Formel 1 expandiert, aber vor allem nach Osten. Traditionelle Strecken fallen dem Wettbieten zum Opfer. Skrupel gibt es kaum, solange die Zahlen auf dem Kontoauszug von Bernie Ecclestone stimmen.
Krankenpfleger und Kaffeesommelier Rolf Irtenkauf betreibt die Kunst des Kaffeekochens mit Leidenschaft. Dass viele „auf Durchschnittskaffee trainiert“ sind, gefällt ihm gar nicht.
Die Formel 1 ist eine Dreiklassengesellschaft. Daher sind die unterlegenen Teams immer auf der Suche nach Geld. Force India und Williams wurden fündig - wohl zum Leidwesen von Adrian Sutil.
Die Staats- und Regierungschefs der G20 fahren mit einer schweren Hypothek zum Gipfel: Das Wachstum dürfte 2012 deutlich schwächer ausfallen als erwartet.
Der Weltbürger mit der Nummer „7 Milliarden“ könnte überall geboren worden sein: in China, Indien - oder Offenbach.
Weltmeister Sebastian Vettel hat noch nicht genug. Auch beim ersten indischen Grand Prix der Formel 1 gewinnt der Deutsche. Damit kann er noch den Rekord von Michael Schumacher von 13 Siegen in einer Saison einstellen.
Sebastian Vettel rast vorneweg. Die anderen Teams arbeiten an einer Lösung des Problems. Ferrari konnte offenbar das Geheimnis vom biegsamen Red-Bull-Frontflügel lüften, und Mercedes hat eine eigene Idee.
Sebastian Vettel ist wieder nicht zu schlagen. Er holt schon die 13. Pole Position dieser Saison. Teamkollege Mark Webber profitiert als Zweiter von einer Strafe für Lewis Hamilton.
An diesem Wochenende macht der Formel-1-Zirkus erstmals in Delhi Station. Damit erfüllt sich ein Traum des Inders Vijay Mallya. Dem Milliardär gehört der Rennstall Force India - und er polarisiert wie kaum ein anderer.
Nach langem Hin und Her findet an diesem Wochenende vor den Toren Delhis der erste Grand Prix Indiens statt. Der Formel-1-Zirkus und die Inder bestaunen sich - ohne einander zu verstehen.