Schießen und sprechen
Zwischen Israel und der Hamas eskaliert die Gewalt wie seit 2014 nicht mehr, mehr als 400 Raketen wurden aus Gaza abgefeuert – eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht.
Zwischen Israel und der Hamas eskaliert die Gewalt wie seit 2014 nicht mehr, mehr als 400 Raketen wurden aus Gaza abgefeuert – eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht.
Überraschend hat der israelische Verteidigungsminister sein Amt niedergelegt. Zuvor hatte Israel einer Waffenruhe mit der Hamas zugestimmt. Die Entscheidung bezeichnet Lieberman als „Kapitulation“.
Israel sieht sich den heftigsten Raketenangriffen seit 2014 ausgesetzt. In Aschkelon wird ein Mann in seinem Haus getötet. Die Luftwaffe bombardiert Dutzende Ziele der Hamas im Gazastreifen.
Während die israelische Luftwaffe Dutzende Angriffe auf den Gazastreifen flog, schoss die Hamas Hunderte Raketen und Granaten Richtung Israel.
Eine Operation israelischer Spezialkräfte im Gazastreifen ist missglückt. Es gab Tote auf beiden Seiten. Militante Palästinenser antworteten mit Raketenbeschuss, Israel erwidert das Feuer aus der Luft.
Bei Gefechten im südlichen Gazastreifen sind sieben Menschen getötet worden. Wegen der eskalierenden Gewalt verkürzt Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu seinen Besuch in Paris.
Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch werden friedliche Kritiker und Oppositionelle systematisch gefoltert. Zu den Methoden gehören Schläge und Elektroschocks.
Aus dem Gazastreifen kommt eine gute Nachricht. Doch die hat einen Preis.
Amerika stoppt die Zahlungen für das UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge. Dahinter steckt Kalkül – doch die Situation könnte brandgefährlich werden.
Die Türkei intensiviert ihren Einsatz für das islamische Jerusalem. Ihr Bündnis mit arabischen Islamisten wird immer enger – nun erreicht es auch das Hochschulsystem.
In ihrem Ringen um ein neues Leben haben Flüchtlinge ständig mit Rückschlägen zu kämpfen – aber auch mit Einsamkeit. Erfolg haben jene, denen Ehrenamtliche ihre Netzwerke öffnen.
Auf Weisung des amerikanischen Präsidenten sollen mehr als 200 Millionen Dollar in andere Projekte fließen. Palästinenservertreter werfen ihm „Erpressung“ vor.
Studenten der Goethe-Uni haben 500 Menschen in Frankfurt gefragt, welche Muttersprache sie sprechen. Auch wenn Auskünfte wie „Gowor“ für Irritationen sorgen – einige Rückschlüsse lassen sich doch ziehen.
Die Palästinenser im Gazastreifen haben ein Ende der Kämpfe mit Israel erklärt. Zuvor hatte die israelische Luftwaffe, als Reaktion auf palästinensischen Beschuss, Ziele im Gazastreifen angegriffen.
Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert abermals – im Gazastreifen sterben drei Menschen bei Angriffen der israelischen Luftwaffe. Zuvor sind aus dem Küstengebiet Raketen auf Israel abgefeuert worden. Jetzt verkünden militante Palästinenser ein vorläufiges Ende der Gewalt.
Wer sich im heißen Zuhause von der sommerlichen Dauerhitze erholen will, sehnt sich nach Abkühlung. Doch Elektronikgeschäften gehen die Ventilatoren und Kühlanlagen aus.
Anlässlich des 70- jährigen Jubiläums des israelischen Staats im April, hatte die Hamas zum „Marsch zur Rückkehr in die Heimat“ aufgerufen. Seither stiegen die Unruhen vor allem am Gazastreifen wieder.
Wie ein Hamas-Sprecher bekanntgab, sei die Einigung unter Vermittlung Ägyptens und der Vereinten Nationen erreicht worden. Kurz davor hat es gewaltsame Auseinandersetzungen mit mindestens fünf Toten gegeben.
Nach heftigen Schusswechseln hat die radikale Palästinenserorganisation Hamas eine Feuerpause ausgerufen. Auch Israels Armee scheint seine Angriffe gestoppt zu haben. Zuvor hatte sie 60 Ziele bombardiert.
Schon seit mehreren Wochen schwelt der Konflikt zwischen Israel und der Hamas. Jetzt wurde ein israelischer Soldat an der Grenze zu Gaza getötet. Bei der israelischen Reaktion werden vier Palästinenser getötet.
Seit Wochen lassen Palästinenser aus dem Gazastreifen brennende Ballons nach Israel fliegen. Die Bewohner der Kibbuzim müssen sich überwiegend selbst helfen.
Nach einem heftigen Schlagabtausch mit Israel hat die Hamas am Samstagabend eine Waffenruhe verkündet. Was diese Aussage wert ist, ist aber völlig unklar.
Israel solle seine „exzessive, disproportionale und rücksichtslose Gewalt“ gegen Palästinenser beenden, heißt es in der Resolution. Amerika erleidet eine diplomatische Niederlage.
Tausende Palästinenser protestieren am Jahrestag des Sechstagekriegs an der Gaza-Grenze. Israelische Soldaten schießen wieder einmal scharf.
In Gaza verbrennt sich ein junger Mann aus Protest gegen die Hamas. Die Zahl der Selbstmorde nimmt zu. Doch in der muslimischen Gesellschaft sind sie ein Tabu.
Antisemitische Anfeindungen an deutschen Schulen nehmen zu. Problematisch, dass auch manches Schulbuch ein verzerrtes Israel-Bild zeigt, findet das Mideast Freedom Forum Berlin.
Die Armee reagierte damit auf den Abschuss von Raketen auf den Süden Israels. Unterdessen nahmen tausende Palästinenser an der Trauerfeier für eine Sanitäterin teil, die am Freitag bei Protesten erschossen worden war.
Israels Armee fliegt in der Nacht Luftangriffe auf den Gazastreifen. 25 „militärische Ziele“ seien getroffen worden. Nun ist anscheinend eine Feuerpause mit der Hamas ausgehandelt.
Um seine Grenze vor terroristischen Attacken von Hamas-Mitgliedern noch wirksamer zu schützen, riegelt Israel bald auch den Meerweg ab.
Die Serie „Fauda“ spielt mit realistischer Härte ein unheimliches Szenario durch: Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ will Tel Aviv angreifen. Eine israelische Undercover-Einheit soll das verhindern.
So kann man keine Koexistenz verhandeln: Mudar Kassis, Direktor des Instituts für Demokratie und Menschenrechte der Universität Birzeit, spricht über die Unruhen im Gazastreifen.
Nach den tödlichen Schüssen am Gazastreifen unterstützt Deutschland eine unabhängige Untersuchung. Doch wer die Blockade der Enklave akzeptiert, muss auch die israelischen Scharfschützen hinnehmen.
50 der 60 am Grenzzaun zu Israel getöteten Palästinenser sollen Mitglieder der Hamas gewesen sein, sagt ein Vertreter der radikalislamischen Organisation. Tel Aviv fühlt sich bestätigt.
Der türkische Staatspräsident hat die Gewalt in Gaza als „Genozid“ bezeichnet und Israel dafür verantwortlich gemacht. Benjamin Netanjahu weist die Kritik zurück – und die Türkei fordert den israelischen Botschafter zur Ausreise auf.
Die Vereinigten Staaten haben im UN-Sicherheitsrat eine Resolution verhindert, die die Untersuchung der Ereignisse in Gaza fordern sollte. Heute kommt der Rat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.
Bei Plasberg zeigte sich: Die Palästinenser haben längst keinen Einfluss mehr auf den Friedensprozess im Nahen Osten. Gleiches gilt für die Europäer.