27. Dezember 2025
Villa Hammerschmidt +++ Kommunen +++ Kafka +++ Grünen-Parteitag
Als Ministerpräsident von Baden-Württemberg steht Özdemir vor großen politischen Herausforderungen. Seine Antworten darauf werden in der Mitte mehrheitsfähig sein – und in die Partei hineinwirken.
Villa Hammerschmidt +++ Kommunen +++ Kafka +++ Grünen-Parteitag
Die Tausend-Euro-Frage ist: Kann Özdemir durch eine personalisierte Kampagne die CDU einholen? Ein Punkt für den Grünen: Sein Gegner Hagel hat ein Mobilisierungsproblem.
Auf ihrem Parteitag haben die Grünen in Nebenzimmern heikle Themen beraten, über die sie lieber nicht auf offener Bühne diskutieren wollten. Vorerst hilft ihnen das.
Auf ihrem Parteitag reden sie von „vaterlandslosen Gesellen“ und preisen das Auto als Ausdruck von Freiheit. Woher kommt der Hang zum Staatstragenden?
Die Grünen arbeiten sich auf ihrem Parteitag vordergründig träge durch Satzungsfragen. In Nebenräumen ist Pendeldiplomatie gefragt.
Auf dem Parteitag der Grünen werden kontroverse Debatten erwartet: Nicht alle Delegierten wollen eine kriegstüchtige Bundeswehr.
1990 stimmten die Grünen gegen alles, was die Wiedervereinigung befördern sollte. Gleichzeitig begann eine Phase der Selbstbeschäftigung. Ohne die Häutungen, die damals einsetzten, hätten die Grünen wohl nicht überlebt.
Die Grünen setzen auf den Faktor Zuversicht. In der Wirtschaft dürften die Beschlüsse des Parteitags aber die Sorgen vor einer weiteren grünen Regierungsbeteiligung verstärken.
Deutschland müsse beim Klimaschutz hart bleiben, fordern die Grünen. Die Partei setzt sich für eine Rückkehr der Sektorziele und einen schrittweisen Ausstieg aus der Gasnutzung ein.
Trotz bescheidener Umfragewerte geben sich die Grünen zuversichtlich. Kanzlerkandidat Habeck spricht von einer „Alternativwahl“, die weit über die eigentliche Abstimmung hinausgehe.
Die Grünen haben in Berlin ihr Wahlprogramm verabschiedet, um „den Alltag bezahlbar“ zu machen. Zum Kanzlerkandidaten hatten die Grünen bereits bei ihrem Parteitag im November Vizekanzler Habeck gekürt.
Der Kanzlerkandidat der Grünen machte die Vorwürfe an die Union zum zentralen Punkt seiner gut 20 Minuten langen Rede auf dem heutigen Parteitag der Grünen zur Verabschiedung des Wahlprogramms.
Mehr Einnahmen und mehr Einfluss für den Staat: Diese Linie zieht sich durch das Wahlprogramm der Grünen – allem bürgerlichen Anstrich zum Trotz.
Die Grünen in Hessen wollen nun alle Kraft in den bevorstehenden Wahlkampf lenken. Die Affäre um Auslandsreisen stört dabei, selbst die Parteibasis will darüber auf dem Parteitag in Marburg nicht mehr diskutieren.
Der Grünenpolitiker und baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz fordert eine Reform-Agenda und marktwirtschaftlichen Klimaschutz. Seine Partei warnt er vor Mikromanagement.
Stricken, Häkeln und Sticken galten als Symbole weiblicher Unterdrückung oder als Hobbys für Heimchen. Dabei machen politische Gruppen und Bewegungen sich die subversive Kraft von Handarbeit schon lange zunutze.
SPD zweifelt an Scholz +++ Grünen-Parteitag in Wiesbaden +++ Wahlkampf-Auftakt
Die erste deutsche Großstadt kündigt an, ihr Gasnetz ab 2035 stillzulegen. Andere Städte könnten folgen. Hauseigentümer sind verunsichert, die Grünen freuen sich.
Richtungsstreit war gestern: Die Grünen versammeln sich hinter ihrem Kandidaten Robert Habeck. Aber die Reise ins Kanzleramt ist weit für eine 12-Prozent-Partei.
Nach drei missglückten Landtagswahlen versucht sich die gebeutelte Bundespartei in Selbstmotivierung. Der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir konstatiert „Aufbruchstimmung“.
Der Grünen-Parteitag endet nach drei Tagen politischer Inszenierung mit einem Traumergebnis für Robert Habeck. Der neue Kanzlerkandidat bringt Selbstkritik vor, aber: Er will „jetzt nicht kneifen“.
Wirtschaftskrise? Nicht bei den Grünen. Die Partei diskutiert über höhere Steuern und allerlei Preisbremsen. Die Ursachen für die Probleme Deutschlands blendet sie aus.
Auf ihrem Parteitag treffen die Grünen nicht nur etliche Personalentscheidungen. Sie haben sich auch mit inhaltlichen Entscheidungen in den Wahlkampf begeben.
Motivation für die Parteibasis und lauter Jubel für den „lieben Robert“: Die Grünen haben auf ihrem Parteitag in Wiesbaden wichtige Weichen für den Bundestagswahlkampf gestellt. Wirtschaftsminister Robert Habeck wurde zum Abschluss nach einer umjubelten Rede mit 96,5 Prozent Zustimmung zum Kanzlerkandidaten gekürt.
Die Grünen schlagen auf ihrem Parteitag erste Pflöcke zur Steuerpolitik für den Wahlkampf ein. Beim Thema Schuldenbremse setzt sich die Parteispitze gegen die Grüne Jugend durch.
Robert Habeck wirft den Regierungen aus Union und SPD eine „Liebesaffäre mit dem Status quo“ vor. Er wolle weiter Verantwortung übernehmen – und wird auf dem Grünen-Parteitag zum Kanzlerkandidaten gekürt.
Vor dem Winterwahlkampf bereiten sich die Grünen auf manche Zumutung vor – und üben sich in Einigkeit. Doch der Streit könnte aufgeschoben sein.
Franziska Brantner gehört dem Realo-Flügel der Grünen an, gilt als Habeck-Vertraute – und erhält nur etwa 78 Prozent der Stimmen. Deutlich besser schneidet der Bundestagsabgeordnete Felix Banaszak ab.
Auf der Bundesdelegiertenkonferenz geht es um die Lage der Demokratie und eine Dönerpreisbremse. Die schlechte wirtschaftliche Lage wird weitgehend ausgeblendet.
Die Partei habe die Aufgabe dem Land „Orientierung zu geben“, wie die Spitzenkandidaten Robert Habeck und Annalena Baerbock auf dem Bundesparteitag der Grünen in Wiesbaden betonen.
Es dauert bis in den späten Abend, ehe Robert Habeck beim Grünen-Parteitag das Wort bekommt – dann aber reißt er die Delegierten mit.
Nach dem Ampel-Aus geht es beim Parteitag der Grünen mit Vollgas in den Wahlkampf. Wir sprechen mit dem Parteichef Omid Nouripour über neue und alte grüne Themen, die schwierige letzte Ampel-Zeit und einen möglichen Kanzler Habeck.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Freitag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen, und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Der Parteitag der Grünen soll zum Fest der Geschlossenheit werden. Der Widerstand gegen Robert Habeck scheint fast erloschen – selbst bei der Grünen Jugend. Konfliktpotential gibt es trotzdem.
Die Ökopartei möchte im Wahlkampf vor allem mit sozialer Gerechtigkeit punkten. Vermögende sollen höhere Steuern zahlen. Diese Strategie ging allerdings schon einmal schief.
Der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit hofft, dass sich die Grünen zur Bundestagswahl als „Vernunftpartei“ präsentieren werden. Der Bundesparteitag am Wochenende werde deshalb keine „Habeck-Show“.