Langsam vergeht der Schmerz über Habecks Abgang
Wieder gewinnen zu können, setzt bei den Grünen Veränderung voraus. Ein Berliner Kongress soll zeigen, wie das gehen kann.
Die Grünen sind stark gewachsen, doch die Parteiorganisation hat dabei nicht mitgehalten. Eine Reform soll das ändern – die Mitglieder stimmen jetzt darüber ab.
Wieder gewinnen zu können, setzt bei den Grünen Veränderung voraus. Ein Berliner Kongress soll zeigen, wie das gehen kann.
Wie sieht die Welt in 25 Jahren aus? Wir haben diejenigen gefragt, die als Hoffnungsträger ihrer Parteien gelten.
Als Ministerpräsident von Baden-Württemberg steht Özdemir vor großen politischen Herausforderungen. Seine Antworten darauf werden in der Mitte mehrheitsfähig sein – und in die Partei hineinwirken.
Ein neuer Trend könnte bald auch die SPD hart treffenVon Tim Niendorf
Das vorläufige Endergebnis in Baden-Württemberg steht fest. Die Deutungen der Parteien haben begonnen – auch auf Bundesebene.
Nur einer kann gewinnen, aber einer hat jedenfalls schon hinzugewonnen. Die Wahl im Südwesten strahlt auch auf die Bundespolitik ab.
Eigentlich wollten die Grünen nach vorne blicken, doch bei ihrer Vorstandsklausur geht es vor allem um jüngste Pannen. Hoffnung verbreitet ein Mann aus New York.
Die Verzögerung des Mercosur-Abkommens hängt den Grünen weiter nach. Ein Gegenangriff soll den Schaden begrenzen.
Hessens Grüne beginnen ihren Kommunalwahlkampf. Aber die internationale Politik dringt bei den Reden auf dem Parteitag in Marburg immer wieder durch.
Bei ihrem Neujahrsempfang haben sich die Frankfurter Grünen Unterstützung aus Berlin geholt. Felix Banaszak sieht sich als „Motivationscoach“ für den anstehenden Kommunalwahlkampf.
Die Grünen arbeiten sich auf ihrem Parteitag vordergründig träge durch Satzungsfragen. In Nebenräumen ist Pendeldiplomatie gefragt.
Die Koalition bemüht sich, mit wirtschafts- und energiepolitischen Vorhaben Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Die Reaktionen fallen aber unterschiedlich aus.
Ist der Kanzler ein „dahinrülpsender“ Rassist oder Sprecher einer „breit getragenen Wahrnehmung“? Die Grünen sagen beides. Und wollen über ganz andere Themen diskutieren.
Erst sah die „Stadtbild“-Debatte nach einem rhetorischen Unfall von Friedrich Merz aus. Inzwischen ist das etwas anders. Hochgespielte Entrüstung reicht nicht mehr, um ein Thema, an dem etwas dran ist, wegzureden.
Die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hätte für die Grünen schlechter laufen können. Dieser Meinung sind vor allem die Grünen selbst.
In Frankreich dürfte sich Präsident Emmanuel Macron demnächst nach einem neuen Premierminister umsehen müssen. In Berlin beginnt offiziell die Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Und: Giorgio Armani findet seine letzte Ruhe. Der F.A.Z. Frühdenker.
In der Opposition suchen die Grünen nach ihrer neuen Rolle. Sollen sie wieder linker werden? Nicht mehr übers Klima reden? Oder noch bürgerlicher sein? Wenn sie das nur wüssten.
Jette Nietzard verärgerte mit manchen Äußerungen auch Anhänger der eigenen Partei. Nun tritt sie nicht mehr für den Vorstand der Grünen Jugend an. In der Partei will sie aber weiter mitmischen.
Nach einer missverständlichen Äußerung ist der Bundesvorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, vom Oberbürgermeister der Opelstadt eingeladen worden – und hat dort nach eigenem Bekunden einiges gelernt.
Die Grünen-Chefs Felix Banaszak und Franziska Brantner erklären im Gastbeitrag, welche Lehren sie aus dem Scheitern der Ampelkoalition ziehen. Sie fordern mehr Ehrlichkeit und Empathie statt Basta-Politik.
Parteifreunde zeigen sich entsetzt über ein Bild von Jette Nietzard im Anti-Polizei-Pullover. Grünenchef Banaszak wünscht sich von ihr „ein paar Konsequenzen für die Zukunft“.
Grünen-Chef Banaszak bezeichnet die Migrationspläne von Union und SPD als „zum Scheitern verurteilt“. Linken-Chef van Aken sagt, die Vorhaben seien „nicht nur unchristlich, sondern auch rechtswidrig“.
Wie redet man mit Leuten, die man eben noch für unzurechnungsfähig erklärt hat, jetzt aber dringend braucht? Bei „Hart aber fair“ suchen die neuen Koalitionäre und die neue Opposition nach der flexiblen Position.
Die Grünen wollen neben Verteidigung und Infrastruktur auch mehr Geld für den Klimaschutz. Sonst sei ihre Zustimmung kaum vorstellbar, sagt eine Abgeordnete.
Die Grünen haben eine Niederlage erlitten und regieren künftig wohl nicht mehr mit. Spitzenkandidat Robert Habeck tritt aus der ersten Reihe – macht sich aber keine großen Vorwürfe.
Die Grünen landen bei der Bundestagswahl auf Platz vier. Noch ist unklar, ob es eine Machtoption gibt – doch der Kampf um die Deutung des Ergebnisses hat schon begonnen.
Beim „Schlagabtausch“ im ZDF applaudieren die Zuschauer nur den Äußerungen des linken und des grünen Parteienvertreters. Das ZDF wehrt sich gegen den Vorwurf, das Publikum gezielt gecastet zu haben.
Politsatire beim „Schlagabtausch“ im ZDF: Tino Chrupalla soll erklären, wie die AfD zur Versachlichung der Migrationsdebatte beiträgt. Christian Lindner spottet über das Publikum. Und Jan van Aken ruft: „Halten Sie doch mal Ihren rechten Rand!“
Trotz bescheidener Umfragewerte geben sich die Grünen zuversichtlich. Kanzlerkandidat Habeck spricht von einer „Alternativwahl“, die weit über die eigentliche Abstimmung hinausgehe.
Zumindest ein Vorwurf gegen den Bundestagsabgeordneten Gelbhaar ist offenbar frei erfunden worden. Weitere Anschuldigungen will der Grünen-Vorstand aber unabhängig prüfen lassen.
Wer hart schuftete, wählte früher SPD. Lange her, sogar im Ruhrgebiet. Jetzt kämpfen CDU, AfD und auch die Grünen um die einstige Kernklientel der Genossen.
Die Grünen wollen auch auf Kapitaleinkünfte Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung erheben. Für wen sich die Beiträge dadurch verdoppeln könnten.
Ohne mehr Kredite kein Wachstum, sagt Robert Habeck, der Kanzlerkandidat der Grünen. Der Union wirft er „Voodoo-Politik“ vor.
Die neue Führung der Grünen will sich offenbar noch vor Weihnachten mit dem Kanzlerkandidaten der Union austauschen. Der Parteivorsitzende Felix Banaszak schlägt ein Treffen in seiner Stammkneipe vor.
Olaf Scholz hat den ukrainischen Abwehrkampf gegen die russische Invasion in Kiew als „heldenhaft“ bezeichnet. Die Grünen begrüßten die Reise des Kanzlers.