Lies dich frei!
England schränkt die Lektüre von Büchern in Gefängnissen ein. Dagegen protestieren namhafte Schriftsteller. In Brasilien hingegen werden Häftlinge zum Lesen animiert.
England schränkt die Lektüre von Büchern in Gefängnissen ein. Dagegen protestieren namhafte Schriftsteller. In Brasilien hingegen werden Häftlinge zum Lesen animiert.
China ist in Europa nicht mehr nur an Deutschland interessiert. Denn das Land ist nicht so stark, wie es tut: Es wird durch gefährlich hohe Verbindlichkeiten geschwächt. Europa kann sich da mehr Rückgrat erlauben.
Armeechef Sisi hat seine Uniform abgelegt, um ägyptischer Präsident zu werden. Auf seinem Weg zur Macht gibt es kaum noch Hindernisse. Er hat ihn sich sorgsam selbst bereitet.
Die EU-Skeptiker dieser Welt haben im Zweifel die eingängigeren Parolen, unabhängig von jeder Realität. Man sollte ihnen energisch gegenübertreten. Aber möglichst nicht live im Fernsehen, wie Nick Clegg es vorhat.
In London und New York läuft das Geschäft mit Börsengängen exzellent. Obwohl die Bedingungen kaum besser sein könnten, gab es dieses Jahr in Frankfurt keinen einzigen. Warum nur?
Von Sachsen-Anhalt über Russland nach Mecklenburg-Vorpommern mit Ziel Großbritannien: Ein Jahr irrte ein gestohlener Betonmischer durch Europa.
Diese spanischen Verhältnisse hätte die Bundesliga gerne: Barca, Real und Atlético liefern sich ein extrem spannenden Titelkampf. Die Königlichen verlieren. Barcelona siegt und leidet doch ob der schweren Verletzung von Valdes.
London hat das Rennen gemacht und wird der erste Handelsplatz für die chinesische Währung Renminbi in Europa. Frankfurt, Zürich und Paris hoffen, der nächste zu sein.
Auf die Übernahme der Krim durch Russland reagieren politische Aktivisten aus dem ostukrainischen Donezk mit einer Kampagne im Netz: Sie setzen sich für den Anschluss ihrer Stadt an Großbritannien ein. Ganz ernst gemeint ist das aber nicht.
Berlin steht ernüchtert vor den Trümmern seiner gutgemeinten Russland-Politik. Aber die alten Strukturen der Weltpolitik funktionieren noch. Putin sei Dank.
Der britische Geheimdienst hat nicht nur E-Mails eingesehen und Telefonate abhört, sondern auch Webcam-Kommunikationen abgeschöpft und unterhält sogar eine „Sabotage-Einheit“ im Netz. Das Parlament sieht aber keinen Anlass, den GCHQ an die Kandare zu legen.
Großbritannien verkauft weitere Aktien von Lloyds, EU-Ermittler haben die Geschäftsräume von mehreren europäischen Autozulieferern durchsucht und die Prokon-Genossenschaft befindet sich im Aufbau.
Vieles deutet darauf hin, dass Russland auf längere Zeit aus dem Club der wichtigsten Industrienationen ausgeschlossen bleibt. Wladimir Putins Vorgehen gilt in Den Haag nicht mehr als vorhersehbar.
Nach scharfer Kritik an seiner Befehlsführung ist der ukrainische Verteidigungsminister Tenjuch zurückgetreten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erhebt derweil schwere Foltervorwürfe gegen prorussische Milizen auf der Krim.
Die amerikanische Online-Plattform „Buzzfeed“ zieht mit Katzenbildern und Schmunzellisten Millionen von Nutzern an. Nun will sie auch den deutschen Markt erobern. Und journalistischer werden.
Die englische Ausgabe des Bestsellers „Er ist wieder da“ erscheint - und ganz Großbritannien fragt sich, ob wir Deutschen schon so flapsig mit Hitler umgehen dürfen. Ein britischer Sender sucht währenddessen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Haaren Hitlers.
Der Konzern produziert künftig in England und investiert dafür 190 Millionen Euro in eine Fabrik für Meeres-Windkraftanlagen. Das ist in dieser Branche die erste größere Investition seit langem.
Die moderne Gesellschaft wird kollabieren, sagt eine neue Studie der amerikanischen Raumfahrtagentur Nasa. Die Menschheit verbraucht mehr Ressourcen, als nachwachsen können.
Für die Chefs deutscher Konzerne spielen Boni eine wesentlich größere Rolle als für ihre Konkurrenten in England, Frankreich oder in Nordeuropa.
Im deutschen Fußball darf weiter über Tor oder nicht Tor gestritten werden. Bei der DFL-Mitgliederversammlung findet sich keine Zweidrittelmehrheit für die Einführung technischer Hilfsmittel.
Nicht nur unter Studenten aus dem Ausland ist Deutschland so beliebt wie lange nicht. Auch Professoren zieht es an unsere Hochschulen. Unter anderem, weil sie hier gut verdienen.
Die vergessene Sensation: Leipzig erinnert mit einer großartigen Schau an die gescheiterte Weltausstellung des Druckgewerbes, die vor hundert Jahren am Kriegsausbruch scheiterte.
Die Euroskeptiker würden im Europaparlament am liebsten alles verhindern. Bei bei der Europawahl im Mai könnte die kleine destruktive Truppe noch deutlich wachsen.
Während Brüssel noch über harte Maßnahmen diskutiert, werden die Banken vorsichtiger. Sie geben den Russen keinen Kredit mehr.
Andreas Höfert, Chefvolkswirt der UBS, lässt kein gutes Haar an der angelsächsischen Geldpolitik. Im Euroraum sorgt er sich um die Deflationsgefahr und den Ausgang der Europawahl. Und er verrät, worauf er im Zweifelsfall setzt.
Die Maßnahmen gegen Personen im Machtapparat Russlands und der Krim sollen ausgeweitet werden. Kanzlerin Merkel bekräftigte, dass die EU auch zu wirtschaftlichen Sanktionen bereit sei.
Manchester United wehrt einen weiteren Tiefschlag ab: Nach der 0:2-Niederlage in Piräus wenden die Engländer im Rückspiel das Blatt.
Der Irak produziert so viel Öl wie zuletzt vor 35 Jahren. Und Iran droht der Opec einen Preiskrieg an. Beide Länder spielen ein gefährliches Spiel.
Das britische Finanzministerium will 2017 eine neue Ein-Pfund-Münze einführen. Die heutige sei zu leicht fälschbar.
Charles Dickens war nicht der Sozialkritiker, für den die Deutschen ihn halten. Im Gegenteil: Er sah sich selbst als radikalen Liberalen.
Seit dem 8. März fehlt jede Spur von Flug MH370. Schon in der Vergangenheit verschwanden Flugzeuge. Manche von ihnen wurden erst viel später als Wracks gefunden. Ein Blick zurück.
Das Referendum und die Annexion der Krim werden im Westen einhellig abgelehnt. Als Reaktion auf die Rede Putins droht Brüssel mit einer „geeinten europäischen Antwort“. Washington spricht von Landraub.
In Großbritannien hat eine Gruppe von Abgeordneten, Regierungsmitarbeitern und ehemaligen Ministern Regierungschef Cameron aufgefordert, stärker für den Verbleib Britanniens in der EU zu werben. Sie rennen damit bei ihm offene Türen ein.
Über zweihundert Künstler haben die britische Presse aufgefordert, sich einer neuen Kontrollinstanz unterzuordnen. Nach den Skandalen britischer Boulevardmedien hatte das Unterhaus vor einem Jahr deren Einsatz gefordert.
Die Oligarchen-Hochburg an der Themse könnte zum Profiteur der russischen Kapitalflucht werden. Die britische Regierung sperrt sich nicht dagegen.
Kinderbücher werden in England nicht mehr nach Geschlecht sortiert. Für die Abschaffung entsprechender Etiketten setzen sich auch namhafte Autoren ein.