Gehören die Ungarn noch dazu?
Die EVP ringt mit den Ungarn. Jüngst brachte ein Gestapo-Vergleich das Fass zum Überlaufen. Eine Möglichkeit zum Ausschluss des Fidesz schien endlich gefunden – dann intervenierte Berlin.
Die EVP ringt mit den Ungarn. Jüngst brachte ein Gestapo-Vergleich das Fass zum Überlaufen. Eine Möglichkeit zum Ausschluss des Fidesz schien endlich gefunden – dann intervenierte Berlin.
Der russische Präsident macht wieder deutlich: Sein Regime braucht Bedrohungen – von außen wie von innen.
Wladimir Putin bezeichnet Alexej Nawalnyj auf seiner Jahrespressekonferenz nur als „den Patienten der Berliner Klinik“. Die Geheimdienstoperation gegen den Oppositionellen bestätigt er.
Genre-Literatur wird viel gelesen, aber nur mit schlechtem Gewissen gewürdigt. Warum hat einer der Größten seiner Zunft eigentlich nie den Nobelpreis bekommen?
Laut einem Medienbericht äußert sich der Vater des Attentäters von Hanau in Anzeigen gegen Ermittler und den Hanauer Oberbürgermeister rassistisch. Das Gedenken an die Opfer nennt er „Volksverhetzung“.
Der Cyberangriff in Amerika zieht immer weitere Kreise. Die Hacker sind extrem raffiniert und vorsichtig vorgegangen. Sie haben nur die wertvollsten Ziele ausgespäht.
Rechercheure haben neue Erkenntnisse zum Anschlag auf Alexej Nawalnyj vorgelegt – demnach trank er wohl einen vergifteten Cocktail. Sie glauben auch, dass es bis heute ein geheimes russisches Chemiewaffenprogramm gibt.
Der Oppositionspolitiker wurde vor seinem Kollaps auf Schritt und Tritt vom russischen Geheimdienst beschattet. Ein Rechercheteam hat herausgefunden, dass die Agenten mit einem geheimen Chemiewaffenzentrum wohl in ständigem Kontakt standen.
Im Leipziger Stadtteil Connewitz ging es am Sonntag wieder hoch her. Linksradikale Demonstranten warfen Glasflaschen, Steine, Pyrotechnik auf Polizisten. Die wiederum sollen Journalisten bei der Arbeit gehindert haben.
Unter anderem Finanz- und Handelsministerium sind Opfer von Hackern geworden. Unklar bleibt, welche Informationen sie erbeutet haben. Spuren führen nach Russland.
Ein EU-Abgeordneter der Fidesz-Partei wurde bei einer Männer-Sex-Party ertappt. Das war für Viktor Orbán peinlich. Er tritt als Verteidiger der traditionellen Familie auf. Ob es ihm und seiner Partei schadet?
Er war selbst Geheimagent, bevor er Autor wurde, dann schrieb er einen Spionage-Bestseller nach dem anderen. Nun ist der britische Schriftsteller John le Carré gestorben.
Im Mordfall Giulio Regeni macht Italiens Justiz Ägyptens Geheimdienst verantwortlich. Die Sicherheitsbehörden in Kairo konstruieren hingegen eine angebliche Entführerbande, die den Studenten aus Triest ermordet haben soll.
Schon vor Jahren stutzte Karlsruhe die Antiterrordatei zusammen. Nun hatte ein pensionierter Richter vor dem Verfassungsgericht abermals Erfolg.
Die neuen Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur gezielten Auswertung der Antiterrordatei sind teilweise verfassungswidrig. Im Bereich der Strafverfolgung sei die sogenannte erweiterte Datennutzung unverhältnismäßig ausgestaltet, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.
Wenn amerikanische Behörden oder Unternehmen Ziel von Cyberangriffen werden, sind Experten der Firma FireEye die erste Anlaufstelle. Jetzt brachen Hacker bei ihnen selbst ein.
Ein neuer Untersuchungsbericht zeigt den Attentäter von Christchurch als Einzelgänger, Internettroll und Rassist schon in jungen Jahren. Warum war trotzdem nie jemand auf ihn aufmerksam geworden?
Hacker können gewaltige Schäden anrichten, wenn sie sich Netzzugang verschaffen. Ein Buch will das Problembewusstsein schärfen.
Denise Mina behauptet souverän die Spitzenposition: Die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis.
Corona, eine schwache Wirtschaft und Proteste: Wladimir Putins Machtapparat sieht sich in Russland vielen Krisen ausgesetzt. Und erhöht deswegen den Druck auf Opposition und Zivilgesellschaft.
Friedensnobelpreis +++ Pädophilie +++ Schulen in der Pandemie +++ Faire Kandidaten
Jen Psaki soll unter dem neuen amerikanischen Präsidenten künftig als Regierungssprecherin im Weißen Haus arbeiten. Auch drei weitere wichtige Positionen in seinem Kommunikationsteam besetzt Joe Biden mit Frauen.
Trump sieht sich weiter als Opfer eines massiven Wahlbetrugs. In seinem ersten Fernsehinterview nach der Wahl wiederholt er seine unbewiesenen Behauptungen. Er hofft noch auf einen Durchbruch vor Gericht. Bidens Wahlsieg erkennt er nicht an.
Der Geheimdienst wirbt Informanten in der AfD und ihrer Parteijugend an. Schon im Frühjahr soll die Partei bundesweit zum „Verdachtsfall“ erklärt werden.
Mehrere Innenminister haben ein Verbot der AfD nicht ausgeschlossen. Dabei ist die Partei noch nicht einmal als „Verdachtsfall“ eingestuft. Der Geheimdienst beginnt erst mit der Spionage und rekrutiert Quellen.
„Hintergrundgespräch“ – das klingt geheimnisvoll. Politiker und Journalisten treffen sich zum vertraulichen Austausch. Doch wirklich geheim war der Inhalt nie. Jetzt könnte ein Gerichtsverfahren die Institution noch weiter aushöhlen.
Ein wichtiger iranischer Atomphysiker wird ermordet. Teheran zeigt auf den Erzfeind Israel. Der UN-Generalsekretär warnt vor Spannungen in der Region.
Kritiker des türkischen Präsidenten werden auch in Deutschland überwacht und bedroht. Sogar der Geheimdienst MIT ist beteiligt. Viele Hinweisgeber liefern ihm zu.
Wenn es nach den EU-Staaten geht, dann dürften europäische und nationale Behörden künftig die verschlüsselte Kommunikation über Whatsapp, E-Mail und andere Dienste einschränken. Aber im Europaparlament formiert sich Widerstand.
Die Wahlen in Tansania haben den autoritären Präsidenten Magufuli gestärkt, aber nur vorerst. Der wichtigste Oppositionspolitiker musste zwar nach Belgien fliehen, aber ruft weiter zum Widerstand auf.
Langsam nimmt das Team um den gewählten amerikanischen Präsidenten Formen an. Nachdem Biden seinen langjährigen Berater Antony Blinken als künftigen Außenminister nominierte, gibt der Demokrat nun weitere Personalien bekannt.
Sein Fall lastete lange auf den amerikanisch-israelischen Beziehungen: Wegen Spionage war Jonathan Pollard 30 Jahre in Haft. Nun darf er aus den Vereinigten Staaten ausreisen.
Der Softwarekonzern macht weitreichende Zugeständnisse, um Datenschutzbedenken aus dem Weg zu räumen. Die Behörden sind erstaunlich angetan.
In Ägypten werden mehrere Menschenrechtsaktivisten verhaftet, nachdem sie westliche Botschafter getroffen haben. Das könnte die Beziehungen zum Sisi-Regime belasten – Berlin spricht von einem „nicht hinnehmbaren“ Vorfall.
Der britische Premierminister gibt die „größte Militärinvestition seit dreißig Jahren“ bekannt. Mitten in der Corona-Krise soll so der globale Einfluss Großbritanniens wachsen.
Der Wirecard-Ausschuss befragt den früheren Vorstandschef Braun. Auf die drängenden Fragen der Abgeordneten antwortet er – nichts.