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Moldaus Geheimdienstchef macht mit der Warnung vor einem russischen Angriff von sich reden. Aber die eigentliche Bedrohung für das Land ist keine militärische.
Kurz nach dem Anschlag auf Nawalnyj landete nach F.A.Z.-Recherchen eine russische Delegation in Hannover. Dort wurde sie von Ministerpräsident Stephan Weil empfangen.
Ukraines Präsident schätzt die Verluste Russlands auf 100.000 gefallene Soldaten. Das wären mehr als 300 pro Tag und das nur auf einer Seite. Die Nacht im Überblick.
Angela Merkel hat eine emotionale Bindung zu Russland. Das machte sich auch in ihrer Politik bemerkbar. Verpasste sie es deshalb, die nötige Wende in der Russlandpolitik einzuleiten?
Die Regierung findet Microsoft Office in der Cloud zu riskant für Behörden. Einige Ministerien nutzen es trotzdem.
Anders Fogh Rasmussen war NATO-Generalsekretär. Jetzt berät er den ukrainischen Präsidenten und erklärt, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine braucht. Und er verrät, was die Amerikaner an Berlin satthaben.
Die Bestechung von europäischen Politikern ist ein Angriff auf die Demokratie. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Er kann verheerende Folgen haben.
Bisher haben sich Soziologen eher wenig mit Geheimdiensten beschäftigt - nun stellen sie heraus, was Sicherheitsexperten, Spione und Militär in der Praxis gemein haben.
Seit Jahren möchte Konstantin Kuhle von der Bundesregierung eine Auskunft zum Verfassungsschutz bekommen. Nun war er in Karlsruhe erfolgreich.
Im Handelsstreit mit China verschärfen die Vereinigten Staaten möglicherweise ihr Vorgehen. Chinesische Telekom-Ausrüster sollen keine Geschäfte mehr mit US-Banken machen dürfen. Ein Tiktok-Verbot steht im Raum.
Der Korruptionsskandal im Europäischen Parlament beendet die politische Karriere der ehrgeizigen Eva Kaili. In Griechenland galt sie als Politikerin mit Zukunft.
Der Giftmord an Alexander Litwinenko ist als deutschsprachige Erstaufführung auf der Bühne zu sehen: Martin Kusej inszeniert Lucy Prebbles „Extrem teures Gift“.
Der aus amerikanischer Haft freigelassene Waffenhändler Bout unterstützt Putins Angriff auf die Ukraine „voll und ganz“. Er habe in seiner Zelle im Gefängnis „stets“ ein Porträt des russischen Präsidenten gehabt.
Wie viel Last und wie viel Trost bedeutet Geschichte? Ein Sonntagnachmittag in Vilnius.
Bundeskanzler Olaf Scholz hält die Gefahr eines Atomkriegs aktuell für gering. Schwere Gefechte dauern derweil vor allem im Osten der Ukraine an. Der Überblick.
Innerhalb von zwei Tagen wurden drei strategisch wichtige Ziele in Russland angegriffen. Moskau beschuldigt die Ukraine. Ein Duma-Abgeordneter fordert, die Verantwortlichen im Ministerium zu befragen.
Gegen den früheren Monarchen läuft ein Zivilklageverfahren seiner früheren engen Freundin Corinna zu Sayn-Wittgenstein. Juan Carlos hat Immunität eingefordert – und sie nun teilweise zugebilligt bekommen.
Die Journalisten von Doschd mussten aus Russland fliehen, weil sie sich der Zensur nicht beugen wollten. Nun dürfen sie in Lettland nicht mehr weitermachen – ein Geschenk für die russische Propaganda.
Am Jahrestag der Niederschlagung der Studentenproteste von 1953 folgen die Händler dem Aufruf der Protestbewegung. Die Abschaffung der Sittenpolizei ändert nichts am Kulturkampf um das Kopftuch.
Angesichts von Russlands Krieg gegen die Ukraine rücken die EU und Südosteuropa enger zusammen. Doch die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo eskalieren.
Nach monatelanger Besatzung ist Cherson wieder frei. Die Künstlerin Yulia Danilewska harrte mit Mann und Sohn in ihrem Bad aus. Sie hat einen Totentanz der Besatzung gemalt – auf Badezimmerfliesen.
Der berüchtigte Wirecard-Strippenzieher Jan Marsalek kokettierte mit Kontakten zur Halbwelt und zu Geheimdiensten. Seit der Insolvenz ist er verschwunden. Versteckt er sich in Russland?
Die Betrachtung des Schriftstellers gebiert Ungeheuer. Eine Rede zu meiner eigenen Literatur und zu literarischen Prinzipien allgemein.
Fachleute mutmaßen, dass der Anführer des „Islamischen Staats“ möglicherweise „versehentlich“ getötet wurde. Der mutmaßlich neue „Kalif“ trägt denselben Namen wie sein Vorgänger.
In den „ ... von oben“-Filmen glänzen Berge und Meer.
Irans Regime verfügt über einen riesigen Propagandaapparat, doch gegen den Freiheitswillen richtet er nichts aus. Also greifen die Mullahs zu nackter Gewalt. Und bedrohen Journalisten auch im Ausland.
Karl-Theodor zu Guttenberg, gescheiterter Politiker und Lobbyist, heuert als Moderator bei RTL an. Er startet mit einer gar nicht schlechten, aber allzu selbstverliebten Dokumentation über Wladimir Putin.
Viele regimekritische Iraner glauben nicht, dass ihnen die Fußballnationalmannschaft bei der WM in Qatar helfen kann. Sie bezichtigen das Gastgeberland der Kollaboration mit dem Regime in Teheran.
Wladimir Kara-Mursa wurde zweimal vergiftet und kämpft weiter gegen das Putin-Regime. Er riskiert eine lange Haftstrafe. Seine Frau Jewgenija erzählt, warum er nicht aufgibt.
Die Software von Microsoft ist allgegenwärtig in den deutschen Büros. Doch Datenschützer würden das gern ändern. Ihre Bedenken kann der Konzern nicht ausräumen.
Die Arbeit der Menschenrechtsschützer von Wjasna in Belarus ist gefährlich. Doch sie machen weiter, um den politischen Gefangenen zu helfen. Auch wenn sie dabei selbst in den Fokus des Regimes rücken.
Es geht auch um die Frage, wo man stirbt: Khaled Khalifas großartige Romane erzählen von tiefen Brüchen und sind in seiner Heimat verboten. Eine Begegnung mit dem syrischen Schriftsteller.
Cherson ist wieder frei, aber russische Truppen haben vor ihrem Rückzug alles zerstört, was man zum Leben braucht. Die Einwohner, die geblieben sind, richten sich ein, so gut es geht.
Erst die russische Gewaltpolitik führte zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der Ukraine. Inzwischen geht sie so weit wie in kaum einem anderen Land der Welt. Ein Gastbeitrag.
Die BND-Historikerkommission hat ihre Arbeit beendet. Zum Abschluss legt Gerhard Sälter eine eindrucksvolle Studie über NS-belastete Mitarbeiter des Geheimdienstes vor.