Briten spähten G-20-Gipfelteilnehmer aus
Der britische Geheimdienst soll 2009 Teilnehmer des G-20-Treffens in London ausgespäht haben. Das berichtet der „Guardian“ unter Berufung auf den Whistleblower Snowden.
Der britische Geheimdienst soll 2009 Teilnehmer des G-20-Treffens in London ausgespäht haben. Das berichtet der „Guardian“ unter Berufung auf den Whistleblower Snowden.
Wenn die amerikanische National Security Agency unser digitales Leben überwacht, verschmelzen ökonomische und militärische Logik. Unser Verhalten soll prognostizierbar werden. Ein Außen gibt es nicht mehr, wer nicht mitspielt, ist verdächtig.
Der tschechische Ministerpräsident Nečas hat seinen Rücktritt angekündigt. Nečas’ Büroleiterin hatte seine Ehefrau vom Geheimdienst überwachen lassen - angeblich, um sie vor Zeugen Jehovas zu schützen. Den Ministerpräsidenten nahm das nicht aus der Schusslinie.
Die NSA sammelt Daten zur Verbrechensbekämpfung. Haben Amerikas Terroristenjäger damit womöglich das Fundament für einen Unterdrückungsstaat gelegt?
Bis Ende der 1950er Jahre diente das Ministerium für Staatssicherheit vor allem der Unterdrückung und Verfolgung von Regierungsgegnern, nicht selten durchsetzt mit unmenschlicher Brutalität. In der zweiten Phase bis 1990 entwickelte es sich zu einem umfassenden Kontroll-, Steuerungs-, Überwachungs-, Unterdrückungs- und Verfolgungsinstrument.
Die Bespitzelung der Ehefrau des tschechischen Ministerpräsidenten und zweier weiterer Personen führt zu einer handfesten Regierungskrise. Nečas entschuldigt sich, sieht aber keinen Grund für einen Rücktritt.
mwe. Berlin. Deutschland soll angesichts der Abhörpraxis amerikanischer Geheimdienste seine Anstrengungen im IT-Bereich erheblich verstärken, um seine ...
mwe. Berlin. Deutschland soll angesichts der Abhörpraxis amerikanischer Geheimdienste seine Anstrengungen im IT-Bereich erheblich verstärken, um seine ...
Die Amerikaner sind uns in der Kontrolle des digitalen Datenverkehrs weit voraus. Deutschland ist auf ihre Informationen angewiesen. Will das Land unabhängig werden, muss es aufrüsten.
Das Unternehmen Facebook hat erstmals Zahlen zur Datenübermittlung an den amerikanischen Geheimdienst genannt. Demnach habe der Internetkonzern im vergangenen Halbjahr bis zu 10.000 Anfragen erhalten.
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts hatte zuvor gesagt, die Regierung werde im engen Austausch mit ihren Partnern darüber beraten, „was getan werden kann, um die
jja. BERLIN, 14. Juni. Führende Internetkonzerne haben die deutsche Bundesregierung beim Thema Datenschutz um Unterstützung gegenüber der amerikanischen ...
rüb./M.L./job./sat. WASHINGTON/MOSKAU/LONDON/BERLIN, 14. Juni. Nach der Kehrtwende in der amerikanischen Syrien-Politik wird der amerikanische ...
Für China ist die Snowden-Affäre bis jetzt schon ein doppeltes Geschenk. Offizielle Reaktionen gibt es zwar nicht. Aber die Medien dürfen sich zum Thema Cyber-Spionage aus Amerika austoben.
Zwei Bundesminister haben Vertreter von Google und Microsoft getroffen. Sie erhofften sich Informationen über den Datenskandal in Amerika. Aber ihre Gesprächspartner waren ebenso ratlos wie sie - und baten um Unterstützung.
Nach der Razzia gegen Mitarbeiter der tschechischen Regierung hat die Opposition ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Nečas angekündigt. Seine Büroleiterin soll die Bespitzelung der Ehefrau von Nečas veranlasst haben.
Die Art, wie mit den Protestierenden umgegangen wird, entscheidet über den künftigen Weg der Türkei.
Prism hat gezeigt, dass die Überwachungstätigkeit der amerikanischen Geheimdienste jedes zuvor vorstellbare Maß übersteigt. Aber Europa tut sich schwer, die richtigen Schlüsse aus dieser Entdeckung zu ziehen.
Nach Kritik an der Überwachung von Internet- und Telefondaten nennt das amerikanische Präsidialamt Beispiele für verhinderte Anschläge. Laut einem Medienbericht sollen tausende amerikanische Firmen den Geheimdiensten zugearbeitet haben.
Die amerikanische Regierung hat keine Zweifel mehr, dass Assads Regime tödliche Kampfstoffe verwendet hat. Jetzt sollen die Rebellen aufgerüstet werden. Moskau ist „nicht überzeugt“, Berlin verfügt über keine Erkenntnisse.
Mit seiner Überwachung will der Geheimdienst NSA Dutzende Terroranschläge verhindert haben. Dennoch muss die Obama-Regierung das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Privatsphäre wahren.
rüb. WASHINGTON, 13. Juni. Die amerikanische Bundespolizei FBI hat strafrechtliche Ermittlungen gegen den untergetauchten Enthüller des Spähprogramms Prism, ...
Nächste Woche kommt Obama nach Deutschland. Nach den NSA-Enthüllungen wird man reichlich Gesprächsstoff haben. Einstweilen zeigt der Präsident, dass auch er die Rhetorik der Kriegslist beherrscht.
Die tschechische Polizei hat bei einer Razzia in Büros der Regierungszentrale und in Ministeriem mehrere Politiker und Beamte festgenommen. Verhaftet wurde auch die Büroleiterin von Ministerpräsident Nečas.
Erdogans Realitätsverlust hat in den vergangenen Wochen immer weiter Fortschritte gemacht. Das Gemeinschaftsgefühl, das sich über alle gesellschaftlichen Gräben hinweg ausgebreitet hat, verwirrt ihn am meisten.
PARIS, 12. Juni. Im Kampf gegen die extreme Rechte will die französische Linksregierung jetzt entschieden durchgreifen und die wichtigsten Gruppen verbieten ...
pwe./fib. WASHINGTON/FRANKFURT, 12. Juni. Große Internetunternehmen haben von der amerikanischen Regierung gefordert, ihre Kunden umfassender über ...
Frankreich will nach dem Tod eines Linksaktivisten rechtsextreme Gruppen verbieten. Der Geheimdienst DCRI schätzt die Zahl der Gewaltbereiten auf 300 bis 400 Mitglieder.
Im Visier des amerikanischen Geheimdienstes waren viele Daten aus Deutschland. Können wir uns dagegen schützen? Theoretisch ja, praktisch kaum.
Die großen amerikanischen Internetunternehmen, die wegen der Datenschnüffelei der Geheimdienste in der Kritik stehen, verlangen von der Regierung größere Transparenz. Eine Bürgerrechtsvereinigung klagt gegen die Regierung.
Die Überwachungsmethoden der amerikanischen Geheimdienste stoßen in Europa, Amerika und China auf Kritik. Die EU-Kommission verlangt von Washington Auskunft über die Ausspähung. Whistleblower Snowden ist weiter untergetaucht.
rüb./nbu./job. WASHINGTON/BRÜSSEL/LONDON, 11. Juni. Die amerikanische Regierung sieht sich Solidaritätsbekundungen mit dem nach Hongkong geflüchteten ...
Der unbefangene Betrachter wähnt sich in einem schlechten Film. Dennoch hat der Fall Snowden in der Schweiz den Außenminister auf den Plan gerufen.
nks. NEW YORK, 11. Juni. An der Börse kamen die Nachrichten um Edward Snowden, der das Datenspähprogramm Prism bekannt gemacht hatte, nicht gut an.
Getarnt als biederes Ehepaar in Marburg, sollen sie dem russischen Geheimdienst SWR geheime Informationen von Nato und EU zugespielt haben. Dies will die Bundesanwaltschaft mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet wissen.
Nach den Anschlägen vom 11. September wurde der „Patriot Act“ beschlossen. Er ist bis heute gesetzliche Grundlage für die umfangreichen Überwachungsmaßnahmen in Amerika.