Aufgelesen
Die Masse macht’s? Die Zahl der für ein Betriebssystem zur Verfügung stehenden Apps ist für viele Kunden, aber auch für Journalisten wichtig.
Die Masse macht’s? Die Zahl der für ein Betriebssystem zur Verfügung stehenden Apps ist für viele Kunden, aber auch für Journalisten wichtig.
anr./flf. Washington/Frankfurt. Die amerikanische Marine hat ihre Präsenz im östlichen Mittelmeer verstärkt. Vier mit Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattete ...
Der Geheimdienst späht die eigenen Bürger aus, die Regierung setzt eine Zeitung unter Druck - und die Empörung in Großbritannien hält sich trotzdem in Grenzen. Warum? Ein fiktiver, aber trotzdem wahrer Dialog über Freiheit und Sicherheit.
In syrischen Krankenhäusern sind nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen seit Mittwoch hunderte Personen mit „neurotoxischen Symptomen“ gestorben. Die syrische Führung wies die Vorwürfe zurück.
Die NSA-Affäre wird zu einem Wettlauf zweier Zeitungen. Der „Independent“ berichtet von einer großen Abhörstation im Nahen Osten. Der „Guardian“ kontert noch am Freitag mit der Neuigkeit, dass die NSA verschiedene Internet-Unternehmen für deren Zusammenarbeit bezahlt habe.
cheh. KAIRO, 23. August. Angespannt und voller Sorge vor möglichen Ausschreitungen hat Ägypten am Freitag neuen Protesten entgegengesehen.
Im Kampf gegen die staatlichen Verstöße gegen Bürgerfreiheiten können wir nur auf Whistleblower hoffen. Das wissen auch die Vereinigten Staaten. Sie verteufeln diese Gruppe nun nach Kräften.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Stasi-Akte veröffentlicht. Sie widerlegt Vorwürfe, er habe Kontakte zum Geheimdienst der DDR unterhalten. Die meisten Informationen geben Politiker heute freiwillig preis.
Facebook will das Internet selbst sein. Wer seine biographischen Informationen auf dieser Plattform wieder unsichtbar machen möchte, wird sein blaues Wunder erleben. Ein Erfahrungsbericht von einem, der sich eines Besseren besonnen hat.
35 Jahre Haft für Geheimnisverrat: „Ich werde das schaffen“, sagt der amerikanische Soldat Bradley Manning. Sein Anwalt will bei Barack Obama um Gnade bitten. Manning kündigte zudem an, von nun an als Frau leben zu wollen.
In Amerika ist ein bislang geheimes Gerichtsurteil veröffentlicht worden. Daraus geht hervor, dass die Geheimdienste widerrechtlich bis zu 56.000 Mails im Jahr von Amerikanern gesammelt haben.
Die britische Regierung setzt eine Zeitung unter Druck - doch die Erregung der anderen Medien hält sich genauso in Grenzen wie die der Bürger. Und der Premierminister nimmt nicht einmal persönlich Stellung.
Der frühere ägyptische Präsident Husni Mubarak kann das Gefängnis sofort verlassen. Die Entscheidung ist für die Lage in Ägypten hochbrisant. Unterdessen haben die EU-Außenminister auf einem Sondertreffen beschlossen, Waffenlieferungen an Ägypten vorerst auszusetzen.
Der „Guardian“ hat das Material Edward Snowdens über die Online-Überwachung der Geheimdienste verbreitet. Seither wird die Zeitung von der Regierung bedrängt. Wir fragen Alan Rusbridger, Chefredakteur des „Guardian“, nach den Konsequenzen.
Ein neues Gesetz soll es dem neuseeländischen Geheimdienst erlauben, auch Netzaktivitäten von Neuseeländern auszuspähen. Viele Bürger machen sich Sorgen.
In Ägypten sind weitere hohe Muslimbrüder festgenommen worden; mittlerweile soll rund ein Drittel der Führung inhaftiert sein. Der EU-Außenministerrat berät über das weitere Vorgehen. Außenminister Westerwelle kündigte „maximalen Druck“ auf die Regierung an.
Die Vereinigten Staaten haben Abstand vom Vorgehen Londons gegen den „Guardian“ genommen. Großbritanniens Premierminister Cameron soll persönlich veranlasst haben, Druck auf die Zeitung auszuüben.
Drei Viertel des Internetverkehrs in Amerika kann die NSA einem Bericht zufolge überwachen. Ziel sei verdächtige Kommunikation mit dem Ausland - aber auch der Datenverkehr in Amerika selbst.
Die NSA-Affäre beunruhigt zwar viele Bürger. Generell jedoch stehen politische Themen auch kurz vor der Wahl nicht hoch im Kurs. Auf ein überraschungsarmes Ergebnis zu schließen, wäre trotzdem voreilig.
Die Britische Presse lässt der Fall des „Guardian“ kalt. All jene, die sonst aufschreien, wenn sie Übergriffe des Staates auf die Freiheit der Bürger wittern, üben sich in Zurückhaltung.
Jacob Appelbaum ist „Hacktivist“. Er kämpft gegen die Verwandlung des Internets in einen Spionageapparat und hat Kontakt zu Edward Snowden. Wir fragen ihn, was der Druck der britischen Regierung auf den „Guardian“ bedeutet.
„News of the World“, NSA, Miranda, Besuch vom Geheimdienst: Wie der „Guardian“ zu einer Quelle von Auf- und Anregern wurde.
Die Medien müssen und dürfen ihre Informanten schützen. Aber jene Zuträger, ohne die es schon kein Watergate gegeben hätte, müssen um Kopf und Kragen fürchten.
Nach Angaben des „Guardian“ ist die Zeitung zur Zerstörung des Snowden-Materials gedrängt worden. Washington teilte derweil mit, über die Festsetzung von Greenwalds Partner Miranda vorab informiert worden zu sein. Miranda will nun klagen.
Britische Behörden hatten Washington vorab über die Festsetzung von Glenn Greenwalds Lebenspartner informiert. Nach Angaben des Weißem Hauses sei die Festsetzung aber nicht auf amerikanischen Wunsch geschehen. Greenwald hatte Interviews mit Snowden geführt.
Die Staatsanwaltschaft will den Wikileaks-Informanten Bradley Manning für 60 Jahre hinter Gittern sehen. Die Entscheidung über das Strafmaß könnte bereits in den nächsten Tagen fallen.
Um verstehen zu können, warum die Geheimdienste der Vereinigten Staaten wann wo wie handeln, ist die historische Dimension zu berücksichtigen.
pca. BERLIN, 19. August. Der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat verlangt, dass sich führende SPD-Politiker bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ...
Der Einsatz von Mini-Drohnen ist legal, die Flieger sind frei verkäuflich. Verletzten die Geräte bei ihren Flügen aber die Privatsphäre oder kurven um Militäranlagen, dann droht Ärger.
Im Parlamentarischen Kontrollgremium geht es nochmals um die Aktivitäten der Geheimdienste. Die Opposition sieht „alle Fragen offen“, die Kanzlerin hält alle Fragen für geklärt.
Die Datensammler, Edward Snowden und unser Leben in postdemokratischen Zuständen: Hans Magnus Enzensberger hat einen großartigen Auftritt in der ARD-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“.
Frankfurter Rechenzentren sehen sich bei der schrittweise steigenden EEG-Umlage benachteiligt. Kunden wandern ab oder investieren jenseits der deutschen Grenzen, wie es heißt.
anr./oll. WASHINGTON/BERLIN, 18. August. Demokratische Kongressabgeordnete haben sich alarmiert über Regelverletzungen im Militärgeheimdienst NSA gezeigt.
rad. DELHI, 18. August. Indische Sicherheitskräfte haben an der Grenze zu Nepal einen der am meisten gesuchten Terroristen des Landes verhaftet.
O tempora, o mores! Über die Schwierigkeit, Amerikaner zu sein, während der NSA-Skandal ans Tageslicht kommt, bevormundende Modelle unser Verhalten manipulieren und die Regierungsparteien handlungsunfähig sind.
Seit annähernd hundert Jahren experimentiert das Militär mit unbemannten Luftfahrzeugen. Längst ist - Stichwort Drohnenkrieg - eine neue Rüstungsdynamik im Gang. Auch die Parameter für die Entscheidung über den Einsatz militärischer Gewalt sind im Begriff, sich zu verschieben. neue Fähigkeiten und zunehmend autonom agierende Systeme markieren eine Zäsur in der Kriegführung.