Russische Daten dürfen Russland nicht mehr verlassen
Persönliche Daten russischer Bürger sollen künftig auf russischen Servern bleiben – und nur dort. Kritiker sprechen von neuen Zensurmaßnahmen und zusätzlichen Möglichkeiten für den Geheimdienst.
Persönliche Daten russischer Bürger sollen künftig auf russischen Servern bleiben – und nur dort. Kritiker sprechen von neuen Zensurmaßnahmen und zusätzlichen Möglichkeiten für den Geheimdienst.
Die Empörung ist groß im Bundestag über den mutmaßlichen Doppelagenten beim BND, der den Vereinigten Staaten zugearbeitet haben soll. Die Bundesregierung erwartet nun, dass der amerikanische Botschafter zu einer „zügigen Aufklärung“ beiträgt.
Wieder ist die Aufregung groß in Berlin: ein Doppelspion!? Die Aufregung wäre glaubwürdig, wenn es nicht schon so viel künstliche Aufregung gegeben hätte. Denn der NSA-Ausschuss hört nur, was er hören will.
Big Data sieht den Einzelnen als Risiko: einmal als Kunden, der falsch, also zu wenig, konsumieren könnte, oder aber als Gefährder der imperialen Sicherheit. Das damit verfolgte Ziel ist ganz deutlich.
Ein BND-Mitarbeiter steht unter Verdacht, ein Doppelagent zu sein. Er soll für einen „ausländischen Nachrichtendienst“ den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages ausspioniert haben. Offenbar hatte er amerikanische Abnehmer für sein Material.
Einst saßen hier Zar und Patriarch. Noch heute ist das Zentrum Moskaus ein Synonym für die russische Führung. Ein anschaulicher Rundgang durch den Kreml.
Im Viertelfinale zwischen Frankreich und Deutschland geht es um alles. Der Doppelpass ist hier keine Lösung, sondern das Problem. Jedenfalls meiner. Jedenfalls meines.
Was die NSA mit ihrem Schleppnetz nicht fängt, erledigt sie mit Harpunen. Unter den Jägern und Sammlern sind die Agenten von ihren Kollegen in repressiven Regimen kaum zu unterscheiden.
Die Verfassung spricht dem Bürger durchaus Eigentum an seinen personenbezogenen Daten zu. Doch das hilft ihm gegenüber marktmächtigen Internetkonzernen, die die Regeln diktieren, wenig. Was könnte der Staat dagegen tun?
Im Gouverneurspalast von Donezk haben die Separatisten eine Illusion von Staatlichkeit errichtet. Inmitten verwüsteter Büros und toter Topfpflanzen regiert der „Ministerpräsident“.
Der frühere NSA-Mitarbeiter Thomas Drake wirft dem deutschen Auslandsgeheimdienst in seiner Zeugenaussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags vor, Daten für Drohnenangriffe der Amerikaner zu liefern.
Der langjährige Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes William Binney wirft der NSA ein Verhalten wie in Diktaturen vor. Ziel sei es, die Daten „aller sieben Milliarden Menschen“ auf der Erde zu sammeln.
In Großbritannien werden die Leute beispiellos überwacht – und niemanden regt das auf. Es droht die psychische, emotionale und intellektuelle Verarmung einer ganzen Gesellschaft.
Die SPD-Abgeordnete Eva Högl saß mit Sebastian Edathy zusammen im NSU-Untersuchungsausschuss. Nun muss sie sich als Ausschuss-Vorsitzende mit den Ermittlungen zu dessen Kinderporno-Affäre befassen.
Facebook & Co. betreiben Experimente, aber keine Wahrheitssuche. Sie suchen praktisches Wissen: Das Verhalten von Menschen ist der Rohstoff der digitalen Gesellschaft.
Nicht nur Bundeskanzlerin Merkel, sondern auch ein Student aus Erlangen soll von der NSA ausgespäht worden sein. Er betreibt einen Server für das Verschlüsselungsnetzwerk Tor. Auch Nutzer des Servers wurden demnach ausgespäht.
Weil er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben soll, hat der Bundestag die Immunität des SPD-Politikers Michael Hartmann aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – offenbar geht es um Crystal Meth.
In Amerika ist ein Urteil gegen die Anti-Terror-Listen der Regierung ergangen. Eine beherzte Richterin prangerte dabei an, dass für Menschen, die auf solche Listen gelangt seien, keinerlei Rechtsweg offenstehe, um sich zur Wehr zu setzen.
Eine vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama eingesetzte Arbeitsgruppe bezeichnet die Abhörpraktiken gegen Ausländer des amerikanischen Geheimdienstes als legal, wenn auch grenzwertig. Indien beschwert sich derweil über Washingtons Schweigen.
Die drei getöteten jungen Israelis sind beigesetzt worden. Nun sinnt das Land darüber nach, wie die Vergeltung aussehen könnte. Gibt es wieder Krieg in Gaza?
Mangelnde Rechtsgrundlage und oft fatale Wirkung: Ein hochrangig besetztes amerikanisches Expertengremium übt entschiedene Kritik an Präsident Obamas Drohnenkrieg.
Schwankungen im Stromnetz geben Zeit und Ort jeder Tonaufnahme preis. Die Polizei macht sich diese Methode zunutze, um Erpresser und Mörder dingfest zu machen. Nachrichtendienste enttarnen damit Whistleblower.
Zunächst sah es noch so aus, als könne Afghanistan mit der Präsidentenwahl ein neues Kapitel aufschlagen - zumal die Taliban den Urnengang nicht signifikant stören konnten. Doch nun droht der erste demokratische Machtwechsel am Hindukusch zu scheitern.
Das Ende einer Unterwanderung: Die Netzpartei hat Antifa und Extremisten eine krachende Niederlage bereitet. Für die Piraten geht es jetzt um das verlorene Vertrauen der Kernwählerschaft.
Russland und die Ukraine wollen nach französischen Angaben gemeinsam auf eine Waffenruhe hinarbeiten. Dessen ungeachtet aber nehmen die Spannung weiter zu - die Separatisten bauen ihre Stellungen aus.
Serviert die Europäische Zentralbank ihren Datenverkehr der NSA auf dem Silbertablett? Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet sie mit Verizon zusammen - einem amerikanischen Unternehmen, dem die Bundesregierung offenbar nicht mehr vertraut.
Nahe der Stadt Aleppo hat die Terrorgruppe Isis acht Männer öffentlich hingerichtet. In einer Audiobotschaft rief die Gruppe einen Staat mit islamischer Regierungsform aus.
Digitale Datenräume werden immer wichtiger – bei vielen M&A-Transaktionen sind sie längst Standard. Was den Prozessbeteiligten auf den ersten Blick nur Vorteile bringt, verursacht auch Sicherheitsprobleme.
Neue Krypto-Handys sollen Kanzlerin Angela Merkel und ihre Minister vor Lauschangriffen schützen. Doch laut eines Zeitungsberichts hat der amerikanische Geheimdienst die Telefone bereits entschlüsselt.
Souverän ist, wer über die Daten entscheidet: Tom Hillenbrand hat einen mitreißenden Krimi über unsere Zukunft im Überwachungsstaat geschrieben. In der Welt der Drohnen gibt es kein Entrinnen.
Niemand verkaufte so viele Bücher wie die „Miss Marple“-Autorin Agatha Christie. Ihre Krimis sind die perfekte Urlaubslektüre. Geht ihr Erfolgsrezept auch als Hörbuch auf?
Im Entführungsfall der jüdischen Jugendlichen im Westjordanland veröffentlicht Israels Inlandsgeheimdienst die Namen zweier Hauptverdächtiger. Sie gehören der Hamas an.
Viele Georgier sehen ihre Zukunft in Europa und nicht in Russland. Ihrem großen Nachbarn trauen sie nicht. Visafreiheit im Schengenraum könnte Bewohner der abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien locken.
Die Frage, ob, wann und wie der NSA-Ausschuss mit Edward Snowden spricht, ist noch eine der kleineren Hürden für die Abgeordneten. Tatsächlich stellen sich bei dem aufklärerischen Großprojekt im Detail komplizierte technische und rechtliche Fragen.
Häftlinge in Frankreichs Gefängnissen sind anscheinend leichte Ziele radikaler Prediger und empfänglich für das „Erlösungsversprechen“ des heiligen Kampfes in Syrien. Ein muslimischer Seelsorger warnt nach den jüngsten Attentaten vor „Nacheiferern“.
Vor der Sitzung des Untersuchungsausschusses zur NSA-Affäre sorgen weitere Enthüllungen für Aufregung. Der BND soll zwischen 2004 und 2007 an einem Internetknoten in Frankfurt Daten direkt an die Amerikaner weitergeleitet haben.