Wer trägt den Mühlstein der Erinnerung?
Der Krieg der Lebenden gegen die Toten im sibirischen Kolpaschewo: Wo 1979 ein Massengrab mit Tausenden Opfern des Stalin-Terrors gefunden wurde, herrscht heute beklemmende Nachsicht.
Der Krieg der Lebenden gegen die Toten im sibirischen Kolpaschewo: Wo 1979 ein Massengrab mit Tausenden Opfern des Stalin-Terrors gefunden wurde, herrscht heute beklemmende Nachsicht.
Genau ein Jahr nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ schreit ein Mann in Paris „Allahu Akbar“, will in ein Kommissariat eindringen und wird von der Polizei erschossen. Vieles ist unklar, doch eine Spur führt zum IS.
Erstmals testete Nordkorea nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe. Die Regierungen von Südkorea und Japan verurteilten den Schritt und kündigten Gegenmaßnahmen an. Dabei kämen vor allem internationale Sanktionen in Betracht.
Ein Jahr nach den Anschlägen auf die Redaktion der Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ sind in Frankreich noch immer viele Fragen offen.
Die Radikalisierung der Hügeljugend ist schon seit Jahren zu beobachten. Nun geht Israel gegen die jüdische Terrorzelle vor. Dabei kommen auch „besondere Verhörmethoden“ zum Einsatz – Kritiker sprechen von Folter.
Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden Europas hängt sehr davon ab, dass Informationen preisgegeben werden. Geheimdienste tun sich bisweilen schwer damit – doch es gibt Fortschritte.
Ihr Buch sei nicht als Plädoyer für die Abkoppelung Deutschlands von Amerika gemeint, schreibt Eva C. Schweitzer. Jedoch dürfe sich Deutschland nicht „in amerikanischen Kriegen verheizen lassen“.
Ist es eine gute Idee, den „Tatort“ mit einem Verbrechen in dem Studio beginnen zu lassen, in dem kurz zuvor die Nachrichten der ARD verlesen wurden? Der Krimi mit Til Schweiger, der wegen der Anschläge von Paris verschoben wurde, treibt ein gewagtes Spiel mit der Realität.
Das Ausmaß der Verbindungen der russischen Staatsspitze zur organisierten Kriminalität wurde lange Zeit verdrängt. Jetzt bringt ein Film eine Diskussion über die Verschmelzung zwischen den beiden Sphären ins Rollen.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Burkhard Lischka, fordert ein europäisches Terrorabwehrzentrum. Die bayerischen Sicherheitsbehörden hatten vor der Terrorwarnung von München Hinweise aus zwei verschiedenen Quellen bekommen.
Manche sehen die Berufung von Stephan Kramer zum Leiter des Verfassungsschutzes in Thüringen als weiteres in einer ganzen Reihe von Abenteuern. Warum der Neue schon zu Amtsantritt umstritten ist.
Nach Niederlagen im Nahen Osten will der „Islamische Staat“ nun Europa zu einem Schlachtfeld machen. Dafür kann er auf mehrere tausend Schläfer zurückgreifen.
Die Behörden kennen Namen, wissen aber nicht, ob es die angeblichen Terroristen wirklich gibt. Erste Hausdurchsuchungen brachten offenbar keine Klarheit. Hinweise auf einen Anschlagsplan in München kamen jedenfalls frühzeitig und von mehreren Seiten.
Deutsche Sicherheitsbehörden haben laut einem Medienbericht bereits am 23. Dezember erste Informationen über einen Anschlagsplan für München erhalten. Ein Hinweisgeber soll aus dem Irak stammen.
In der Silvesternacht wurde in München eine Geschichte aus Lebenslust und Behauptungswillen geschrieben. Auf das Aufatmen folgten viele Fragen – Fragen, die auch noch einige Zeit unbeantwortet bleiben dürften.
Vor der Terrorwarnung in München hat die Polizei auch die Namen möglicher Attentäter übermittelt bekommen. Ob es diese aber tatsächlich gibt und sie sich in Deutschland aufhalten?
Die Münchner Polizei räumte Bahnhöfe und warnte vor Menschenmengen: Terroristen hatten zum Jahreswechsel angeblich Selbstmordanschläge geplant. Noch immer sind die Beamten in Alarmbereitschaft. Sie suchen fünf bis sieben Verdächtige.
Dem Kampf gegen die Datenkrake widmen sich Freunde des Kalifats wie Anhänger der Toleranz. Aber auch auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs gilt: Feinde von Feinden müssen nicht unbedingt Freunde sein.
Befreundete Regierungschefs bleiben von NSA & Co. unbehelligt, hieß es aus Washington. Bei dem israelischen Ministerpräsidenten machten die Amerikaner einem Zeitungsbericht zufolge eine Ausnahme.
Ruch- und rücksichtslos zieht der mächtige PiS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski gegen einen angeblichen Pakt aus Geheimdiensten, Politik und Kriminellen zu Felde. Was treibt ihn an?
2015 war das Jahr des Flüchtlings, des Terrors – aber auch der vorsichtigen Hoffnung für Griechenland. Wir zeigen eine Auswahl der stärksten Bilder von der ersten Seite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und wagen zu den großen Themen eine Prognose für das kommende Jahr.
Aktiv, effizient und lernfähig: Auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs in Hamburg werden die rasanten Fortschritte Chinas im Kampf gegen Grundrechte vorgeführt.
Für die Zeit zwischen den Jahren kommt eine Terrorwarnung aus Wien: In europäischen Hauptstädten könne es Anschläge mit Sprengstoff oder Schusswaffen geben.
Fünf Jahre nach dem Ausbruch der Arabellion ist Ägypten ernüchtert und auf der Suche nach seiner Identität. Viele haben alle Hoffnung verloren – Andere glauben an eine neue Revolution.
Das eine Land wirft dem anderen Vertrauensbruch und Missachtung vor, das andere dem einen fortwährende Unzivilisiertheit: Russland und Deutschland erinnern an ein Paar nach traumatischer Trennung.
Der türkische Präsident Erdogan geht mit allen Mitteln gegen kritische Journalisten vor. Er lässt sie festnehmen und einschüchtern – während seine Freunde Medien aufkaufen.
Jaroslaw Kaczynski wollte sein Land schon vor zehn Jahren in ein patriotisches, streng katholisches Land umformen. Damals vermasselte er es. Inzwischen hat er dazu gelernt – und will seine zweite Chance um jeden Preis nutzen.
Seit Wochen versucht die irakische Armee, die vom IS kontrollierte Stadt Ramadi zurückzuerobern. Ob die Zivilbevölkerung vor dem angekündigten Angriff auf die Provinzhauptstadt fliehen konnte, ist unklar.
Der Terrorismus ist seit jeher ohne den Handel mit Drogen nicht denkbar – und ohne den Konsum auch nicht. Neu ist, mit welcher Geschwindigkeit die beiden Welten zusammenwachsen. Ein Gastbeitrag.
Geheimdienste sorgen sich offenbar wegen Tausender offizieller Reisedokumente in der Hand von IS-Terroristen. Vermutlich können die Terroristen auch täuschend echte Pässe selbst herstellen.
Neue Datenschutzregeln schön und gut. Es geht aber um mehr. Der Krieg um Daten ist der Krieg ums Leben. Er wird zur Abwehrschlacht gegen unmenschliche Intelligenz, warnt das „Digital-Manifest“. Dabei scheint die Lösung so einfach.
Ägyptische Ermittler haben nach eigenen Angaben keine Hinweise darauf gefunden, dass das Passagierflugzeug über dem Sinai durch einen Terroranschlag zum Absturz gebracht wurde. Russische Geheimdienste waren zu einem anderen Ergebnis gekommen.
Die Behörden in der Region Genf fahnden nach vier Verdächtigen und sprechen von einer „konkreten Bedrohung.“ Erste Medienberichte über Festnahmen und über Sprengstoffspuren in einem Auto bestätigt die Polizei jedoch nicht.
Wegen des abgesagten Fußballländerspiels in Hannover wird gegen einen jungen Mann ermittelt. Dieser war an besagtem Abend offenbar als Ordner auf dem Stadiongelände - und nahm dort ein verdächtiges Video auf.
Beim Besuch einer historischen Militäreinrichtung spricht der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un von Wasserstoffbomben, über die das Land verfüge. Südkorea bezweifelt die Angaben.
In Russland geht es drunter und drüber: Ein Staatsanwalt ist Mafia-Pate, der Streit mit der Türkei wird selbstzerstörerisch. Lässt Präsident Putin sein Land absichtlich hochgehen?