Die politische Räson der neuen Medien
Das Internet wurde als demokratischer Heilsbringer gefeiert. Heute gilt es als Vehikel von Populismus, Autoritarismus und Gleichgültigkeit. Lässt es sich zur Vernunft bringen? Auftakt einer neuen Serie.
Das Internet wurde als demokratischer Heilsbringer gefeiert. Heute gilt es als Vehikel von Populismus, Autoritarismus und Gleichgültigkeit. Lässt es sich zur Vernunft bringen? Auftakt einer neuen Serie.
Insidern zufolge hat Yahoo auf Anweisung der amerikanischen Behörden die eingehenden E-Mails aller Kunden durchsucht. Zwei Nachrichtendienste kommen dabei als Auftraggeber in Frage.
Bereits in den achtziger Jahren begann in Jugoslawien die Dekonstruktion des Tito-Mythos - und nirgends war die Fallhöhe so groß wie dort, als das kommunistische System zusammenbrach.
Ein Jahr nach ihrer Blitzoffensive haben die Taliban wieder Kundus angegriffen. Ein Provinzratsmitglied warnt: „Wenn die Regierung nicht schnell handelt, fällt die Stadt heute Nacht.“
Heimatschutzminister Jeh Johnson vermutet dahinter „einen vorbereitenden Schritt für Angriffsversuche“. Viele Bundesstaaten ersuchen seine Behörde um Hilfe.
Der türkische Präsident Erdogan macht den Putschversuch zum Mythos einer neuen Türkei. Einheimische Journalisten werden zu Haftstrafen verurteilt, ausländische bekommen Pistazienschokolade. Eindrücke einer Pressereise
Kanzlerin Merkel würdigt ihn als Mann des Ausgleichs: Die Welt trauert um den israelischen Staatsmann. Nur die Terrororganisation Hamas applaudiert.
Ermittler haben neue Erkenntnisse zum Flugzeugabsturz im Sommer 2014 über der Ostukraine veröffentlicht. Diesmal ging es um die Schuldfrage. Die Spuren führen nach Russland.
Jan Kalbitzer forscht am Zentrum für Internet und seelische Gesundheit der Charité. Digitaler Stress muss nicht sein, schreibt er in seinem Buch. Denn das Internet ist das, was wir daraus machen.
Ein Mann eröffnet in seinem Supermarkt in Paris das Feuer. Zwei Menschen werden verletzt. Der Täter soll „private Motive“ für seine Tat haben, berichtet ein französischer Sender.
Kreml-Mitarbeiter arbeiten auch wissenschaftlich. Und leisten Beachtliches: Sie erfinden ein Gerät, das Revolutionen verhindert, oder erdenken eine Gebärmutter, die sich an alles erinnert.
Die Schweizer haben nichts gegen die Ausweitung der Geheimdienstbefugnisse. In einem Referendum sprach sich eine Mehrheit dafür aus. Sicherheitsbehörden sollen zum Schutz vor Anschlägen Telefone und Computer anzapfen dürfen.
Der Aufstieg der AfD ähnelt den Piraten, aber der Abstieg lässt auf sich warten. Obwohl beide Parteien als Protest gegen Eingriffe der Politik in das Leben der Menschen entstanden, hat es die AfD leichter, ihre Vorstellungen der Zukunft zu vermitteln.
Zwei demokratische Abgeordnete sehen einen eindeutigen Schuldigen hinter den jüngsten Hackerangriffen in Amerika: Russland. Sie warnen den Kreml vor dem Versuch Einfluss zu nehmen.
E-Mail-Adressen, Namen, Telefonnummern: Die Daten von fast einer halben Milliarde Yahoo-Konten sind gestohlen worden. Das Unternehmen vermutet einen Staat hinter dem Angriff – und gibt seinen Nutzern Sicherheitshinweise.
Die neuen 7er-Versionen der beiden Smartphones von Apple und Samsung spielen in der Oberklasse und treten im Kräftemessen gegeneinander an. Wer ist der Sieger?
Die türkische Tageszeitung „Cumhuriyet“ zählt zu den Trägern des Alternativen Nobelpreises. In Istanbul wird ihrem ehemaligen Chefredakteur der Prozess gemacht. Der Journalist Mehmet Altan bleibt in Haft.
Auf dem Weg vom rechtschaffenen Konservativen zum patriotischen Verräter: Edward Snowden wird in „Snowden“ zum für einen Film von Oliver Stone typischen Helden – mit dem typischen Makel.
Zuerst hat die „Washington Post“ mit dem Whistleblower Edward Snowden gemeinsame Sache gemacht. Jetzt will sie ihn hinter Gittern sehen. Was ist da los?
Washington pocht auf Geheimdienstinformationen, Moskau bestreitet, dass es überhaupt einen Luftschlag gegen den Hilfskonvoi in Syrien gab. Scharfe Töne von UN-Generalsekretär Ban sorgen für ebensolche Reaktionen.
Die Anschläge in den europäischen Nachbarländern haben die Deutschen verunsichert. Viele fragen sich: Importieren Flüchtlinge die Gewalt?
In Russland kehrt der Geheimdienst zur alten Stärke zurück. Mit neuem Namen soll das Superministerium MGB politische Gegner in Schach halten.
Snowden hat nichts als Schaden angerichtet, sagt ein Geheimpapier aus Washington. Und vergisst Wesentliches, das dem widerspricht.
Nach dem Wahlsieg von Putins Kreml-Partei „Einiges Russland“ berichten russische Medien von Plänen für ein neues Staatssicherheitsministerium. Ein Schritt zurück zum KGB?
Nach dem tödlichen Luftangriff in Syrien ist ein offener Streit zwischen Russland und den Vereinigten Staaten ausgebrochen. Auch eine Klärung im UN-Sicherheitsrat konnte dem Konflikt nicht die Schärfe nehmen.
Das Interesse der Russen an den Parlamentswahlen vom Sonntag ist gering. Präsident Wladimir Putin ersetzt systematisch ranghohe Regimevertreter. Und dürfte künftig noch seltener Widerworte hören.
Der Kurs der russisch-orthodoxen Kirche hat keine Zukunft. Dafür stimmt die junge Generation ihn optimistisch: Eine Begegnung mit dem Priester Alexej Uminski.
Die Doping-Kontrolleure der Wada müssen es nicht nur mit den Geheimdiensten auf sich nehmen. Die russischen Hacker dürften das Gefühl der Machtlosigkeit verstärken.
Edward Snowden hofft auf Obamas Milde: Der amerikanische Präsident soll ihn noch vor dem Ende seiner Amtszeit begnadigen. Doch das Weiße Haus will sich darauf nicht einlassen.
Ihre Kritiker wollen es schon lange gewusst haben, nun steht es fest: Hillary Clinton ist gesundheitlich angeschlagen. Sie hat eine Lungenentzündung. Das macht sie angreifbar – und wird den Wahlkampf beeinflussen
In Frankreichs Hauptstadt ist abermals ein Terror-Verdächtiger verhaftet worden. Der Geheimdienst prüft eine Verbindung zu einer ausgehobenen Zelle von Islamistinnen.
Seit dem 11. September 2001 hat Amerika Riesensummen in die Sicherheit investiert, um das Land vor Terroranschlägen zu schützen. Dabei wurde nicht immer vorausschauend gehandelt.
Die „Mordkommission Istanbul“ war als Krimi ein schlechter Witz. Mit der Türkei hatten die Filme nichts zu tun. Sie waren harmlos. Doch das ändert sich jetzt. Statt um schöne Bilder geht es um den Terror.
Weil er Staatsverbrechen aufdeckte, landete er im Gefängnis: Jetzt protokolliert der Journalist Can Dündar seine Haftzeit - und spendet sogar ein wenig Hoffnung.
Die Anschläge vom 11. September waren zwar ein einschneidendes Ereignis, aber die Welt haben sie nicht verändert. Sie waren vielmehr Teil einer politischen Entwicklung, die schon viel früher einsetzte. Ein Gastbeitrag.
In Paris ist womöglich ein Terroranschlag vereitelt worden. Mehrere verdächtige Frauen wurden festgenommen. Darunter ist auch die Tochter des Mannes, dessen Auto mit Gasflaschen beladen nahe Notre Dame entdeckt worden war.