Ein Viertel weniger irreguläre Einreisen in die EU
2025 wurden nur noch 178.000 irreguläre Grenzübertritte festgestellt – der niedrigste Wert seit 2021. Doch Frontex mahnt zur Vorsicht: Der Migrationsdruck könnte rasch wieder steigen.
Die Europäische Union will eigenständiger werden. Am Ende könnte aus ihr ein richtiger Staat werden. Doch das muss nicht sein.
2025 wurden nur noch 178.000 irreguläre Grenzübertritte festgestellt – der niedrigste Wert seit 2021. Doch Frontex mahnt zur Vorsicht: Der Migrationsdruck könnte rasch wieder steigen.
Italien entsendet Fregatten zum Schutz der Gaza-Flottille. Meloni kritisiert die Aktivisten scharf und fordert eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle.
Der Bundeskanzler sagt, Zurückweisungen an der deutschen Grenze seien keine Dauerlösung. Noch gibt es aber keine zwingenden Gründe, damit aufzuhören.
Künftig soll die Polizeibehörde Ermittlungen auch zu Sabotage und Desinformation unterstützen können. Das geht aus der neuen Strategie der EU-Kommission hervor.
Wahlkampf in Deutschland +++ Neue Frontex-Zahlen +++ Papst zu Nahost +++ Kritik zu „Der Palast 2“ +++ Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte
Erstmals seit 2021 sind die irregulären Einreisen in die EU gesunken. Frontex-Direktor Hans Leijtens führt das vor allem auf die bessere Zusammenarbeit mit Nordafrika zurück.
Der starke Rückgang der irregulären Einreisen in die EU zeigt, wie weltfremd in Deutschland immer noch über Migration debattiert wird. Das könnte für Merz zum Problem werden.
Trotz eines stürmisch gefeierten Präsidentenwechsels wollen viele junge Senegalesen nach Europa. TikTok spielt eine größere Rolle als die Politik.
Die Träger der Frankfurter Drogenhilfseinrichtungen kritisieren die Pläne des Oberbürgermeisters, auswärtige Konsumenten abzuweisen. Dass sich die Lage im Bahnhofsviertel ändern muss, sehen sie auch.
Auf dem EU-Gipfel sprechen die Staats- und Regierungschefs vor allem über Migration. Der Bundestag will die Krankenhausreform auf den Weg bringen. Und die EZB senkt wohl ein weiteres Mal die Zinsen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex registriert illegale Grenzübertritte. Auf den Migrationsrouten hat sich demnach einiges verändert. Eine Übersicht.
Die EU-Kommissionspräsidentin stellt sich am Mittag zur Wiederwahl. In einer zweiten Amtszeit würde sie „Wohlstand und Wachstum“ in den Mittelpunkt stellen, sagt von der Leyen – und kritisiert Orbán scharf.
Die meisten Antragsteller sind nach wie vor Syrer, Afghanen und Türken. Viele der Migranten bezahlen laut einer Umfrage Schleuser, um an ihr Ziel zu kommen.
Die meisten Antragsteller sind nach wie vor Syrer, Afghanen und Türken. Viele der Migranten bezahlen laut einer Umfrage Schleuser, um an ihr Ziel zu kommen.
Im Mittelmeer kam es zu einer doppelten Tragödie. Infolge zweier Bootsunglücke starben mehr als 70 Personen – unzählige werden noch vermisst.
EVP-Chef Manfred Weber stellt sich schützend vor Ursula von der Leyen und ermahnt Olaf Scholz: Der Kanzler solle keinen Schaden an der europäischen Demokratie anrichten.
Beim Auftakt des Europawahlkampfes in Marseille geben sich Marine Le Pen und Spitzenkandidat Jordan Bardella siegessicher – und werden gefeiert wie Popstars.
Im Wahlkampf wird gern dick aufgetragen. Aber das, was die Brexit-Regierung mit der europäischen Grenzschutzagentur vereinbart hat, löst das Problem Migration nicht. Nur gibt London das aus Prinzip nicht zu.
Eine Vereinbarung mit EU-Grenzschutzagentur Frontex soll gegen die illegale Migration über den Ärmelkanal helfen. Langfristig könnte die Zusammenarbeit ausgebaut werden.
Der ehemalige Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex tritt bei der Europawahl für die Partei von Marine Le Pen an.
Weil EU-Grenzschützer Migranten illegal zurückgewiesen haben sollen, gab Fabrice Leggeri 2022 als Frontex-Chef auf. Nun ist er Kandidat von Marine Le Pens Rassemblement National für die Europawahl.
Der Exekutivdirektor von Frontex wirbt für gemeinsame Missionen mit Tunesien, Ägypten und Marokko. Hans Leijtens kann sich sogar einen Einsatz von Grenzschützern an der tunesischen Südgrenze vorstellen.
Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex hat im vorigen Jahr 380.000 irreguläre Grenzübertritte gezählt. Die meisten Menschen kamen über die zentrale Mittelmeerroute.
Die Niederlande unter Wasser, Neuschwanstein als Auffanglager: Bov Bjergs neuer Roman „Der Vorweiner“ führt in eine beklemmend bekannt erscheinende resteuropäische Zukunftsgesellschaft.
Eine aus Syrien kommende Familie wurde 2016 von der EU-Grenzschutzbehörde aus Griechenland wieder ausgeflogen. Das Gericht der EU urteilt, dass Frontex für diese Entscheidung nicht verantwortlich ist.
Die Zahlen nähern sich den Spitzenwerten der Migrationskrise von 2015/16. Deutschland trägt in Europa die mit Abstand größte Last.
Noch verhandeln das Europäische Parlament und der Rat über die Reform des Asylrechts. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola fordert eine Einigung vor der nächsten Europawahl – und macht einen eigenen Vorschlag.
Nach dem Untergang eines Migrantenschiffes mehren sich Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache. Auch die EU-Grenzschutzbehörde Frontex geht auf Distanz zu Athen.
Frontex hat der griechischen Küstenwache nach eigenen Angaben vor dem Unglück mit Hunderten Toten Luftunterstützung angeboten. Die EU-Grenzschutzagentur habe aber keine Antwort erhalten.
Vor Griechenland ist ein Boot mit Migranten gekentert. Gerettete geben an, es könnten Hunderte an Bord gewesen sein. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich „zutiefst betrübt“ über die Zahl der Toten.
Von Rumänien aus überwachen Kampfflugzeuge der NATO das Schwarze Meer. Der Kommandeur eines Stützpunktes sagt: Er würde sich nicht trauen, in den Luftraum der Allianz einzudringen.
Nach dem „aggressiven“ Manöver eines russischen Kampfflugzeugs über dem Schwarzen Meer protestiert Warschau förmlich. Auch die in einen polnischen Wald gestürzte Rakete stammt offenbar aus Russland.
Über dem Schwarzen Meer, auf der Krim und in Zentralrussland soll es Moskau zufolge Angriffe gegeben haben. Ein russisches Kampfflugzeug soll sich einem Frontex-Flugzeug gefährlich genähert haben.
Spanien war noch 2020 das wichtigste Tor nach Europa. In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer kommen, um fast die Hälfte zurückgegangen.
Der hessische Ministerpräsident wirft der Bundesregierung vor, in der Flüchtlingspolitik den Kopf in den Sand zu stecken. In der Klimapolitik fordert der CDU-Politiker eine gründliche Kehrtwende.
Nur jeder fünfte abgelehnte Asylbewerber kehrt auch in sein Heimatland zurück. Ein Grund dafür ist, dass Migranten immer neue Verfahren eröffnen, obwohl sie schon ausreisepflichtig sind.