Stilvoller Rückzug zur Annegret-Linie
Die Ereignisse überschlagen sich: Zuerst hat die Kanzlerin das Überraschungsmoment auf ihrer Seite, dann meldet sich ein früherer Rivale. Bei ARD und ZDF ist ein historisches Schauspiel zu beobachten.
Die Ereignisse überschlagen sich: Zuerst hat die Kanzlerin das Überraschungsmoment auf ihrer Seite, dann meldet sich ein früherer Rivale. Bei ARD und ZDF ist ein historisches Schauspiel zu beobachten.
In der CDU ist eine hitzige Diskussion über den Parteivorsitz entbrannt. Etliche Kandidaten bringen sich in Stellung, von Kramp-Karrenbauer und Merz über Herdegen und Ritzenhoff. Selbst von einer Ur-Abstimmung ist die Rede. Die Partei ist tief gespalten.
Angela Merkel will 2021 Schluss machen mit der Politik. Als Anzahlung verzichtet sie auf den CDU-Vorsitz. Ihre Partei ist davon nicht sonderlich überrascht. Mancher bemüht sich schon an einer realistischen Chancen-Analyse.
Merkel hat gut daran getan, auf den Vorsitz zu verzichten. Die CDU lebt geradezu auf.
Schonungslos analysiert die Bundeskanzlerin die desolate Lage der Union. Nach der „Zäsur“ in Hessen soll „alles auf den Prüfstand“. Sie will ihr Amt als CDU-Vorsitzende im Dezember abgeben. Und in drei Jahren soll mit der Politik ganz Schluss sein.
Da waren es schon drei: Neben Friedrich Merz haben auch Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn ihre Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz angekündigt. Bleibt es bei den drei Namen? Ein erster Überblick.
Friedrich Merz kann sich vorstellen, den CDU-Parteivorsitz zu übernehmen. F.A.Z.-Redakteur Jasper von Altenbockum hält das für unwahrscheinlich und sieht bessere Chancen für zwei andere Kandidaten.
Mit dem Verzicht auf den CDU-Parteivorsitz erkennt Angela Merkel die Tatsache an, dass eine „Rückkehr zur Sachpolitik“ das Vertrauen der Wähler kaum wiedergewinnen wird. Das erhöht den Druck auf die SPD noch mehr.
Friedrich Merz will als CDU-Vorsitzender kandidieren. Aus dem Umfeld des ehemaligen CDU-Spitzenpolitikers heißt es, er sei bereit, „sich der Verantwortung zu stellen“.
Viele im Westen träumen von einer Öffnung Chinas. Doch das ist eine Illusion. Mit totaler Kontrolle beanspruchen die Digitalkommunisten in Peking die Macht über die Privatwirtschaft. Ein Essay.
Der nächste Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus erinnert an Friedrich Merz – und setzt neue Akzente. Was von ihm wirtschaftspolitisch zu erwarten ist.
In der CDU gibt es eine Sehnsucht nach der Zeit ohne Merkel. Einerseits. Und was ist mit Annegret Kramp-Karrenbauer?
Der ehemalige CDU-Finanzpolitiker Friedrich Merz hat den Ludwig-Erhard-Preis abgelehnt. Hintergrund ist ein Streit um den Vorsitzenden der Stiftung, den Publizisten Roland Tichy.
Eine Partei liegt am Boden – und eine Frau soll die Trümmer aufräumen: Gibt es Parallelen zwischen dem Aufstieg der Kanzlerin und dem von Andrea Nahles?
Der frühere CDU-Politiker Friedrich Merz arbeitet heute für Blackrock, den größten Vermögensverwalter der Welt. Er warnt vor China, wirbt für deutsche Aktien – und stellt eine interessante Rechnung auf.
Die Gespräche zur Regierungsbildung kommen nur schleppend voran. Der frühere Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz mahnt nun, sich nicht zu viel Zeit zu lassen. Jeder Zustand sei besser als der gegenwärtige.
Freistellung von Mitarbeitern, mysteriöse Geldzahlungen, Abrechnungen von Privatflügen - die Liste der Pflichtverletzungs-Vorwürfe gegen den Kölner Flughafenchef Garvens ist lang. Seit Freitagabend ist klar: Er räumt seinen Posten. Gegen Abfindung?
Um den Flughafen Köln/Bonn tobt eine Schlammschlacht. Im Zentrum: Geschäftsführer Michael Garvens. Der war zwischenzeitlich abgesetzt worden – aber die Pause währte nur kurz.
Der ehrenamtliche Posten sei bis 2019 befristet und bedeute kein politisches Comeback, erklärt der ehemalige CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende. Er wolle jedoch gern „professionelle Hilfe leisten“.
Armin Laschet will CDU-Vorsitzender werden. Nun äußert sich auch sein Kontrahent Friedrich Merz in Berlin über seine Kandidatur für die Parteispitze. Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier im Livestream.
Die deutschen Finanzdienstleister hinken beim mobilen Bezahlen hinterher. Das chinesische Unternehmen Alibaba prescht jetzt vor. Davon könnten bald alle Rossmann-Kunden profitieren.
Aufsichtsratschef Friedrich Merz hält Gehaltsexzesse für gefährlich. Der Vermögensverwalter will künftig in Einzelfällen mehr mitreden. Wie genau will sich der Ex-CDU-Mann positionieren?
Friedrich Merz wird Aufsichtsratschef beim deutschen Ableger des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock. Er soll dort auch als Lobbyist für die Beziehungspflege zu Regulierern fungieren.
Friedrich Merz war einst ein Hoffnungsträger der CDU, verlor dann aber den innerparteilichen Machtkamp gegen Angela Merkel. Seither macht er als Anwalt Karriere. Nun geht er offenbar zum weltgrößten Vermögensverwalter.
Vor Jahren witterten Linke hinter dem Begriff „Leitkultur“ noch blanken Rassismus. In Zeiten der Flüchtlingskrise ist das heute völlig anders. Seltsam nur, dass sich die Grünen überhaupt so lange dagegen gesperrt haben.
In der Debatte über TTIP wird erbittert über jedes Detail gestritten. Bei Anne Will wird aber deutlich, warum man besser über die Ziele des Freihandelsabkommens nachdenken sollte.
Der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo soll Insidern zufolge von den beiden Ex-Politikern Herta Däubler Gmelin und Friedrich Merz gelöst werden. Die Schlichtung soll so schnell wie möglich beginnen.
Friedrich Merz war ein Opfer des Aufstiegs von Angela Merkel. Ins politische Abseits geraten, machte er Karriere als Wirtschaftsanwalt. Nun kehrt er zurück in eine Bundeskommission der CDU. Kommt nun sein Comeback in die Bundespolitik?
Die Wachstumsprognosen bröckeln. Deshalb erleben die Wirtschaftspolitiker der CDU eine Renaissance. Friedrich Merz wird reaktiviert. Es wird wieder über Wirtschaftspolitik gesprochen. Doch was macht die SPD?
Zehn Jahre nachdem er aus der Führung der Unionsfraktion ausschied, wird Friedrich Merz in der CDU wieder prominenter in Erscheinung treten. Der Sauerländer wird Mitglied einer Kommission zur „Zukunft der Bürgergesellschaft“.
Von Eckart LohseAls Helmut Kohl im Herbst 1994 nach zwölf Jahren im Kanzleramt noch einmal gewählt wurde, herrschte im Hause der Paderborner Buchhändlerfamilie
Wer steht noch für die Wirtschaft im Bundestag ein? Die FDP kann diese Rolle nicht mehr einnehmen. Der Union fehlen ein klares wirtschaftspolitisches Profil und ein Fachmann von Gewicht.
lat. Kelkheim. Vom Bierdeckel war gleich mehrfach die Rede. Noch immer weckte die Idee des CDU-Finanzexperten Friedrich Merz, der einst jede Steuererklärung ...
Nach Meinung des Wirtschaftsministers geht es Hessen so gut wie noch nie. Trotz, nicht wegen der Landesregierung, sagt die SPD.
Vom Schwarzen Peter zum Sekretär des Volkes: Der bekennende Föderalist Peter Gauweiler liebt politische und juristische Alleingänge. Das gefällt nicht allen, aber vielen. Eine Langzeitbeobachtung.
In der K-Frage könnte Sigmar Gabriel einiges von Angela Merkel lernen. Die Bundeskanzlerin war vor gut zehn Jahren in einer ähnlichen Situation gefangen wie der SPD-Vorsitzende heute.