Merz mit „letzter Warnung“ an die Ampel
Die Union geht als Gewinnerin aus der Europawahl hervor. Damit ist der erste bundespolitische Test für Merz gut gelaufen. Doch von jetzt an werden die Herausforderungen größer.
Die Union geht als Gewinnerin aus der Europawahl hervor. Damit ist der erste bundespolitische Test für Merz gut gelaufen. Doch von jetzt an werden die Herausforderungen größer.
Die Unionsparteien sind laut frühen Hochrechnungen doppelt so stark wie die SPD. Die AfD dürfte vor den Sozialdemokraten liegen.
Das gute Ergebnis der Union zeigt, dass Merz mit seinem Kurs richtig lag: Die Mitte hat sich nach rechts verschoben. Scholz muss nun vor allem in der talfahrenden Ampel „Friedenskanzler“ sein.
Der Kanzler geht aufs Ganze, und auch der CDU-Chef weiß: Die Europawahl ist sein erster großer Test. Die Grünen haben viel zu verlieren, Sahra Wagenknecht kann nur gewinnen. Ein Überblick.
Bei der Abschlusskundgebung von CDU und CSU zur Europawahl zieht Söder einige Fußballvergleiche. Merz beginnt mit einem Downer. Und von der Leyen schlägt sich allenfalls wacker.
Gute Laune bei der Abschlusskundgebung der CDU/CSU: Parteichef Friedrich Merz macht klar, dass seine Partei weiter eine Führungsrolle in Europa einnehmen möchte – auch mit Blick auf die Kommissionspräsidentschaft.
Schön erklären reicht nicht: Bei Maybrit Illner liefern sich Friedrich Merz und Robert Habeck ein Rededuell, bei dem der CDU-Vorsitzende ein Handlungsdefizit beim Wirtschaftsminister ausfindig macht. Eine brachiale Vorführung
Der Kanzler will gegen die Unsicherheit im Land vorgehen – auch mit Abschiebungen schwerkrimineller Afghanen und Syrer. Merz nimmt Scholz dessen Entschlossenheit nicht ab.
Auf der European Economic Conference der F.A.Z. wirbt der CDU-Vorsitzende für einen einheitlichen Kapitalmarkt. Vor der Europawahl am kommenden Sonntag mahnt der Oppositionsführer: „Im Kleinen macht die EU zu viel, im Großen zu wenig.“
Bevor in Erfurt der Katholikentag beginnt, skizziert Friedrich Merz, wie eine christlich-demokratische Friedenspolitik aussehen sollte. Am Ende klatschen sogar Sozialdemokraten.
In Hanau warnt der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz vor der AfD. Aber er nimmt noch eine andere Partei ins Visier.
... erhören sie unsere Wünsche. Was Oscar Wilde schon vor 130 Jahren konstatierte, kann auch im Wahlkampf gelten.
Konservative wirkten zuletzt schnell schmuddelig. Das lag am Meinungsklima, aber auch an Konservativen, die das Maß verloren haben. Ausgerechnet Friedrich Merz, der harte Hund aus den Neunzigern, zeigt, wie es gehen kann.
Ein Löwe sollte sich nicht mit einem Bären anlegen, warnte Merz den Kollegen Söder. Einem Drachen würde das freilich nur ein eisernes Lächeln entlocken.
Beim CDU-Parteitag zeigte sich Friedrich Merz staatsmännisch. Grüne und SPD müssen ihre Merz-Klischees für den Wahlkampf überdenken. Die Sympathien des CDU-Vorsitzenden sind eindeutig.
Entscheidend müsse sein, wer in der Union die „besten Chancen auf den Sieg“ hat, sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident. Bei der SPD ist sich der Vorsitzende dagegen schon sicher.
Für den Moment ist die CDU stabilisiert. Doch jetzt muss Friedrich Merz zeigen, dass er auch ohne scharfe Ecken und Kanten funktioniert. Es geht um mehr als die Partei.
Die CDU startet in die heiße Phase des Europawahlkampfs, Xi Jinping reist nach Serbien und Ungarn, und der FC Bayern will im Bernabéu bestehen. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Zahl der Cyberangriffe steigt, Hessens CDU ist auf dem Vormarsch und eine ehemalige Frankfurter Oberbürgermeisterin wird 80 Jahre alt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Diskussion über eine Kooperation mit den Grünen spaltet die Union. In der Wirtschaftspolitik finden sich im neuen CDU-Programm kaum Gemeinsamkeiten.
CDU-Chef Merz und sein Generalsekretär Linnemann haben den Schutz der Freiheit als leitendes Motiv wieder in den Vordergrund geschoben.
Auf dem CDU-Parteitag in Berlin sieht sich die Partei programmatisch gut aufgestellt. Wüst und Günther rufen zu Stärkung von Merz auf.
Wir sprechen mit Serap Güler, Bundestagsabgeordnete der CDU, und unserem Innenpolitik-Chef Jasper von Altenbockum darüber, was neu ist am vierten Grundsatzprogramm und ob die Partei wirklich wieder regierungsfähig ist.
Auf dem CDU-Parteitag wählen die Delegierten die fünf Stellvertreter des Parteivorsitzenden. Der Sozialpolitiker Karl-Josef Laumann erhält mit 91,9 Prozent die meisten Stimmen.
Die CDU hat ihren Parteivorsitzenden Friedrich Merz mit knapp 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt.
Friedrich Merz präsentiert sich als ausgewogener CDU-Vorsitzender. Die schärferen Töne überlässt er auf dem CDU-Parteitag in Berlin anderen.
Erstaunlich an der Rede von Friedrich Merz war das Lob für das Höcke-Duell des Thüringers Mario Voigt. Denn dieser wird darüber entscheiden, was konkret unter Nichtzusammenarbeit mit AfD und Linken zu verstehen ist.
Die Delegierten wählen ihren Vorsitzenden abermals an die Spitze der Partei. In seiner Rede zeigt sich Friedrich Merz entschlossen. Die Union sei „wieder bereit“, Verantwortung zu übernehmen.
Die CDU will sich ein neues Grundsatzprogramm geben. Darin bekennt sie sich zu Schuldenbremse, Kernkraft und niedrigeren Steuern. Doch natürlich steht auch die Kanzlerfrage im Raum – und wie mächtig NRW in der Postenvergabe ist.
Auf dem CDU-Bundesparteitag in Berlin hat Parteichef Friedrich Merz seine Entschlossenheit betont, wieder regieren zu wollen. Ein neues Grundsatzprogramm der Partei soll am Dienstag beschlossen werden.
Natürlich ist es ärgerlich für die CDU, dass enttäuschte Merkel-Baerbock-Wähler jetzt nicht heimkehren wollen. Aber wenn die Union ganz in der Mitte aufgeht, hat die AfD zu leichtes Spiel.