Multiple Zerwürfnisse
Für Marcus Pretzell und die AfD ist der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen alles andere als einfach. Wird die Partei am Wochenende dennoch Erfolge feiern können?
Für Marcus Pretzell und die AfD ist der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen alles andere als einfach. Wird die Partei am Wochenende dennoch Erfolge feiern können?
Bei der AfD zeichnet sich die nächste Krise ab. Lange beteuerten Vertreter, ihre Partei habe mit Verfassungsfeinden nichts zu tun. Doch die Nähe des bayerischen AfD-Vorsitzenden Petr Bystrons zum rechtsextremen Lager sagt etwas anderes.
Die AfD hat seit der Dresdner Rede von Björn Höcke an Zustimmung verloren. Spitzenkandidatin Alice Weidel formuliert dennoch große Ziele für die Bundestagswahl.
Marine Le Pen oder Emmanuel Macron? Mit Blick auf die Präsidentenwahl in Frankreich lässt sich unter Deutschlands Links- und Rechtspopulisten eine klare Ambivalenz feststellen – allerdings unter umgekehrten Vorzeichen.
Bei der Bitte um Wahlbeobachtung geht es allerdings nicht darum, etwaigen Wahlbetrug zu verhindern. Vielmehr fürchtet die Partei Schikane im Wahlkampf.
Als „Stargast“ spricht die Bundesvorsitzende der AfD, Frauke Petry, in der Stadthalle zu gut 150 Anhängern. In der Stadt protestieren derweil ihre Kritiker.
Sie wollte ihre Partei neu ausrichten, und scheiterte. Trotzdem will Petry die Debatte über die Zukunft der AfD fortsetzen. Unterstützung erhält sie von einem ihrer wichtigsten Rivalen.
Im Wahlprogramm der AfD taucht der Liberalismus, einst Teil des Gründungsmythos der Partei, nirgendwo mehr auf. Die Gegner der Partei können es sich mit dem Etikett „Rechtspopulismus“ bequem machen.
Der AfD-Parteitag wird für die Vorsitzende Petry zum Fiasko. Ihr Co-Parteichef Meuthen hingegen ist hocherfreut, spricht von Feierstimmung - und rechnet mit Petrys „Zukunftsantrag“ ab.
Während Frauke Petry an Rückhalt in der AfD verliert, ist sie jüngst zur Co-Spitzenkandidatin der AfD gewählt worden: Alice Weidel. Wer ist diese Frau? Ein Porträt in drei Geschichten.
Auf dem Parteitag der AfD in Köln haben sich die Fronten weiter verhärtet: Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Marcus Pretzell hat sich von der Linie der Bundespartei scharf distanziert.
Die AfD hat Alexander Gauland und Alice Weidel als ihre Spitzenkandidaten gewählt. Weidel kennen nur wenige außerhalb Baden-Württembergs. Bislang hat sie sich vor allem zu Wirtschaftsthemen geäußert.
AfD-Politiker sind Niederlagen gewöhnt. Was der Vorsitzenden Frauke Petry aber widerfuhr, hat eine besondere Qualität.
Schwere Stunden für Frauke Petry auf dem AfD-Parteitag: Ihren „Zukunftsantrag“ musste sie zurückziehen – und ihr Rivale Jörg Meuthen tritt in der ohnehin aufgeheizten Stimmung sogar noch nach.
In ihrer Eröffnungsrede hat Frauke Petry ihre Gegner scharf attackiert. Doch zeigt sich die Parteichefin auch kompromissbereit – und räumt eigene Fehler ein. Trotzdem wollen die Delegierten nicht über ihren „Zukunftsantrag“ abstimmen.
Stark geschützt von der Polizei beginnt in Köln der Parteitag der AfD. Die Partei trifft sich in tiefer Zerstrittenheit. Entscheidend wird die noch zu beschließende Tagesordnung sein.
Im AfD-Machtkampf holen die Gegner von Parteichefin Frauke Petry einen Tag vor Beginn des Wahlparteitages zum Gegenschlag aus. Alexander Gauland ruft indirekt dazu auf, den Zukunftsantrag Petrys von der Tagesordnung zu nehmen.
Nach dem Verzicht von Frauke Petry auf eine Spitzenkandidatur streitet die AfD darüber, wie sie in die Bundestagswahl ziehen soll. Ein Spitzenkandidat sei nicht nötig, findet der Berliner Landeschef. Doch das sehen nicht alle so.
Der Zentralrat der Muslime warnt nach dem Spitzenkandidatur-Verzicht von Frauke Petry vor einer weiteren Radikalisierung der AfD. Der stellvertretende Parteichef Gauland sagt mit Blick auf Erdogan-Unterstützer: „Sie gehören nicht hierher.“
In ihrer Videobotschaft hat AfD-Chefin Frauke Petry nicht nur mit ihrem Verzicht auf eine Spitzenkandidatur überrascht. Denn gleichzeitig schwor sie ihre Partei auf einen radikalen Kurswechsel ein.
Sie will nicht antreten: In einer Videobotschaft hat AfD-Chefin Frauke Petry ihren Verzicht als Spitzenkandidatin im Bundestagswahlkampf verkündet. Das ist keine Resignation – sondern ein taktisches Manöver.
Die AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry möchte nicht Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Bundestagswahl werden. Sie stehe „weder für eine alleinige Spitzenkandidatur noch für eine Beteiligung in einem Spitzenteam zur Verfügung“, erklärt sie in einer Videobotschaft – und gibt auch einen Grund an.
In der AfD hält man das starke Geschlecht in Ehren. Der Mann soll wehrhaft sein. Schreckensbild ist die „Vertuntung“, die AfD-Politiker fürchten. Kein Wunder: Die Partei besteht aus – Männern.
Der Machtkampf in der AfD wird immer aggressiver: In dem von Frauke Petry unterzeichneten Antrag, Björn Höcke aus der Partei auszuschließen, wird diesem offenbar „übergroße Nähe zum Nationalsozialismus“ attestiert.
Parteivize Alexander Gauland will nicht Spitzenkandidat werden. Für ihn habe sich das „erledigt“, sagt er der F.A.S. und kritisiert die Vorsitzende Frauke Petry. Die hat noch einen weiteren Plan: Antirassismus soll ins AfD-Grundsatzprogramm.
Die AfD streitet um ihre Ausrichtung, darüber entbrennt auch ein Streit zwischen den beiden Parteichefs. Frauke Petry spricht sich für eine „realpolitische Strategie“ aus – und Co-Chef Meuthen stellt sie als Spitzenkandidatin in Frage.
Antisemitismus in der AfD? Frauke Petry sieht dafür keine Anzeichen. Im Gegenteil. Als Argument verweist die AfD-Chefin ausgerechnet auf die Zuwanderungspolitik ihrer Partei. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses nennt die Partei „eine Schande.“
Der AfD-Bundesvorstand will ihn aus der Partei ausschließen, beim Landesparteitag erlebt Höcke sein Heimspiel. Nach den Rücktrittsdrohungen von Frauke Petry, sagte er: „Alle sind ersetzbar.“
Frauke Petry kokettiert in einem Interview mit dem Rücktritt. Das scheint in der AfD jedoch kein Entsetzen auszulösen. Im Gegenteil: kaum jemand widerspricht.
In einem Interview sinniert AfD-Chefin Frauke Petry über einen Ausstieg aus der Politik. Anschließend lässt sie dementieren, Rücktrittsgedanken angedeutet zu haben. Das Interview hat sie nach FAZ.NET-Informationen aber selbst autorisiert.
Wie viele gefallene AfD-Funktionäre schon wegen Frauke Petry in Tränen ausgebrochen sind, ist unbekannt. Nun brachten Rechte aus ihrem eigenen Landesverband die Parteichefin selbst zum Weinen. Was war passiert?
Der Wirtschaftsclub Rhein-Main hat die AfD-Chefin Frauke Petry eingeladen und steht jetzt in der Pflicht: Seine Mitglieder müssen populistische Argumente in der Debatte entzaubern.
Die AfD-Chefin Frauke Petry sollte in der Villa Bonn vor Wirtschaftsvertretern sprechen. Jetzt sagte der Hauseigentümer dem Wirtschaftsclub ab. Doch der will sich damit nicht zufriedengeben.
Die umstrittenen AfD-Politikerin Frauke Petry spricht am 23. März in der Frankfurter Villa Bonn - auf Einladung des Wirtschaftsclubs Rhein-Main. Längst nicht jedem Mitglied gefällt das.
Will, Plasberg, Maischberger, Illner: Politische Talkshows im Fernsehen sind umstritten. Dabei kann das Format mehr als unterhaltend sein, es kann nützlich und erkenntnisfördernd sein. Oder einfach nur schädlich.
Die sinkenden Umfragewerte für die AfD lassen die zerstrittene Parteiführung zusammenrücken. Das von der Vorsitzenden Petry durchgesetzte Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke hat der rechtspopulistischen Partei geschadet.