Petry fordert von Lucke-Anhängern Mandatsverzicht
Mit harten Vorwürfen hat die neue AfD-Vorsitzende Petry die Parlamentssitze Bernd Luckes und seiner Anhänger zurückgefordert: Diese betrieben eine „Politik der verbrannten Erde“.
Mit harten Vorwürfen hat die neue AfD-Vorsitzende Petry die Parlamentssitze Bernd Luckes und seiner Anhänger zurückgefordert: Diese betrieben eine „Politik der verbrannten Erde“.
Frauke Petry sollte über Einwanderung, Asylpolitik, den Islam und Integration sprechen. Dann ließ die neue AfD-Vorsitzende uns plötzlich abblitzen.
Ein reinigendes Gewitter: Nach dem Rückzug des AfD- Gründers Bernd Lucke hofft seine siegreiche Rivalin Frauke Petry, die Partei befrieden zu können. Über Lucke äußert sie sich jedoch erst einmal empört.
Nach Luckes Abgang fehlen der AfD-Vorsitzenden Petry glaubwürdige Figuren, die mehr bieten als Pegida-Niveau. Es fehlt ihr außerdem eine gesamtdeutsche Perspektive. Ein Kommentar.
Eine bittere Ironie: Ausgerechnet in dem Moment, wo ein „Grexit“ denkbar scheint, hat sich die AfD selbst lahmgelegt und droht zu zerbrechen. Da hilft auch kein Weckruf für die nächste Bundestagswahl.
Die Spaltung der AfD ist auch ein Ergebnis der taktischen Spielchen von Bernd Lucke und Frauke Petry. Beide wandeln auf einem schmalen Grat. Und beide haben sich verzockt.
E-Mail an alle: Die neue AfD-Vorsitzende Petry versucht die Mitglieder vom Austritt abzuhalten. Die AfD sei die Partei des „gesunden Menschenverstandes“, schreibt sie unter Bezug auf die Anhänger des gestürzten Parteigründers Lucke.
Nach ihrer Niederlage auf dem Parteitag machen der frühere AfD-Chef Lucke und seine Anhänger mobil. Eine Umfrage in seinem Unterstützerverein „Weckruf 2015“ könnte zur Gründung einer neuen Partei führen. Unterdessen verlassen weitere führende Politiker die AfD.
Der ehemalige Ko-Vorsitzende und Gründer der Partei denkt über einen Austritt nach. Er ärgert sich über „Petry Heil!“-Rufe und „Bierzeltparolen“ auf dem vergangenen Parteitag.
Ein prominentes AfD-Mitglied nach dem anderen verlässt die Partei. Auch der baden-württembergische Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Bernd Kölmel hat gegenüber der F.A.Z. seinen Austritt angekündigt.
Frauke Petry möchte als Vorsitzende der AfD eine Integrationsfigur ohne ideologische Vorgaben sein. Es wäre aber kein Wunder, wenn sie ebenso wie Bernd Lucke schon bald als Zauberlehrling endet und von Geistern verfolgt wird, die sie selbst gerufen hat.
Der Europaabgeordnete Hans-Olaf Henkel ist aus der AfD ausgetreten. Damit verliert die Partei ein prominentes Gesicht. Auch Parteigründer Bernd Lucke könnte bald gehen.
Zu Beginn ihrer Parteikarriere war Frauke Petry ein unbeschriebenes Blatt. Ihren Aufstiegskampf bestritt sie mit den Ängsten der Sachsen. Nun steht sie für das Versprechen, die AfD nicht vom Populismus fernzuhalten. Ein Porträt.
Frauke Petry weiß, was ihre Leute nach ihrer Wahl zur alleinigen Vorsitzenden erwarten: Die AfD soll nach rechts rücken. Doch wenn Petry wahr machen will, was sie sagt, muss sie andere Wege gehen.
Schlappe für Bernd Lucke und den liberalen Flügel seiner Partei: Im Machtkampf bei der AfD hat sich seine Rivalin durchgesetzt. Beim Parteitag in Essen wählten die Delegierten Frauke Petry zur alleinigen Vorsitzenden. Was wird nun aus Lucke?
Zum Auftakt des AfD-Parteitages propagieren Bernd Lucke und Frauke Petry innerparteiliche Ruhe. Ihre verfeindeten Lager aber beharken sich - mit lauten Buhrufen und stillen Nachrichten.
Bernd Lucke hat in seiner Eröffnungsrede zum AfD-Parteitag dazu aufgerufen, interne Konflikte zu beenden. Laute Buh-Rufe während seiner Rede zeigten aber, dass die Flügelkämpfe um die Macht auch das Treffen in Essen dominieren dürften.
In Essen kommt es zum Showdown in der AfD. Auf dem zwei Tage dauernden Mitgliederparteitag soll sich entscheiden, wer die Partei führt. Siegt der wirtschaftsliberale Flügel um Bernd Lucke oder führt seine Kontrahentin Frauke Petry die Partei weiter in die rechtspopulistische Ecke?
Der Gründer des Mittelstandsforums der Partei fühlt sich von Hans-Olaf Henkel unter Druck gesetzt. Durch die gesamte Partei geht ein Riss.
Der Kampf ihrer Parteiflügel droht die AfD zu zerreißen. Ein Streitgespräch zwischen den Landesvorsitzenden von Brandenburg und Baden-Württemberg, Alexander Gauland und Bernd Kölmel, über Rechtspopulismus, Pegida und persönliche Feindschaften.
Neue Runde im Machtpoker bei der AfD: Der von Bernd Lucke gegründete „Weckruf“-Verein muss seine Aktivität doch nicht einstellen. Auf Antrag des Bundesvorstands zog das Schiedsgericht eine entsprechende Verfügung zurück.
Die Vorsitzende der AfD Frauke Petry will notfalls auch nach der Wahl eines neuen Parteivorstandes mit Bernd Lucke zusammenarbeiten. Lucke hatte das seinerseits schon ausgeschlossen. Der Parteivorstand wendet sich derweil gegen eine Anordnung des Schiedsgerichts.
Für die erklärte Euro-Gegnerin „Alternative für Deutschland“ müsste die derzeitige Großwetterlage eigentlich ein Fest sein. Doch die AfD hat andere Sorgen.
Laut einer Verfügung des Parteischiedsgerichts der AfD soll der Verein „Weckruf 2015“ aufgelöst werden. Doch dessen Gründer Bernd Lucke sperrt sich - mit juristischen Argumenten.
Das Bundesschiedsgericht der AfD hat entschieden, dass der Verein „Weckruf 2015“ aufgelöst werden müsse. Die Initiative war der Versuch von Ko-Parteichef Bernd Lucke und seinen Mitstreitern, auf Distanz zum rechten Flügel zu gehen.
Auf dem Bundesparteitag der AfD will Frauke Petry im Kampf um die alleinige Parteiführung gegen Bernd Lucke antreten. Der „autoritäre Führungsstil und fehlende Mut“ Luckes sei mit ihren Vorstellungen nicht länger vereinbar.
Der AfD-Gründer Lucke ist wieder im Aufwind: Seine Kontrahentin Petry muss Pläne begraben, noch vor dem Parteitag Ende Juni einen Konvent abzuhalten. Und sein Gegenspieler Höcke will keinen Tipp abgeben, wer den Machtkampf gewinnen wird.
Ein Wirtshaus in Rheinhessen: Hier soll Bernd Lucke auftreten. Er kommt nicht. Der Abend wird trotzdem gut. Dafür sorgen vier einfache Mitglieder mit unterschiedlichen Vorstellungen von der Partei.
Nachts diskutierte Anne Will über die Homo-Ehe. Deren Befürworter hatten es nicht leicht. Auf die Frage, warum die „Ehe für alle“ nicht etwa auch für Geschwister gelten soll, hatten sie keine stimmige Antwort parat.
Das Duell zwischen Lucke und Petry ist vertagt, der Parteitag abgesagt. Dem Vorstand blieb nicht viel anderes übrig - zu groß waren die Unregelmäßigkeiten bei den vorangegangenen Delegiertenwahlen. Wer freut sich aber nun in der AfD?
Bei einem Treffen mit einem Journalisten soll Frauke Petry in einem Göttinger Restaurant angegriffen worden sein. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende sprach von einem „brutalen Versuch“, ihre Meinungsfreiheit einzuschränken.
In den Führungsstreit der AfD kommt Bewegung: Bernd Lucke erklärt seinen Verzicht – aber nur, wenn auch Frauke Petry ausscheidet. Warum er seiner Konkurrentin den Posten nicht zutraut, verrät er auch.
Die AfD-Ko-Vorsitzende Frauke Petry wollte Mitglieder, die sich dem „Weckruf“ von Bernd Lucke angeschlossen haben, aus der Partei ausschließen. Damit ist sie nun gescheitert.
Nach dem Treffen mit Bernd Lucke in Potsdam hat auch der brandenburgische Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland Zweifel an dessen Zukunft in der AfD geäußert. Selbst liberale Parteifunktionäre setzten sich von Lucke ab.
Die Spaltung der AfD ist kaum noch aufzuhalten. Die Parteigründer Bernd Lucke und seine Gegenspielerin Frauke Petry wollen nicht mehr zusammenarbeiten. Zudem hat Lucke im Bundesvorstand eine herbe Niederlage erlitten.
Im Machtkampf innerhalb der AfD hat sich Vorstandssprecherin Frauke Petry für eine dauerhafte Doppelspitze für die Partei ausgesprochen. Nur so ließen sich der liberale und der konservative Flügel vereinen.