Mehr als 800 Flüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen
Der Flüchtlingsstrom nach Europa reißt nicht ab. Wieder sind Hunderte Menschen aus Afrika vor der italienischen Küste gerettet worden.
Der Flüchtlingsstrom nach Europa reißt nicht ab. Wieder sind Hunderte Menschen aus Afrika vor der italienischen Küste gerettet worden.
Nach dem vorläufigen Ende des Hungerstreiks der Flüchtlinge am Brandenburger Tor ist das provisorische Protestcamp am Samstagabend abgebaut worden.
Mit einem Appell hat Berlins regierender Bürgermeister Wowereit die hungerstreikenden Asylbewerber aufgefordert, ihre Aktion zu beenden. Der Sprecher der Protestbewegung sprach von „seelischer Folter“, die in Deutschland verübt werde.
Zum Bericht „Barroso: Der Notstand von Lampedusa ist ein europäischer“ (F.A.Z. vom 10. Oktober): Während die Trauer über die mehr als 300 Toten der ...
In Hamburg befinden sich dreihundert über Lampedusa eingereiste Flüchtlinge ohne Aufenthaltsstatus. Der Senat will sie abschieben. Unterstützung erhalten die Afrikaner von der Kirche und von linken Parteien. Der Streit spitzt sich zu.
Verstärkte Kontrolle an den Außengrenzen, mehr Hilfe für die Afrikaner: EU-Kommissar Oettinger spricht sich für eine Doppelstrategie im Kampf gegen das Flüchtlingselend aus. EU-Parlamentspräsident Schulz fordert eine „radikale Reform“ des Einwanderungssystems.
Rom verdreifacht ab Montag seine Militärpräsenz im südlichen Mittelmeer. Die Maßnahme solle so lange gelten, bis die EU sich stärker engagiere.
Der Görlitzer Park in Berlin ist kein Ort mehr für Familien. Viele junge Flüchtlinge verdienen sich dort mit Drogen ein paar Euro.
Seit Flüchtlingsboote vor Lampedusa verunglückt sind, wird viel diskutiert. Aus dem warmen Wohlfühl-Europa kann man viel fordern. Das nützt Afrika aber wenig.
Nach dem zweiten Schiffsunglück binnen einer Woche fordert Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat von der EU Taten. Am Freitag waren abermals zahlreiche Flüchtlinge vor Lampedusa ertrunken.
Er bescheinigte den Grünen allerdings, sie hätten mit der Unionsdelegation „sehr ernsthaft und in sehr professioneller Atmosphäre“ ...
Mitten in der Debatte über die Flüchtlingspolitik nach der Tragödie vor Lampedusa hat das EU-Parlament zugestimmt, neue Technologie zur Überwachung ihrer Außengrenzen einzusetzen. Das System „Eurosur“ soll auch helfen, rechtzeitig Migrantenboote in Seenot zu orten.
Das Sondierungsgespräch der Union mit den Grünen wird nicht nur von der Pädophilie-Debatte, sondern auch der Flüchtlingspolitik belastet. Jürgen Trittin unterstellt Innenminister Friedrich, mit einem „Abgrund von Zynismus“ auf die Katastrophe von Lampedusa reagiert zu haben.
Die Katastrophe von Lampedusa ist eine dringliche Mahnung an die Europäische Union, Flüchtlingen eine Chance zu geben. Vor allem aber bedarf es in Europa einer einheitlichen Asylpolitik. Ein Kommentar.
Vor dem Sondierungsgespräch zwischen Union und Grünen an diesem Donnerstag gehen führende CDU-Politiker in Fragen der Seenotrettung auf die Grünen zu. Die Flüchtlingsbeauftragte Böhmer und Parteivize Laschet verlangen einen besseren Schutz für Immigranten.
Der Streit über die Flüchtlinge aus Afrika eskaliert. Der Linkspartei-Vorsitzende Bernd Riexinger warf Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor, „braune Banden“ zu ermutigen.
Vor dem ersten Sondierungsgespräch zwischen Union und Grünen am Donnerstag hat die Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt eine neue Flüchtlingspolitik von der Union gefordert. Ohne eine Politik, die den Tod von Menschen verhindere, könnten die Grünen nicht mit ihr zusammenarbeiten.
Deutschland hat sich verpflichtet 5000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Doch viel mehr Einreiseanträge sind bereits gestellt. So setzt die Familie von SPD-Chef Mike Josef nun große Hoffnungen in ihn.
Die Hoffnungen der Einwohner Lampedusas ruhen auf der Politik: An diesem Mittwoch besuchen EU-Kommissionspräsident Barroso und Innenkommissarin Malström die Insel, und in Rom streitet die Koalition über ein neues Asylgesetz.
Die EU-Innenminister wollen härter gegen Schlepperbanden vorgehen und Flüchtlingen besser helfen. Eine Aussprache in Luxemburg ergab aber auch Meinungsunterschiede - etwa zwischen Deutschland und Italien.
Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenregionen kommen auf verschiedenen Wegen nach Europa: neben Italien auch über Spanien, Griechenland und die Ukraine - die Routen sind alle gefährlich.
So verständlich wie hilflos klingen viele Reaktionen auf das Flüchtlingselend an den Rändern Europas: Mehr Seenotrettungskreuzer ändern nichts an den Zuständen.
Die EU-Innenminister beraten nach der Katastrophe vor Lampedusa über Konsequenzen für die Flüchtlingspolitik. EU-Kommissarin Malmström forderte eine neue Operation der Grenzschutzagentur Frontex, um Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot zu retten.
jöb. ROM, 7. Oktober. Nach der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa hat der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), die Bundesregierung zur ...
Die Bundesregierung lehnt nach der Bootskatastrophe vor Lampedusa Forderungen ab, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, um Italien zu entlasten. Deutschland biete bereits so vielen Menschen Zuflucht, wie es angemessen sei, erklärt Regierungssprecher Seibert.
oll./jöb. BERLIN/ROM, 6. Oktober. Mehrere Spitzenpolitiker von CDU und CSU haben zu einer Reform der europäischen Flüchtlingspolitik aufgerufen.
Politiker in Italien und Europa fordern neue Gesetze zum Umgang mit Flüchtlingen. Innenminister Friedrich will auch Schlepper härter bestrafen. Im Meer vor Lampedusa werden noch hunderte Tote vermutet. Fischer erheben indes Vorwürfe gegen die Küstenwache, die Rettung behindert zu haben.
Gauck fügte hinzu: „Wegzuschauen und sie (die Flüchtlinge) hineinsegeln zu lassen in einen vorhersehbaren Tod, missachtet unsere europäischen Werte.
jöb./bin. ROM/FRANKFURT, 4. Oktober. Nach dem Flüchtlingsdrama vor Lampedusa mit womöglich bis zu dreihundert Toten hat die italienische Regierung die Länder ...
Nach der Schiffskatastrophe vor Lampedusa sind bislang mehr als 100 Tote geborgen worden, dutzende Bootsflüchtlinge werden noch vermisst. Italiens Staatspräsident forderte, die europäische Flüchtlingspolitik zu ändern.
Abermals kentert ein Schiff mit afrikanischen Flüchtlingen vor der italienischen Küste von Lampedusa. 133 Personen werden bis zum frühen Abend tot geborgen. Etwa 250 Menschen gelten noch als vermisst.
Die Leiterin des Sozialamts spricht über die gestiegene Zahl minderjähriger Flüchtlinge, die in Frankfurt ankommen. Andere Städte und Kreise müssten mehr von ihnen aufnehmen.
jöb./nbu. ROM/BRüssel, 3. Oktober. Mindestens 133 Flüchtlinge sind am Donnerstag vor der Küste der süditalienischen Insel Lampedusa ertrunken, nachdem ihr ...
Ermittler vermuten, dass ein Kurzschluss der Auslöser für den Brand an Bord des Schiffes war, der sich schnell ausgebreitet und den Treibstoff zur Explosion
Deutschland nimmt Flüchtlinge aus Syrien auf. Um sie auf das Leben hier vorzubereiten, verbringen sie die ersten zwei Wochen in einem Auffanglager. Zum Beispiel in Friedland.
Seit zweieinhalb Jahren ist Guuraa auf der Flucht. Von Mogadischu nach Frankfurt war es ein weiter und gefährlicher Weg für den 16 Jahre alten Somali. Ob er bleiben darf, ist noch immer nicht entschieden. Dabei fühlt er sich längst zu Hause.