Frankreich droht England mit tausenden Flüchtlingen
Bislang lässt Frankreich keine Flüchtlinge vom Festland aus nach Großbritannien reisen. Wenn es zum „Brexit“ kommt, ist damit Schluss, droht Wirtschaftsminister Emmanuel Macron.
Bislang lässt Frankreich keine Flüchtlinge vom Festland aus nach Großbritannien reisen. Wenn es zum „Brexit“ kommt, ist damit Schluss, droht Wirtschaftsminister Emmanuel Macron.
Griechenland trage mehr als andere Staaten die Lasten der Flüchtlingskrise, sagt Regierungschef Tsipras. Deshalb verlangt er die Aufnahme von Flüchtlingen in anderen Staaten der EU.
Außenminister Kurz verlangt angesichts der dramatischen Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze eine bessere Versorgung der Flüchtlinge. Das „Durchwinken nach Norden“ müsse gestoppt werden.
Der europäische Richtungsstreit in der Flüchtlingskrise ist eine beinharte Auseinandersetzung. Diese darf aber nicht auf dem Rücken eines einzelnen und ohnehin stark geschwächten Mitgliedslandes ausgetragen werden.
Der Chef des Flüchtlingsamts geht davon aus, dass bis zu 400.000 Flüchtlinge in Deutschland sind, die noch keinen Asylantrag gestellt haben. Hinzu kommen ebenso viele Fälle, in denen die Anträge noch nicht bearbeitet sind. Dennoch gebe es Grund zum Durchatmen.
Wie sich Deutschland und Österreich in der Flüchtlingskrise erst stritten – und nun wieder annähern. Denn auch wenn die Kanzlerin gegen die Schließung der Balkanroute ist, sinkt die Zahl der ankommenden Flüchtlinge an der deutschen Grenze.
Willkommenskultur als Leitkultur – Die Geschichte zeigt eine prägende Eigenschaft von Staatlichkeit: Deutschlands Stärke lag stets in seiner Vielfalt.
Österreichs Bundeskanzler Faymann will Flüchtlinge aus Griechenland gleich nach Deutschland durchwinken. Jetzt hat die Bundesregierung auf den Vorschlag reagiert und kritisiert das Nachbarland scharf.
Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise will die EU-Kommission einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr vorschlagen. Griechenland und andere EU-Länder sollen mit Hunderten Millionen Euro unterstützt werden.
Kaum hat er den „Super Tuesday“ gewonnen, schimpft Donald Trump auf Europa. Besonders Deutschland kommt bei dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber nicht gut weg – nicht zum ersten Mal.
Für Frankfurts CDU-Parteichef Uwe Becker sind Planung und Bildung extrem wichtige Themen der nächsten Jahre. Dass der Oberbürgermeister in eine Koalition eingebunden werden muss, findet er nicht.
An Griechenlands Küste sind am Mittwoch abermals über Tausend Migranten angekommen. Die EU will die Staaten auf den Fluchtrouten nun mit 700 Millionen Euro unterstützen.
Einige Flüchtlinge hätten das Zeug dazu, an einer deutschen Uni zu studieren - vorausgesetzt, sie erwerben die erforderlichen Deutschkenntnisse. Doch das ist richtig hart: Geld für Sprachkurse auf solch hohem Niveau gibt’s in der Regel nicht.
Showdown vor der Wahl in Rheinland-Pfalz: Im Duell Dreyer gegen Klöckner ist die Flüchtlingskrise das beherrschende Thema. Zu ihren Parteivorsitzenden haben beide ein spezielles Verhältnis.
Österreichs Kanzler rückt vollends von Angela Merkel ab. Sein Land sei kein Warteraum für Deutschland. Deshalb macht Faymann nun einen neuen Vorschlag zur Lösung der Flüchtlingskrise.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière verhandelt mit nordafrikanischen Staaten über die Rücknahme von Flüchtlingen. Dabei erringt er kleine und größere Erfolge.
Die Wohnsitzpflicht für arbeitslose Flüchtlinge ist notwendig, um Integration durchzusetzen. Das wird schwierig genug werden, weil es in den meisten Fällen heißt, ganz von vorne zu beginnen.
Kanzlerin Merkel fordert Flüchtlinge auf, sich auch in Griechenland aufzuhalten. Nur so könne Europa wieder zu offenen Binnengrenzen zurückfinden. Die Zahl neuer Flüchtlinge ist derweil zurückgegangen.
Tunesien will künftig bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber besser mit Deutschland zusammenarbeiten. Zunächst soll die „effektive Rückführung“ in einem Pilotprojekt erprobt werden.
„Eine liberale Gesellschaft gibt es nur mit Zäunen“, sagt Deutschlands bekanntester Ökonom. In einem Vortrag erklärt er, was in der Flüchtlingskrise seiner Ansicht nach falsch läuft.
Die Ausgaben für die Flüchtlinge steigen. Vizekanzler Gabriel schlägt ein Sozialpaket vor, damit die Bürger nicht über die Kosten jammern. Dabei fehlt das Geld woanders.
Um 11,7 Prozent sind die Hilfsgelder im vergangenen Jahr in Deutschland gestiegen. Fast die Hälfte der Bürger engagierte sich für Flüchtlinge.
Die Massenmigration ist die Revolution des 21. Jahrhunderts - und sie bringt eine Konterrevolution hervor, die das Wesen der Europäischen Union gefährdet. Die Flüchtlingskrise verfestigt Klischees, die Ost und West in Europa übereinander pflegen.
Der Psychotherapeut Wielant Machleidt über Migranten, die bei uns ein weiteres Mal die Pubertät durchleben, über die Gefahren unbehandelter Traumata und die Frage, ob man Fremdenhass therapieren kann.
Die AfD steht in Sachsen-Anhalt in Umfragen bei 17 Prozent, die Landtagswahl wird eine Protestwahl sondergleichen. Was sind die Gründe für den Protest?
Für Bundeskanzlerin Merkel liegt die Lösung der Flüchtlingskrise in der Türkei. Präsident Erdogan will dafür Zugeständnisse. Die CSU warnt, dies könne die Situation weiter verschärfen.
In der ARD werden Kaffeemaschinen kritischer beleuchtet als die Kanzlerin. Aber immerhin hat sich Frank Plasberg diesem Trend in seiner Sendung zur Integrationspolitik nicht angeschlossen.
Guido Wolf könnte die CDU in Baden-Württemberg in die Niederlage führen. Und daran ist nicht nur die Flüchtlingskrise schuld. Was macht der Mann falsch?
Das Asylrecht ist für Schutzbedürftige gedacht, nicht für Arbeitssuchende. Deshalb ist das Abkommen mit Marokko zur zügigen Rücknahme von abgelehnten Asylbewerbern richtig.
Sigmar Gabriel zeigt sich als verzweifelter Wahlkämpfer. Die SPD sieht die Flüchtlingskrise als Chance für eine „Rückkehr zur Politik“ – die Parteianhänger nicht.
Sachsen macht im Moment vor allem mit bedrückenden Meldungen von sich reden. Eine Dresdnerin erzählt, wie es sich anfühlt, in einem zwiegespaltenen Land zu leben. Ein Protokoll.
Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Verteidigung ihrer Flüchtlingspolitik einen tiefen Einblick in ihr Politikverständnis zugelassen hat.
Mit Bulldozern und unter Polizeischutz hat die Räumung des illegalen Flüchtlingslagers von Calais begonnen. Aktivisten versuchten, die Arbeiten zu behindern.
Hunderte Flüchtlinge haben versucht, die Absperrungen an der griechisch-mazedonischen Grenze niederzureißen. Offenbar wegen eines Gerüchts, sie sei wieder offen. Die EU bereitet derweil Notfallpläne unter anderem für Griechenland vor.
Der Ökonom Thomas Straubhaar über die Mythen der Demographie-Debatte, den Nutzen der Flüchtlinge. Und den Preis für mehr Babys.
Ausreisepflichtige Marokkaner und Algerier sollen künftig schneller aus Deutschland abgeschoben werden können. Diese Vereinbarung trafen Regierungsvertreter beider Länder mit Bundesinnenminister de Maizière.