Milliardenstreit ums Abwasser: Drohen gar Arzneimittel-Engpässe?
Manche Kläranlagen benötigen eine zusätzliche Reinigungsstufe, um schwer abbaubare Mikroschadstoffe aus dem Abwasser zu entfernen. Jetzt geht es darum, wer das bezahlt.
Manche Kläranlagen benötigen eine zusätzliche Reinigungsstufe, um schwer abbaubare Mikroschadstoffe aus dem Abwasser zu entfernen. Jetzt geht es darum, wer das bezahlt.
Der amerikanische Internetkonzern bekommt nun eine der höchsten Kartellbußen aufgebrummt, die Brüssel jemals verhängt hat. Es geht um sein Kerngeschäft, die Onlinewerbung. US-Präsident Trump reagiert wenig erfreut.
Die Fraktion Identität und Demokratie soll 4,3 Millionen Euro unrechtmäßig abgerechnet haben. Nun will das EU-Parlament das Geld zurück.
Das Land in Ostasien ist Europas größter Kunde für Schweinefleischprodukte. Die Strafzölle auf Schweinefleisch gelten als Reaktion auf erhöhte Abgaben für chinesische Elektroautos in der EU.
Überfällige Annäherung an eine geostrategisch für Europa entscheidende Konfliktzone: Oliver Moody macht mit Besonderheiten der Anrainerstaaten der Ostsee bekannt.
Der Flugverkehr soll klimaschonender werden, aber neuer Kraftstoff dafür ist knapp. Dass Shell jetzt eine Produktionsanlage nicht mehr bauen will, ist ein Rückschlag für die EU-Ambitionen für „nachhaltiges Kerosin“.
Pier Silvio Berlusconi schwingt sich mit Pro Sieben Sat.1 zum europäischen Medienkonzernchef auf. Die digitale Welt aber beherrschen US-Konzerne wie Google. Deren Macht schränkt kein Gericht und auch nicht die EU ein.
Entsprechend den Vorhaben der „Wiederherstellungsverordnung“ der EU müssen auch Hessens Wälder naturnah umgestaltet werden. Der Naturschutzbund NABU sieht darin eine Chance, Kritiker befürchten Einschränkungen für Land- und Forstwirtschaft.
Die Präsidentin des Autoindustrieverbands warnt vor einer Verlagerung von Autoarbeitsplätzen ins Ausland und einer Verkehrspolitik „aus dem urbanen Elfenbeinturm“. Von der EU fordert sie eine Lockerung der CO2-Ziele und weniger Bürokratie.
Sie wurden als „Pleite-Griechen“ geschmäht. Nun hat Griechenland einen bemerkenswerten Aufschwung genommen: Im Staatshaushalt fallen Überschüsse an, die Wirtschaft wächst stärker als anderswo. Allerdings fühlen sich viele Bürger abgehängt.
Trumps Agieren hat das Fundament der transatlantischen Beziehungen auf gleich drei Ebenen beschädigt. Die Welt sortiert sich in diesen Monaten neu, erklärt der renommierte Politikwissenschaftler.
Washingtons Zollpolitik, Pekings Rohstoffmonopole: Die vermeintlichen Vorteile solch nationaler Politik sind nur kurzfristig – und gehen auf Kosten langfristiger Stabilität und Kooperation. Brüssel muss handeln, fordert der ZEW-Präsident.
Der Westen und die Ukraine suchen eine Antwort auf die russisch-chinesische Geschlossenheit. Auf Borkum protestieren Klimaschützer gegen Erdgasförderung in der Nordsee. Und die DFB-Elf startet in die WM-Qualifikation. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Inflation ist hoch, die Wirtschaft stagniert, und die Aussichten sind trübe. Doch die vielen Krisen schweißen Österreichs Koalition zusammen – zumindest vorerst.
Der letzte Zwist nach dem britischen EU-Austritt – der Status von Gibraltar – ist gelöst. Nun will London auch mit Madrid wieder enger kooperieren. Die beiden Regierungschefs demonstrieren Einigkeit.
Seit Donald Trump das Land mit Zöllen überzieht, ist das Verhältnis zwischen Indien und den USA gestört. Außenminister Wadephul versucht, die Lücke zu nutzen – auch wenn man sich beim Ukrainekrieg nicht einig ist.
Gebietsabtretungen unter Kriegsdruck sind völkerrechtlich problematisch. Wo liegen die juristischen Grenzen?
Der slowakische Regierungschef bekräftigt gegenüber dem Kremlchef seine „andere Position“ zum russischen Krieg gegen die Ukraine. Putin fordert Fico auf, kein Gas mehr an die Ukraine zu liefern.
Nach langem Streit hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakets gebilligt. Vorgesehen sind Asylzentren für Binnenmigranten und gekürzte Leistungen bei Pflichtverstößen.
Ein Flug mit EU-Kommissionschefin von der Leyen ist offenbar in eine absichtliche Störung des GPS-Navigationssystems geraten. Nahe Russland sind dies keine Einzelfälle, sondern fast schon bitterer Alltag. Die Luftfahrt sucht Auswege.
Die Kommission legt den EU-Staaten den Mercosur-Handelsvertrag zur Abstimmung vor. Er gilt als Antwort auf Trumps Zollpolitik. Dennoch ist unklar, ob er die nötige Mehrheit findet.
Der Schweizer Hersteller von Kaffeevollautomaten Thermoplan bereitet eine Produktion in Deutschland vor, um die US-Zölle von 39 Prozent zu umgehen. Doch damit ist das Versprechen „Made in Switzerland“ in Gefahr.
Im ersten Halbjahr hat Deutschland mehr neue Windkraftanlagen gebaut als jedes andere Land in Europa. Dennoch bleibt der europaweite Ausbau hinter den Erwartungen zurück.
In Frankfurt sind zehntausende Päckchen mit Saatgut aufgetaucht, die wohl niemand in Deutschland bestellt hat. Was hinter solchen Sendungen steckt und warum man den Inhalt unbedingt wegwerfen sollte.
Der frühere ukrainische Präsident Janukowitsch tritt in Russland selten in Erscheinung. Nun aber greift der Kreml wieder auf seine Dienste zurück.
Die EU will bald ein Gesetz vorlegen, das eine Elektroautoquote für Unternehmensflotten enthalten könnte. Die Wirtschaftsministerien in Baden-Württemberg und Bayern warnen vor einer Fehlsteuerung.
Politisch will die belgische Regierung schon bei der UN-Vollversammlung Palästina anerkennen. Rechtlich soll das aber erst unter bestimmten Umständen vollzogen werden. Ein typisch belgischer Kompromiss.
Die Regierung will den 39-Prozent-Zoll im Schulterschluss mit der Privatwirtschaft loswerden. Unterdessen suchen viele Exporteure ihr Heil in der EU. Der Rückhalt für die Verträge mit Brüssel wächst.
Ursula von der Leyens Flugzeug wurde durch eine GPS-Störattacke gefährdet. Sabotage der Satellitensignale ist eine zunehmende Gefahr für Luft- und Schifffahrt.
Stehen jedem Fluggast in der EU ohne Aufpreis zwei Handgepäckstücke zu? Politiker und Verbraucherschützer sagen ja. Airlines kassieren dennoch ab. Dürfen die das?
Was nötig ist, damit das Land wirklich digital souverän sein kann. Es geht nicht nur um die Technologie selbst.
So viel wie in den beiden südwesteuropäischen Ländern brannte es sonst nirgends in der EU: Zwei Drittel der rund eine Million Hektar entfielen auf die Iberische Halbinsel.
Gut 200 Milliarden Euro wurden nach dem Überfall auf die Ukraine in der EU gesperrt. Einige Staaten wollen jetzt an das Geld heran. Doch Belgien und die großen Staaten der Eurozone lehnen das ab.
Europa braucht einen einheitlichen Zahlungsdienstleister. Nicht nur andere Länder der Eurozone sind gefragt. Auch die Commerzbank und die DKB sollten Wero unterstützen.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat angekündigt, die Rückgabe von in der EU eingefrorenen Vermögen an Russland sei an Reparationszahlungen geknüpft. Russland müsse für die Kriegsschäden in der Ukraine bezahlen.