Die EU besteht ihre Probe nicht
In der Katalonien-Krise wird die EU ihrem Anspruch, eine „Union der Bürger“ zu sein, nicht gerecht: Sie verteidigt lediglich die Interessen der Nationalstaaten – auch gegen die Bürger. Ein Gastbeitrag.
In der Katalonien-Krise wird die EU ihrem Anspruch, eine „Union der Bürger“ zu sein, nicht gerecht: Sie verteidigt lediglich die Interessen der Nationalstaaten – auch gegen die Bürger. Ein Gastbeitrag.
Air Berlin stellt den Flugbetrieb ein. Amerikas Verteidigungsminister Mattis besucht Südkorea. VW zieht Bilanz.
Die Zulassung von Glyphosat läuft bald aus. In der EU wird gestritten, wie mit dem Pestizid weiter verfahren werden soll. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Nun greift die EU-Kommission ein.
Noch ist Großbritannien EU-Mitglied. Deshalb prüfen die Wettbewerbshüter der Kommission nun einen Verdacht, dass das Land multinationalen Konzernen unzulässige Steuervorteile einräumt.
Die EU-Kommission verweigert die Herausgabe der Meldungen, die im Zuge des Fipronil-Skandals von den Mitgliedsländern in das Schnellwarnsystem eingegeben wurden. Der Grund: die Ablehnung von Deutschland und den Niederlanden.
Wie muss man sich eine Sitzung in der EU-Kommission vorstellen? Da kommen Volksvertreter zusammen, die besser wissen, was für das Volk gut ist. Beispiel CO2.
Wie es mit dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der EU weitergeht, bleibt weiterhin unklar. Gestern hatten sich das EU-Parlament und die EU-Kommission dazu geäußert.
Ursprünglich wollte die EU-Kommission das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat noch zehn Jahre zulassen. Nun ist sie davon abgerückt. Zuvor hatte das EU-Parlament dafür plädiert, es schrittweise bis 2022 abzuschaffen.
Zwei ehemalige Tesla-Manager wollen in Nordschweden die erste große Fabrik für Batteriezellen in Europa bauen. ABB liefert die Technik, der Strom kommt von Vattenfall. Eine wichtige Sache ist allerdings noch ungeklärt.
Seit Jahren streiten die EU-Länder über den grenzüberschreitenden Einsatz von Arbeitnehmern. Nun gibt es eine Lösung im Konflikt zwischen den armen und reichen Staaten der Union.
Haben sich die deutschen Autohersteller illegal abgesprochen? Nach BMW sind Ermittler der EU nun auch bei Daimler gewesen zu einer „Nachprüfung“.
Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.
Ein brisantes Thema der vergangenen Jahre könnte in der kommenden Woche ein Ende finden. In Brüssel stimmen die Staaten über die weitere Zulassung für das Herbizid ab. Bleibt Deutschland Enthaltungsweltmeister? Die Befürworter von Glyphosat in der EU werden weniger.
Mitarbeiter der EU sichteten und kopierten Unterlagen in der BMW-Zentrale in München und sie befragten Angestellte des Konzerns. Darum geht es.
Die Nervosität im Königreich ist groß. Und der Zorn der Brexit-Anhänger gegen die EU während des Gipfels wohl noch größer. Der verbreitete Vorwurf: Die EU verhandele übertrieben hart. Dabei gerät auch Deutschland stärker ins Blickfeld.
Was Ministerpräsident Rajoy konkret meint, wenn er von der Entmachtung Kataloniens spricht. Welche Folgen hätte eine Abspaltung für die spanische Konjunktur? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zur Katalonien-Krise.
Bei einem „harten“ Brexit verlieren alle – deshalb sollte das starke Brüssel auf das geschwächte London zugehen. Nur so lässt sich ein Showdown im Herbst vermeiden.
Bei ihrem Treffen in Washington sind Alexis Tsipras und Donald Trump voll des Lobes füreinander. An einer Stelle kühlt die Stimmung dann aber ab.
FDP-Chef Christian Lindner will verhindern, dass Kanzlerin Merkel im Finanzressort weiter durchregiert. Und er warnt sie im Gespräch mit der F.A.Z., während der Koalitionsgespräche in Brüssel neue Tatsachen zu schaffen.
Der katalanische Regierungschef Puigdemont verweigert dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy eine klare Antwort, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat. Madrid will bis Donnerstag warten. Und dann?
Der Euro-Rettungsschirm ESM soll stärker werden, wünscht sich zum Beispiel Deutschland. Wie das geht und was das heißt, sagt sein Chef. Und auch, was das für die EU-Kommission bedeuten würde.
Tim Cook sagt im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: das „Steuersystem ergibt keinen Sinn.“ Er verrät, wie viele Arbeitsplätze Apple in Europa geschaffen habe. Und seine Haltung zu den Daten der Kunden.
Die Österreicher reichen gegen die deutsche PKW-Maut Klage ein. Dabei sitzt Wien im Glashaus, verfährt es doch bei seiner Maut nach ähnlichem Muster wie es die Deutschen planen.
Rekord auf dem Frankfurter Parkett: Zum ersten Mal hat der Aktienindex Dax die Marke von 13.000 Punkten überstiegen. Dabei hilft vor allem die Lufthansa.
Seit dem Morgen ist bekannt, dass Österreich vor dem EUGH gegen die deutsche Pkw-Maut klagt. Jetzt wollen sich die Niederlande anschließen.
Die Katalonien-Krise und ein höherer Euro hemmen die Dax-Anleger. Derweil steht die Lufthansa vor einer Vertragsunterzeichnung mit Air Berlin. Die Aktie hebt ab, obwohl eine Sache noch fraglich ist.
Kein Ende im Streit über die deutsche Pkw-Maut: Österreich hält das Maut-System für diskriminierend – und will noch heute Klage beim EUGH in Luxemburg einreichen.
Wegen der großen Zahl an Flüchtlingen hatte Deutschland 2015 Grenzkontrollen eingeführt. Die will der Innenminister nun um ein halbes Jahr verlängern und begibt sich damit in Widerspruch zur EU.
Fünfzehn Prozent der Neuwagen in der Europäischen Union sollen von 2030 an Elektro- oder Hybridantriebe haben. Und der CO2-Ausstoß soll stark begrenzt werden. Für deutsche Autohersteller wird das zum Problem.
Hierzulande ist die Idee einer europäischen Sicherung für Sparguthaben unbeliebt. Banken fürchten, dass mit ihrem Geld Ausfälle in Krisenländern finanziert würden. Doch die EU-Kommission macht Druck.
Nach Angaben des scheidenden Finanzministers will kein Eurostaat der EU-Kommission mehr Kompetenzen geben. Junckers Idee einer Umgestaltung der Währungsunion sei zudem rechtlich gar nicht möglich.
Die Zukunft Kataloniens ist ungewiss. Wird die spanische Region unabhängig oder nicht? Es hängt alles davon ab, was Regionalpräsident Puigdemont heute sagt. FAZ.NET gibt einen Überblick über die möglichen Szenarien.
Deutsche Produkte sind im Ausland weiterhin stark gefragt. Vor allem die Geschäfte mit den anderen Euro-Ländern laufen überdurchschnittlich.
Kataloniens Ministerpräsident wendet sich in Barcelona ans Parlament. Der IWF veröffenticht seinen Weltwirtschaftsbericht. Die EU-Finanzminister beraten über die Besteuerung von Apple und Co. Der BGH verhandelt über die Entschädigung für verspäteten Ersatzflug.
Katalonien könnte heute aufs Ganze gehen. Frankreichs Präsident Macron geht hingegen dorthin, wo es nicht wehtut. Und in Niedersachsen wird es knapp.
Die Euro-Finanzminister verabschieden ihren deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble. Auch ihr bisheriger Vorsitzender, Jeroen Dijsselbloem, sieht dem Ende seiner Amtszeit entgegen.