Bayern schlägt Alarm wegen minderjähriger Flüchtlinge
Die Zahl der Flüchtlinge unter 18, die ohne Eltern nach Deutschland kommen, steigt rasant. Besonders betroffen ist Bayern. Vor allem die spezielle soziale Betreuung lässt die Kosten explodieren.
Die Zahl der Flüchtlinge unter 18, die ohne Eltern nach Deutschland kommen, steigt rasant. Besonders betroffen ist Bayern. Vor allem die spezielle soziale Betreuung lässt die Kosten explodieren.
Im klassischen Sinn ist Deutschland nie und nimmer ein Einwanderungsland. Die Botschaft muss lauten: Wir sind nicht offen für alles und jeden.
Die CDU-Spitze wird sich auf ihrem Parteitag damit befassen, ob Deutschland ein Einwanderungsgesetz braucht. Kanzlerin Angela Merkel hat sich damit einverstanden erklärt, auch wenn sie noch Hindernisse sieht.
Wir können die Zäune noch so hoch machen, wir können uns noch so sehr um die Integration der in Europa Strandenden bemühen: Das Problem wird fortgeschrieben. Es gilt, die Ursachen zu bekämpfen.
Wenn jeder Vierte im Ausland nach Arbeit sucht, wie geht es dann den Menschen, die zurückbleiben? Ein Besuch in der Republik Moldau.
Die Antikensammlung in München zeigt eine große Ausstellung zur anpassungsfähigen Kultur der Etrusker. Die Exponate erzählen von einer multikulturellen Gesellschaft, die alle zu integrieren wusste.
Sporthallen, Zelte, Container, Hotels: Die Städte bringen Asylbewerber unter, wo sie nur können - und geraten damit an die Grenzen der Belastbarkeit. Es fehlt aber nicht nur an Geld.
Sind sie jung, sind sie erstaunlich gesund. Später schenken die Migranten im Land ihrer Gesundheit weniger Augenmerk. Gibt es zu hohe kulturelle Hürden?
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge warnt vor Telefonbetrügern. Die geben sich als Beamte aus und drohen Indern, die in Deutschland leben, mit Ausweisung - unter anderem wegen mangelnder Sprachkenntnisse.
Unter den Asylsuchenden, die über das Mittelmeer kommen, stammen die meisten aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Das legt andere Schlüsse über die Gründe ihrer Flucht nahe als wirtschaftliche.
Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge plädiert im Gespräch mit der F.A.Z. dafür, Asylbewerbern aus dem westlichen Balkan das monatliche Taschengeld zu streichen.
Bei den Nazis ist es Tradition, das Zentrum für politische Schönheit macht ein Geschäft daraus: Hässliche Parolen, obszöne Emotionen und Blutzeugen werden gegen eine differenzierte Migrationsdebatte in Stellung gebracht.
Als Reaktion auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum wollen Deutschland, Frankreich und Italien die zivilen EU-Missionen in Mali und Niger ausweiten. „Wir brauchen in der EU eine bessere Migrationspolitik“, sagte Außenminister Steinmeier der F.A.Z.
Die Migration durch die Staaten Afrikas bis hin nach Europa ist ein ausgeklügeltes Geschäft, mit dem viele an den Reisenden verdienen. Eine Spurensuche in Niger.
Deutschland sucht ausländische Fachkräfte. Wer, wenn nicht internationale Absolventen deutscher Unis wäre geeignet? Doch ausgerechnet ihnen werden Stolpersteine in den Weg gelegt. Warum sie so lange nach dem ersten Job suchen müssen.
Zurückgeschickt werden Asylbewerber, denen in ihrer Heimat keine Verfolgung droht. Dass die Zahl dieses Jahr höher ausfällt, liegt nicht an Flüchtlingen aus Syrien oder dem Irak, sondern aus Europa.
Deutschland und Europa müssten in der Flüchtlingspolitik grundlegend umdenken, sagt der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Besonders bei Flüchtlingen aus Syrien sei die Not offenkundig. Nun seien neue, legale Zugangswege gefragt.
Die Organisatoren der Migration profitieren von einem verzweigten Schneeballsystem. Deswegen entleeren sich in Westafrika ganze Siedlungen. Teil drei unserer Spurensuche in Niger.
Die Migration von Westafrika nach Europa verläuft in Etappen. Viele verdienen daran. Immer wieder müssen Schlepper ihre Kunden aus den Fängen der Polizei auslösen. Teil zwei unserer Spurensuche in Niger.
Was alle ahnten, aber nicht zu sagen wagten – Bundeskanzlerin Merkel hat es jetzt gesagt: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Zeugen der historischen Worte wurden 60 zufällig ausgewählte Bürger.
Ein radikales Umdenken in der europäischen Flüchtlingspolitik fordern Aydan Özoguz und Michael Roth in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. Die Krisen in den Herkunftsstaaten der Flüchtlinge seien nicht mit Zäunen an den Außengrenzen der EU oder Patrouillenbooten im Mittelmeer zu lösen.
Die Digitalisierung macht einen Wandel der IT-Landschaft in vielen Unternehmen notwendig. Bleibt die Frage nach dem „Wie“. Nicht immer ist der Austausch von Altsystemen die richtige Lösung.
In der Diskussion über afrikanische Flüchtlingsströme wird kaum über die Migration innerhalb Afrikas geredet. Dabei ist sie der Schlüssel zum Verständnis des Ansturms auf Europa.
Wer angesichts der massiven Einwanderung auch noch großzügig die deutsche Staatsangehörigkeit verteilen will, sollte seine eigene abgeben.
Über das Mittelmeer flieht nur ein kleiner Teil der Migranten. Die Mehrheit der afrikanischen Migranten sucht ihr Glück auf dem eigenen Kontinent. Vor allem Südafrika und die Elfenbeinküste locken Einwanderer.
Mehr Geld für „Triton“ - aus einer Operation zur Grenzüberwachung soll die Speerspitze der europäischen Seenotrettung werden. Auch der militärische Einsatz soll verstärkt werden.
Innenminister De Maizière ruft Politik und Wirtschaft zu einer gemeinsamen Anstrengung auf, um Hochqualifizierte und Fachkräfte ins Land zu holen. Die Wirksamkeit eines Einwanderungsgesetzes, wie es etwa die SPD aber auch Teile der Union fordern, zieht er in Zweifel.
Die Zahl der Asylbewerber bleibt hoch. Sie zu versorgen kostet viel Geld. Darüber will der zuständige Minister abermals mit den Kommunen sprechen. Er sieht aber auch den Bund in der Pflicht.
Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge liegen massenhaft nicht abschließend bearbeitete Asylanträge - und es werden immer mehr. Für die Betroffenen bedeutet dies oft jahrelanges Warten in provisorischen Unterkünften.
Über Einwanderung und Asyl wird oft pauschal diskutiert. Ein Blick auf die Statistik lohnt sich: Nach Deutschland kommen vor allem Europäer. Und zehntausende Asylbewerber bleiben, obwohl sie nicht verfolgt sind.
Seit dem Jugoslawien-Krieg Anfang der neunziger Jahre haben nicht mehr so viele Flüchtlinge in Deutschland Schutz gesucht. Für 2015 rechnet das Bundesamt für Migration nun mit mindestens 300.000 Asylanträgen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Abschiebungen.
Einen Asylbewerber abzulehnen, ist nicht besonders schwer. Ihn abzuschieben stellt die Behörden jedoch oft vor größte Herausforderungen. Manche Behörden verzichten mittlerweile komplett auf Abschiebungen.
Ein Stiefkind der Kulturpolitik: Dem Museum für die Geschichte der Einwanderung fehlen Besucher und Ideen – da hilft auch die schönste Modeausstellung nichts.
Ein neues Einwanderungsgesetz kann nur fortschreiben, was es jetzt schon gibt: „Steuerung“ und „Begrenzung“. CDU und CSU wagen es nicht, die Betonung auf Begrenzung zu legen.
Welche Folgen hat die Einwanderung für unser Land? Diese Frage stellen sich unzählige Ökonomen. Klar ist, dass die Migration Deutschland verändert hat. Aber wie?
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat sich für einen vollständigen Stopp der Einwanderung aus dem Nahen Osten ausgesprochen – aus kulturellen Gründen.