Großbritannien wendet sich seinen dunklen Seiten zu
In Großbritannien wird heiß darüber gestritten, ob es im Land einen systemischen Rassismus gibt. Aktivisten stellen berechtigte Fragen – schießen jedoch manchmal über das Ziel hinaus.
In Großbritannien wird heiß darüber gestritten, ob es im Land einen systemischen Rassismus gibt. Aktivisten stellen berechtigte Fragen – schießen jedoch manchmal über das Ziel hinaus.
Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoglu äußert sich im Interview über den Migrationspakt von 2016 – und darüber, warum Ursula von der Leyen bei Präsident Erdogan aufs Sofa musste.
Österreichs Innenminister Karl Nehammer sagt auf seiner Westbalkan-Reise, der Schutz der dortigen Grenzen sichere auch die österreichische Grenze. Denn in der Region zeichnen sich neue Migrationsrouten ab.
Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders häufig von Covid-19 betroffen. Und ihre Impfskepsis ist höher als in anderen Bevölkerungsgruppen. Ein Interview mit der Integrationsstaatssekretärin von NRW, Serap Güler.
Sprachkurse, Sportvereine, Treffen mit Deutschen: Durch die Pandemie gibt es kaum noch Anlaufstellen für Migranten. Das wird ihre Integration um Jahre verzögern, warnen Experten – mit schlimmen Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und sie selbst.
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador will Kleinbauern durch ein Programm unterstützen, das die Bepflanzung von Land mit Bäumen vorsieht. Der Beitrag zum Klimaschutz ist allerdings umstritten.
Im Migrationsstreit hat Italiens Justiz die Medien bespitzelt. Mehrere Dutzend Reporter sind betroffen. Die Regierung gerät in Bedrängnis.
Hertha BSC trennte sich wegen umstrittener Äußerungen über Migration und zu gleichgeschlechtlicher Ehe von Zsolt Petry. Nun wirft er deutschen wie ungarischen Medien eine fehlerhafte Darstellung vor.
EU-Austritt, harter Anti-Migrations-Kurs, Querdenker-Positionen – die Radikalen in der AfD setzen sich durch. Jörg Meuthen erlebt eine Niederlage.
Nach umstrittenen Äußerungen stellt der Berliner Bundesliga-Klub seinen Torwarttrainer Zsolt Petry frei. Das sorgt für Empörung in dessen Heimat Ungarn. Sogar die hohe Politik mischt sich nun ein.
Wie bekämpft man am besten den Rassismus? Eine neue Gruppe von Intellektuellen, viele von ihnen mit migrantischen Lebensgeschichten, hat die besten Absichten. Doch ihre Methoden sind zweifelhaft.
Joe Biden steht für ein weltoffenes Land – aber nicht für ein Amerika, dessen Tore offenstehen. Er muss nun Dinge tun, für die es keinen Applaus von links gibt. Die Migrationspolitik wird auch Kamala Harris’ Bewährungsprobe.
Erstmals stellt sich der neue amerikanische Präsident Joe Biden den Fragen der Journalisten. Es geht um Corona, Migration, Waffengewalt – und um seine Zukunft.
Joe Biden hat seine Vizepräsidentin mit der Eindämmung der Migration aus Mittelamerika betraut, einer „schweren Aufgabe“. Jüngst hatte die Zahl an Migranten an der Grenze massiv zugenommen.
Die Atlantikroute in Richtung Kanaren gilt als gefährlichster Weg nach Europa. Jetzt sorgt ein ertrunkenes zweijähriges Mädchen aus Mali in Spanien für Erschütterung.
Die dänische Regierung will die restriktive Integrationspolitik weiter verschärfen. Durch die Ausweisung von „Präventionsgebieten“ soll verhindert werden, dass sich Parallelgesellschaften bilden.
Deutschland hat zugesagt, 5500 Flüchtlinge über das Resettlement-Programm aufzunehmen. Die Pandemie erschwert nun jedoch die Integration vor Ort: Besonders bei den sogenannten Sicherheitsinterviews stockt es.
Immer mehr Migranten gelangen über Mexiko in die Vereinigten Staaten. Aber Präsident Biden tut sich schwer eine Linie zu finden. Das Wort „Krise“ will sein Heimatschutzminister nicht hören. Von linken Demokraten kommt Kritik.
Auf der Suche nach einer besseren Zukunft aus Andalusien in den Schwarzwald: In diesem Gedicht führt die Migration auf verschlungenen Pfaden in eine fremde Welt, aber nicht in eine neue Heimat.
Unsere Autorin lebte mit ihrer Familie zehn Jahre in England. Es war eine schöne Zeit. Und doch erkannte sie: Auch wenn man die Sprache spricht, kann man sich fremd fühlen.
Donald Trump hatte sich bestens mit dem mexikanischen Präsidenten Obrador verstanden. Mit ihm muss sich auch Joe Biden gutstellen – wegen der Migration. Das wird kompliziert.
„Gleichberechtigt“ seien beide Länder, betonte Joe Biden in seinem ersten Gespräch mit Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador. Abwertende Ausfälle wie von seinem Vorgänger sind von ihm nicht mehr zu erwarten.
Wer nach Amerika einwandern wollte, durfte während des Verfahrens nicht ins Land kommen. Diese Regelung Präsident Trumps hat Biden nun aufgehoben.
In Estland gibt es eigene Schulen für russischsprachige Kinder. Die Minderheit soll besser integriert werden, verspricht die neue estnische Ministerpräsidentin. Kaja Kallas übernimmt die Regierung in schwierigen Zeiten.
Der Präsident nennt das Vorgehen seines Vorgängers eine „moralische und nationale Schande“. Eine Arbeitsgruppe soll an der Grenze auseinandergerissene Migrantenfamilien wieder zusammenführen.
Der Präsident des International Rescue Committee und frühere britische Außenminister David Miliband spricht im F.A.Z.-Interview über Impfnationalismus, den Einfluss von Corona auf Migration und warnt davor, den ärmeren Teil der Welt zu vergessen.
Das bedeutendste deutsche Nachwuchsfilmfestival hat dem Kinodrama „Borga“ von York-Fabian Raabe den Max-Ophüls-Preis zuerkannt. Das Werk mobilisiert alle ästhetischen Mittel des Erzählkinos, aber ist das fürs Thema genug?
Der Bericht der Regierungskommission für Integration spaltet die Beteiligten: Stellt sich Wissenschaft in den Dienst einer fatalistischen Zuwanderungspolitik?
Während Polizei und Nationalgarde Washington in eine Festung verwandeln, kündigt Joe Bidens künftiger Stabschef Maßnahmen für Tag eins an. „Executive Orders“ in Sachen Klimaabkommen, Einwanderung und Pandemie stehen auf dem Programm.
Die Pandemie prägt auch das Unwort des Jahres: Der Begriff „Corona-Diktatur“ verharmlost laut der Jury tatsächliche Diktaturen. Erstmals kürt sie bei der Wahl auch ein zweites Wort.
Peter van der Auweraert, Leiter der UN-Organisation für Migration in Bosnien-Herzegowina, zeigt sich schockiert über den Zustand vieler obdachloser Geflüchteter. Dabei würde es nicht an Kapazitäten fehlen, sondern nur an politischem Konsens.
In Europa lebende Türken sind hier zufrieden – und vermissen gleichzeitig die Türkei. Doch in einigen Ländern fühlen sie sich integrierter als in Deutschland.
Viele Migranten fliehen vor kultureller und religiöser Unterdrückung in ihren Heimatländern. Die Initiative für säkulare Migrantinnen stellt sich nun gegen Vorurteile und Stereotypen. Ein Gastbeitrag.
In ihm sei noch einmal „ein richtiger Funke entzündet worden“, sagte Horst Seehofer, als er im Juli den Vorsitz im Rat der EU-Innenminister übernahm. Doch in der Asyl- und Migrationspolitik hat Berlin seither nicht viel erreicht.
Die humanitäre Zuwanderung sinkt. Das geht aus dem jüngsten Migrationsbericht hervor. Dafür kommen immer mehr Menschen nach Deutschland, um zu studieren und zu arbeiten.
Wörter können verschwinden, verbraucht und vereinnahmt werden. Als Schriftsteller ist man sowieso Rettungsdienst: Die Autorin Olga Martynova hat sechs Dichter gebeten, über Begriffe, die sie bewahren wollen, zu schreiben.