Texas schickt Migranten mit Bussen an die Ostküste
Dem texanischen Gouverneur Greg Abbott wird wegen seines Vorgehens politisches Theater vorgeworfen. Dieser macht Präsident Joe Biden für die hohe Zahl der Migranten verantwortlich.
Dem texanischen Gouverneur Greg Abbott wird wegen seines Vorgehens politisches Theater vorgeworfen. Dieser macht Präsident Joe Biden für die hohe Zahl der Migranten verantwortlich.
Klimawandel hin, Klimawandel her: Amerikaner ziehen unverdrossen in die Regionen, in denen es bald sehr heiß sein wird. Die Migration in den Süden hält an.
Der italienische Wahlkampf dreht sich immer mehr um die Migration: Lega-Chef Salvini will die Häfen sperren, Oppositionsführerin Meloni fordert eine Seeblockade vor Nordafrika – das sei verfassungswidrig, kritisieren die Linken.
Matteo Salvini verspricht auf Lampedusa, die illegale Migration zu stoppen. Der Chef der rechtsnationalen Lega sagt, er wolle wieder Innenminister werden. Doch er erklärt sich auch zu mehr „bereit“.
Mit drei P zu mehr Vielfalt: Rabih El-Khoury arbeitet als Diversity-Manager am Deutschen Filminstitut und Filmmuseum. Die Begegnung im Kino, das Gespräch, das Film auslösen kann, ist für ihn essentiell.
Mit einem harten Vorgehen gegen illegale Migration wirbt der Lega-Chef um Unterstützung für das Mitte-rechts-Bündnis. Eine Reise zum überfüllten Aufnahmezentrum auf Lampedusa soll die passenden Bilder liefern.
Reformen wie die „Blue Card“ zeigen erste Wirkung. Es kommen mehr Spezialisten aus Nicht-EU-Ländern an. Aber nach wie vor macht Erwerbsmigration nur einen Bruchteil der Einwanderung aus.
Millionen Amerikaner leben in Trailer Parks. Die Zahl wächst unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Das macht sie für Finanzinvestoren attraktiv. Dadurch wird es ungemütlich. Eine Reportage aus South Carolina und Colorado.
2014 ging in der Ägäis ein Fischerboot mit 27 Migranten unter. Elf Menschen starben. Die griechischen Behörden hätten nicht alles getan, um die Insassen zu retten, urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Eigentlich waren sie schon abgelehnt. Aber jetzt sollen geduldete Ausländer unter bestimmten Voraussetzungen doch noch ein Jahr Zeit bekommen, um die Bedingungen für ein Dauer-Aufenthaltsrecht zu erfüllen.
Die Kandidatin für das Amt der Antidiskriminierungsbeauftragten soll an diesem Donnerstag im Bundestag gewählt werden. Die Union hält Ferda Ataman wegen ihres Hangs zur Provokation für ungeeignet. Auch im Regierungslager gibt es Kritiker.
Auch das wäre eine konzertierte Aktion wert: Deutschland muss seinen Fachkräftemangel in den Griff bekommen. Die FDP drückt der Koalition ihren Stempel auf.
Der FDP geht es bei der Gesetzgebung zur Erleichterung der Einwanderung von ausländischen Fachkräften nicht schnell genug. Sie macht Druck und schlägt ein Punktesystem vor.
Der NATO-Gipfel endet mit einer Debatte über Terrorismus und Instabilität in Afrika und Nahost. Der türkische Präsident droht mit dem nächsten Veto gegen eine Erweiterung der Allianz.
Der Bürgermeister von San Antonio spricht nach dem Tod von 46 Migranten in einem Lastwagen in Texas von einer „schrecklichen Tragödie“. Der republikanische Gouverneur Abbott macht Präsident Biden für das Unglück verantwortlich.
Die Russlanddeutschen galten lange als vorbildlich integriert. Doch das mediale Bild hat sich gewandelt. Inzwischen werden aber ihre Traumata und Identitäten genauer erforscht. Und auf neue Begriffe gebracht.
Die Vereinigten Staaten und zahlreiche lateinamerikanische Staaten haben sich beim Amerikagipfel auf ein Abkommen verständigt, um der Migrationskrise entgegenzuwirken. Aber wichtige Staatschefs fehlten. Der Erfolg ist fraglich.
Die EU-Innenminister verständigen sich auf weitere Schritte beim Pakt für Migration und Asyl. Möglich wurde das durch neue Zusagen zur Lastenteilung – doch die Details sind noch offen.
Mindestens 6000 Menschen ziehen derzeit durch Mexiko in Richtung Norden – viele kommen aus Venezuela, Kuba und Haiti. Sie senden damit auch ein Zeichen an US-Präsident Biden.
Henry Taylor aus Buffalo ist Professor für Stadtplanung und engagiert sich für benachteiligte Stadtteile. Ein Gespräch über das Massaker im Herzen der schwarzen Community, Wohnungen voller Ratten und Donald Trump.
Hat sich um ein Netzwerk für Exilwissenschaftler eine akademische Industrie aufgebaut, die ein Fach intellektuell auszehrt? Eine Polemik, die das behauptet, wirbelt die Türkeistudien auf.
Mit dem Votum für den Frontex-Ausbau hat die Schweiz ihren Ausschluss aus dem Schengen-Raum verhindert. In einer anderen Abstimmung zur Organspende lässt die neue Regelung eine Hintertür für Angehörige.
Die Historikerin Olga Sparschuh vergleicht die Situation italienischer Arbeitsmigranten in Turin und München zwischen 1950 und 1975 – und erzählt damit ein Stück europäische Geschichte.
Im Windschatten der möglichen Supreme-Court-Entscheidung zum Abtreibungsrecht will Greg Abbott die nächste Gerichtsentscheidung anfechten. Und eröffnet eine neue Front in seinem Kampf gegen Migration.
Trotz der Pandemie steigt die Zahl der Grenzübertritte an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Das setzt Präsident Biden mit seiner Migrationspolitik unter Druck – auch in seiner eigenen Partei.
Die EU arbeitet eng mit Niger zusammen, um Migranten von der Weiterreise in Richtung Norden abzuhalten. Auf den ersten Blick scheint die Strategie erfolgreich. Doch Beobachter warnen vor verheerenden Folgen.
US-Präsident Biden und Mexikos Präsident López Obrador wollen Migrationsströme aus Süd- und Zentralamerika und der Karibik mit neuen Instrumenten steuern. Diese Bemühungen sollen „fair, human und effektiv“ sein.
Die EU braucht gleich aus zwei Gründen mehr legale Zuwanderung, argumentiert die Kommission: Um den Fachkräftemangel zu beheben und als Instrument gegen illegale Migration. Eine Talentplattform soll dabei helfen.
Donald Trump hatte die von Barack Obama eingeleitete Annäherung an Kuba wieder rückgängig gemacht. Jetzt gibt es zum ersten Mal seit vier Jahren wieder auf ranghoher Ebene Gespräche.
Muhammad Fatih Alaabo war Schuhmacher, als er aus Aleppo floh. Im Gaziantep eröffnete er eine erfolgreiche Fabrik. Die Stadt machte es ihm leicht – sie will die 500.000 syrischen Flüchtlinge gut integrieren.
Im Jahr 2021 hatten 27,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent.
In Deutschland ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund um zwei Prozent gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt sind fast Zweidrittel davon aus einem europäischen Land Eingewanderte oder deren Nachkommen.
Das Mittelmeer dürfe „nicht zum größten Friedhof Europas werden“, mahnt Franziskus auf Malta mit Blick auf die Migrationspolitik der EU. Ohne Putin beim Namen zu nennen, geißelt er „infantile und zerstörerische Aggression“ in der Ukraine.
Nicht nur Schutz suchende Ukrainer würden nach Deutschland reisen, sagte der CDU-Politiker und verwies auf Hinweise der Nachrichtendienste, es komme zunehmend zu Schlepperkriminalität. Alle Flüchtlinge müssten registriert werden.
Die Europäische Union hat sich, als Folge der Einrichtung des Binnenmarkts und der damit verbundenen Grenzöffnung, nach außen immer intensiver abgeschlossen. Ausführendes Organ hier ist Frontex.
Spanien braucht Marokko im Kampf gegen die illegale Migration. Madrid erkennt daher dessen Entscheidungsgewalt über die Westsahara an.