Autokratie mit Bürgerrechten
Sie kennen nur Freund oder Feind - Ihre Gegener aber oft auch. Annäherungen an zwei „starke Männer“.
Sie kennen nur Freund oder Feind - Ihre Gegener aber oft auch. Annäherungen an zwei „starke Männer“.
In Berlin diskutierten die Genossen über die Zukunft der SPD. Die Partei will in die Offensive kommen, fröhlich und zuversichtlich sein. Während die Vorsitzende Andrea Nahles um Zustimmung kämpfen muss, fliegt sie anderen nur so zu.
Frankreichs Präsident Macron hat ein Zeichen gegen Nationalismus gesetzt. Er mahnte die Staaten zur Zusammenarbeit an. Bundeskanzlerin Merkel warnte vor Gefahren für den Frieden und „nationalem Scheuklappendenken“.
Vor 100 Jahren entstand wieder ein unabhängiger Staat Polen. Ein in Deutschland weitestgehend unbekannter Mann trug einen wesentlichen Anteil dazu bei.
Nach über vier Jahren einigen sich die deutschen Gesandten mit der Entente auf einen Waffenstillstand. Der Krieg ist damit vorbei. Deutschland steht als Verlierer da.
Die SPD will aus ihren Niederlagen lernen. Ein Ausstieg aus Hartz IV ist schon verabredet. Was sie stattdessen will, soll ein „Debattencamp“ klären.
Mangelndes Vertrauen war der Auslöser, und das fehlt schon seit vielen Jahren: Was in Brasilien zur Wahl des neuen, rechten Präsidenten Jair Bolsonaro geführt hat.
Die Wahlen in den Vereinigten Staaten fanden am vergangenen Dienstag statt – zu Ende sind sie noch immer nicht. In zwei Bundesstaaten wird noch gezählt, in einem kommt es zur Stichwahl. Der Präsident wittert Betrug.
Die Gründe für den Migrationspakt sind einleuchtend. Doch die kommunikativen Fehler der Regierung bei der Information über das Abkommen liefern Zündstoff für Rechtspopulisten. Über Reizthemen muss früher informiert und diskutiert werden.
Volle Unterstützung sicher Friedrich Merz Kanzlerin Angela Merkel zu, sollte er zum CDU-Vorsitzenden gewählt werden. Einige Vorschläge zu konsequenten Änderungen hat er aber trotzdem.
In Berlin und Wuppertal haben Gerichte Demonstrationen rechter Gruppen erlaubt. In der Hauptstadt findet der von Rechten geplante „Trauermarsch“ statt. Jetzt formiert sich Widerstand.
Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionschef im NRW-Landtag, kritisiert die Bundesführung seiner Partei im F.A.Z.-Interview scharf. Es gehe darum, die SPD als Volkspartei zu erhalten – als „Juniorpartner der CDU“ sei dies schwierig.
Zu lange ist das Bedürfnis nach nationaler Selbstvergewisserung verunglimpft worden. Es ist gut, dass der Bundespräsident an einem 9. November dem aufgeklärten Patriotismus das Wort redet.
In Zeiten, in denen rechte Kräfte erstarken, gewährt die Pressefreiheit den Schutz von Minderheiten. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde.
Was tun gegen den wachsenden Antisemitismus? Wie an die NS-Zeit und den Holocaust erinnern? Womit junge Leute erreichen? Museumsdirektorin Mirjam Wenzel sucht im Interview nach Antworten.
Der hessische Landtag gedenkt der Opfer der Pogromnacht vor 80 Jahren. Ministerpräsident Bouffier sprach sich für den Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus auf.
Frankreichs Präsident Macron und UN-Generalsekretär Guterres eröffnen in Paris das „Internet Governance Forum“. Dort geht es um globale Regeln fürs Internet. Europa ist jetzt am Zug. Vorschlag für eine Initiative. Ein Gastbeitrag.
Die technische Analyse des marktbreiten amerikanischen Böesenindex S&P 500 zeigt gleich drei kritische Signale.
Es sei falsch, ehrenamtliche Helfer zu kritisieren und für die Pannen bei der Hessenwahl verantwortlich zu machen, sagen die Polit-Profis. Ihre zur Schau getragene Verteidigung dient dabei vor allem dem eigenen Schutz.
Der Bundespräsident ermuntert die Deutschen dazu, mit Stolz auf die eigenen Traditionen von Freiheit und Demokratie zu blicken. Ohne dabei den Blick auf den Holocaust zu verdrängen.
In der Rückschau läuft alles oft auf Hitler zu. Doch die deutsche Geschichte war damals so offen, wie sie es heute ist. Ein Kommentar.
Der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers ist Chef des Hauses Hohenzollern und verteidigt, was seit 1918 in der Demokratie geleistet wurde. Er will Preußen aus der Vereinnahmung durch die Nazis befreien. Sein Großvater formulierte es drastisch: „Die Nazis haben Preußen prostituiert.“
Der Bundesgesundheitsminister geht davon aus, dass die Bundeskanzlerin bis 2021 im Amt bleibt, auch wenn sie den Parteivorsitz abgibt. Neuwahlen hielte er für einen „großen staatspolitischen Fehler“.
Costa Rica ist der Umwelt-Champion Mittelamerikas. Auch Touristen können sich dort beim Schutz von Bäumen, Walen und Meeresschildkröten nützlich machen.
Donald Trump bleibt sich treu. Die Auseinandersetzung des Präsidenten mit einem Fernsehreporter bestätigte seine Gegner. Aber auch der Journalist bot Angriffsfläche für den Vorwurf der „arroganten Medien“. Ein Kommentar.
Nach dem Eklat zwischen Jim Acosta und Donald Trump wirft Trump-Sprecherin Sanders dem Journalisten vor, an die Praktikantin Hand angelegt zu haben. Ein bearbeitetes Video soll das beweisen. Doch es gibt Zweifel an der Echtheit.
Vor allem die SPD tut sich mit Forderungen hervor, welche die ökonomische Tragfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz des umlagefinanzierten Rentensystems auf mittlere Sicht massiv gefährden.
In Frankfurt hat es bei der Hessenwahl noch gravierendere Pannen gegeben als bisher vermutet. Stadt und Land geben sich dafür gegenseitig die Schuld. Die Folgen könnten jedenfalls eklatant sein.
Donald Trumps Attacken gegen vermeintliche „Fake News“-Medien erreichen ein neues Niveau. Zuerst beschimpft er CNN-Journalist Jim Acosta, dann entzieht das Weiße Haus dem hartnäckigen Nachfrager die Akkreditierung – mit einer fragwürdigen Begründung.
Das World Wide Web ist das Lebenswerk von Tim Berners-Lee. Der Netzpionier sieht es in Gefahr: Eine Handvoll globaler Konzerne würden das für Freiheit, Wissen und Demokratie geschaffene Netz monopolisieren. Der „Vaters des Internets“ sieht sich auf einem Feldzug.
Mehr als die Hälfte der Befragten gibt sogar an, sich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen. Rund sechs Prozent haben eine rechtsextreme Weltsicht. Insbesondere AfD-Wähler äußern sich ausländerfeindlich.
Viele junge Demokraten haben mit großem Optimismus gewählt. Doch am Abend folgt die Ernüchterung. Vor allem in drei Bundesstaaten sind ihre Hoffnungen zerplatzt.
Und sie spielten doch: Nachdem die Bauhaus-Stiftung in Dessau einen Auftritt der Band auf der historischen Bühne absagte, spielten Feine Sahne Fischfilet nun in der Alten Brauerei – und gewinnen der Absage sogar etwas Positives ab.
Liz Garbus’ Dokumentation aus dem Inneren der „New York Times“ zeigt, was Donald Trump für Medien in Amerika bedeutet: Gefahr, Umbruch und Rausch.
Auch nach der Wahl eines neuen Parteivorsitzenden werde Angela Merkel noch eine längere Zeit Kanzlerin bleiben, so Brinkhaus. Er rechne weiterhin mit einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Europa hat Russlands Konfrontationsbereitschaft lange Zeit unterschätzt. Das zeigt sich in Georgien, wo vor zehn Jahren ein Konflikt begann, der bis heute andauert – und als Modell für den Ukraine-Konflikt dient.