Bürger gegen Macron
Emmanuel Macrons Führungsstil stößt auf Misstrauen bei den Franzosen und treibt Zehntausende auf die Straße. Auch deshalb darf der französische Präsident auf den Protest der „Gelbwesten“ nicht mit Herablassung reagieren.
Emmanuel Macrons Führungsstil stößt auf Misstrauen bei den Franzosen und treibt Zehntausende auf die Straße. Auch deshalb darf der französische Präsident auf den Protest der „Gelbwesten“ nicht mit Herablassung reagieren.
Nicht gefeit gegen Irrtümer: Der junge Willy Brandt und sein Weg zum Frieden
Das Wort „Führer“ ist gewissermaßen kontaminiert. Aber waren nicht auch Brandt und Kohl auf ihre Art Führer?
Diplomatie ist langwierig, Erfolge stellen sich nur allmählich ein - wenn überhaupt. Warum sie trotzdem vor anderen Methoden vorzuziehen ist, liest man hier.
Für die Verteidigung darf die Regierung gern mehr Geld ausgeben, finden immer mehr Deutsche laut einer Umfrage. Doch ihre Zustimmung zu einem stärkeren Engagement der Bundeswehr in internationalen Krisen ist rückläufig.
Ist Deutschland wirklich „gerechter, als wir meinen“? Georg Cremer fordert in seinem neuen Wirtschaftsbuch gesellschaftliche Gerechtigkeit vom Staat. Ein Gastbeitrag von Franz Müntefering.
Konzerne gegen Europa: Youtube und andere Digitalkonzerne geben sich gerne als Anwälte der kleinen Leute aus – dabei treten sie die Urheberrechte mit Füßen.
Mit deutlichen Worten wendet sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen extremistische Umtriebe innerhalb der Polizei – und kritisiert den jahrelangen Personalabbau bei den Sicherheitsbehörden.
Der Dramaturg Bernd Stegemann, ein Vordenker der Bewegung „Aufstehen“, meint, dass viele Linke sich heute in Symbolpolitik flüchten und die Auseinandersetzung mit dem Kapital vergessen. Ein Gespräch.
Mit den Waffenstillständen vom November 1918 endete die Gewalt nicht – im Gegenteil: Im vom Krieg verwüsteten Ostmitteleuropa ging sie erst richtig los. Ein Gastbeitrag.
Yanis Varoufakis will in Deutschland für die Partei „Demokratie in Europa“ bei der Europawahl antreten. Er sagte, er wolle in den nächsten Monaten in Deutschland Wahlkampf machen, aber auch in Griechenland und anderen EU-Ländern präsent sein.
Bis 2015 war Giannis Varoufakis Finanzminister in Griechenland. Jetzt kandidiert er für die Europawahl – und zwar in Deutschland. Die Voraussetzungen dafür erfüllt er.
Wie man das Politische mit Hilfe wohlmeinender Psychologie umgeht: Wilhelm Heitmeyer bemüht sich in „Autoritäre Versuchungen“ um eine Erklärung rechter Tendenzen in der Gesellschaft.
Die Debatte über eine wachsende Entfremdung zwischen Politikern und Bürgern zeigt: Wir stecken nicht nur in einer politischen, sondern auch in einer zwischenmenschlichen Krise. Doch für beide gibt es eine Lösung. Ein Gastbeitrag.
Bei einer Frauenquote im Wahlrecht kämen einige rechtliche und praktische Probleme auf das demokratische System zu. Manche Parteien müssten außerdem ihre Personalwahl überdenken.
Im Interview erklärt der Geograph Christophe Guilluy, warum der Protest der „Gelbwesten“ politisch so brisant ist – und warum es dabei nicht nur um höhere Benzinpreise geht, sondern um ein unter Druck geratenes Lebensmodell.
Schweizer Recht über das Völkerrecht stellen: Diese Initiative der Schweizer Volkspartei steht am Sonntag zur Abstimmung. Der Vorstoß ist nicht nur ein Frontalangriff auf die Wirtschaft – er birgt auch ein Schlupfloch bei Grundrechten.
Müssen die Museen alle Kunstwerke aus Afrika zurückgeben? Frankreich streitet über einen brisanten Expertenbericht für Präsident Macron, der am Nachmittag übergeben werden soll und so manche Rückgabe empfiehlt.
An der Energiewende liegt es nicht, so viel sei verraten. Gestern Abend gab es eine interessante Sendung über die Zukunft Europas vor dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.
Wie steht es um das Recht an geistigem Eigentum im Internet? An der Humboldt-Universität wurde nun ein Institut gegründet, das sich der Frage widmet: das Forschungsinstitut „Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie“.
Es gibt Genderforscherinnen, die bringen Gewalt durch Genitalverstümmelung und Terrorismus mit Sprachregelungen zum Verschwinden. Die Entwicklung ist fatal.
Die französische Regierung will die Verbreitung von Falschinformationen unterbinden. Doch vielen Journalisten gehen die neuen Gesetze zu weit.
Eigentlich tragen Kühe Hörner. Doch wo sind sie hin? Wegoperiert. Ein Schweizer Bauer fühlt mit den Rindern. Im Alleingang hat er eine Volksinitiative für die Würde der Kuh lanciert. An diesem Sonntag stimmen die Eidgenossen darüber ab.
35 Jahre lang arbeitete Thomas Verch in der Verwaltung der Stadt Neubrandenburg. Nun ist Schluss. Im Interview spricht er mit seinem Schwiegersohn über die Bürokratie in der DDR, Stasi-Überprüfungen im Rathaus und die erste Müllsatzung nach der Wende.
Umgangsformen sind im Beruf wichtig, aber von Land zu Land unterschiedlich. In Seminaren lernen Flüchtlinge, was hier wichtig ist und dass nicht alles strenger ist
Jeder macht Fehler, aber der Kluge lernt daraus! Nach den Pannen am Abend der hessischen Landtagswahl stellt sich die Frage, was zu verbessern ist. Wir haben da ein paar Vorschläge.
Donald Trump, die Brexiteers und die AfD – sie alle versprechen ein besseres Gestern im Morgen. Doch auch Liberale und Linke sollten sich daran erinnern, dass sie das revolutionäre Potential des Rückschritts zu nutzen wussten.
Die Capital Region besteht nicht nur aus Kongress und Weißem Haus. Sie ist auch die Heimat wunderbar weltoffener Menschen, die ihre eigene Sicht der Dinge haben: Begegnungen mit einem anderen Amerika in Washington, Maryland und Virginia.
„Wir brauchen euch drei gemeinsam“, meint Julia Klöckner bei der zweiten Regionalkonferenz im Kampf um den CDU-Vorsitz. Doch die Kandidaten versuchen, sich von den Konkurrenten abzusetzen – zum Beispiel beim Migrationspakt. Mit Erfolg?
Nie war die Kunst cooler als in den Bildern von Ed Ruscha. Und nie war Ruschas Kunst so kritisch wie jetzt in Wien. Im Gespräch äußert er seine Sorge um Amerika.
Für Populisten ist alles ganz leicht. Sie haben immer recht. Wissenschaftler machen es sich schwerer
Der Name von Gustav Stresemann wurde schon öfter gegen den Willen seiner Nachfahren verwendet. Nun positioniert sich die Familie gegen die Nutznießer der AfD – und erinnert an die Absichten des Friedensnobelpreisträgers.
Vor Jahrzehnten hätte die Justiz Recht sprechen sollen zum Vernichtungssystem der Konzentrationslager. Sie hat es nicht ausreichend getan. Nun steht wieder ein Greis vor Gericht, der als junger Mann SS-Wachmann war. Ist das gerecht? Ein Kommentar.
Im ständigen Meinungskampf übersieht man, dass es um Meinungen gar nicht geht, sondern um Geltung: eine Ehrenrettung der Autorität.
Im hessischen Zwingenberg gibt es fast keine Grünen – trotzdem ist die Partei bei Wahlen dort besonders erfolgreich. Die Gründe dafür sind vor allem in der lokalen Politik zu suchen.
Ein ungewöhnlicher Stoff voll von britischem Humor und eine große Show mit versöhnlichem Ende: „Der kleine dicke Ritter“ am Schauspiel Frankfurt.