Vom Schülerlotsen übers Meer geführt
Orfeo als Diskokugel auf zwei Beinen im Olymp: Das „Opera Forward Festival“ in Amsterdam beweist viel Sinn für Mut und gute Unterhaltung.
Orfeo als Diskokugel auf zwei Beinen im Olymp: Das „Opera Forward Festival“ in Amsterdam beweist viel Sinn für Mut und gute Unterhaltung.
Johannes Staemmler gehört zur „Dritten Generation Ost“. Er sagt: Eine Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Ostdeutschen fehlt noch immer. Und erkennt in der Debatte um Uwe Tellkamp alte Reflexe gegen „Ossis“.
„Kreisau“ ist mehr als ein historischer Ort. Man kann und sollte dort auch nach vorne blicken.
Wie viele Millionen hat ein Volkswagen-Vorstand verdient? Diese Frage entzweit den Konzern – vor und hinter den Kulissen.
Was passiert, wenn sich diffuse Ängste Fakten schaffen und diese mit der Realität verwechseln, beschreibt Monika Maron in ihrem brisanten neuen Roman „Munin oder Chaos im Kopf“
Unser ehemaliger Herausgeber fing mit Nadel, Faden und Schere an. Erinnerungen an eine Schneiderlehre in der frühen DDR – und an den Wegzug in Richtung Westen.
Die deutsche Politik gegen die Polen im Zweiten Weltkrieg war erbarmungslos: Für ein Polen-Denkmal in Berlin gibt es gute Argumente. Ein Gastbeitrag.
Über einigen Namen hängt einfach ein fauler Beigeschmack. Eine schwere Bürde für die unverschuldeten Träger, die Hohn und Spott über sich ergehen lassen müssen. Oder könnten Sie sich einen Kevin als Kanzler vorstellen?
DDR-Unrecht, für Kinokameras nachinszeniert: „Das schweigende Klassenzimmer“ von Lars Kraume ist ein beinahe mustergültiger Film. Eine entscheidende Kleinigkeit fehlt allerdings.
Das Städel zeigt Werke von Hermann Glöckner und Rudolf Jahns in einer kleinen Schau. Glöckner hatte immer wieder Schwierigkeiten mit der Kunstdoktrin in der DDR.
Bei den Schülern beliebt, von den Kollegen gemobbt: Thomas N. ist nach der Wende mit größtem Engagement in den Pädagogenberuf eingestiegen. Jetzt droht sein Leben in Scherben zu fallen.
Mit Diktatoren möchte man nicht gerne etwas zu tun haben. Aber in der Politik ist es wie im wirklichen Leben: Keine Regel ohne Ausnahme.
„Beweg deinen Hintern – das ist keine Belästigung, das ist Training“: Ein Gespräch mit Katarina Witt über Show, Sport, Sex und #MeToo, über die DDR, Amerika – und die Zudringlichkeit Donald Trumps.
Wolf Biermann, der Liedermacher, und Klaus Michael Kühne, der Unternehmer – beide kennen sich seit ihrer Schulzeit. Ein F.A.S.-Gespräch zweier Männer, deren Lebensläufe kaum unterschiedlicher sein könnten.
Kohls Witwe legt nach mit verklärenden Aussagen über den früheren Kanzler. Die ostdeutschen Demonstranten seien ihrem Mann beim Mauerfall zwar hilfreich gewesen – mehr aber auch nicht.
Die Mauer ist mittlerweile länger weg, als sie gestanden hat. Aber wurde sie wirklich aus Versehen geöffnet? Hat sich Günter Schabowski in der berühmten Pressekonferenz wirklich versprochen? Ein Rückblick
Heute sind die Überreste der Mauer eine beliebte Touristenattraktion. Damals bestimmte sie jedoch über 28 Jahre das Leben tausender Menschen und war ein Zeichen zweier unvereinbarer Systeme. Ein Gastbeitrag.
Mit der „Aktion Ungeziefer“ wurden als politisch unzuverlässig eingestufte DDR-Bürger aus dem Sperrgebiet entlang der innerdeutschen Grenze entfernt. Die Vertriebenen von damals sind vergessen – und nie entschädigt worden. Ein Gastbeitrag.
In Berlin beschäftigt sich eine Ausstellung mit dem Stalin-Kult in der DDR. Mitarbeiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen haben dafür eine riesige Bronze-Statue des Diktators aus der Mongolei nach Berlin geholt. Sie ist das Double der Figur, die in den 1960er Jahren mitten in Berlin stand.
Der neue „Tatort“ aus Dresden konfrontiert die Kommissare mit Kindsmord und Pädophilie. In dieser Krimi-Folge werden Begriffe und Zusammenhänge durcheinandergeworfen. Wir haben Experten um Klärung gebeten.
Was ist bloß los in den „neuen Ländern“? Pegida, Wut und AfD. Die Frage bewegte auch einen Mann aus Franken. Er lud eine Ministerin aus Sachsen ein, die eine Geschichte von Hoffnung, Kränkungen und dem Verlust der Heimat erzählt.
Er gilt als einer der schlimmsten Diktatoren der Weltgeschichte. Doch in der frühen DDR wurde er verehrt. Eine Ausstellung in Berlin beleuchtet den bizarren Stalin-Kult.
Auf so einen hatte sie gewartet, die SED, einst „die“ Partei der DDR. Gregor Gysi erzählt, an was er sich erinnern will.
Geschichtsvergessenheit kann man dem Künstler aus der DDR nicht vorwerfen, auch wenn seine Figuren lieber auf dem Kopf stehen.
Fallen die Schatten der Vergangenheit auch auf die deutsche Einwanderungspolitik? Über die Reise einer jüdischen Schriftstellerin durch ein Land mit zwei Gesichtern.
Ulrike Krumbiegel über das Eislaufen als Kind in Berlin-Mitte und in ihrem neuen Film, Segeln im Indischen Ozean – und die harte Ausbildung zur Schauspielerin in der DDR.
Wir blicken im Januar traditionell auf die Autos vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt, und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1968.
Die SPD-Politikerin Chebli hat gefordert, jeder in Deutschland sollte einmal eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Schnell folgten Abwehrreaktionen gegen „Zwangsbesuche“. Doch es geht nicht um Zwang. Nur wer mitfühlt, versteht.
Als Berufsarmee des seit 1990 vereinten Deutschlands braucht die Bundeswehr nicht nur einen neuen Traditionserlass. Unabdingbar ist auch ein Ethik-Kodex. Ein „Staat im Staat“ wäre nicht hinnehmbar. Es gilt nicht nur der Primat der Politik und des Zivilen, sondern auch des Zivilisatorischen, also des Humanum.
Nach jahrzehntelangem Schweigen melden sich immer mehr Athleten zu Wort, die im Sport Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Die Sportverbände reagieren mit beachtlichen Präventionsmaßnahmen – aber reicht das?
Mit seinen „Mosaik“-Comics galt Johannes Hegenbarth alias Hannes Hegen einst als einer der populärsten Künstler der DDR. Nun wird der Nachlass des legendären Zeichners in Leipzig ausgestellt.
Kaum etwas ist schwerer als das Eingeständnis eigener Fehler. Das zeigt dieses Buch am Beispiel des ehemaligen Staatsratsvorsitzender der DDR.
Die Serie „Deutschland 83“ war weltweit ein Erfolg und im eigenen Land ein Flop. Am Kap der Guten Hoffnung wird die Fortsetzung gedreht. Begegnungen am Set.
Gesine Cresspahl organisiert in New York einen belgischen Pass für einen ostdeutschen Juden. Die Flucht des jungen Mannes aus der DDR glückt zumindest in Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“.
Warum wirkten Historiker, die Stalins Terror überlebten, am Aufbau der DDR mit? Gedanken von Martin Sabrow über ein Rätsel der Mentalitätsgeschichte.
Einsatz von Napalm ist laut Hersteller keine moralische Frage, liest die Hauptfigur der „Jahrestage“ in der New York Times. Die berichtet auch vom Vorwurf, die Vereinigten Staaten begingen in Vietnam Völkermord.