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Schon länger klagen Apotheker und Patienten über Lieferengpässen von Medikamenten. Inzwischen ist es so schlimm wie seit 30 Jahren nicht mehr. Und das hat nicht einmal zwingend etwas mit dem Coronavirus zu tun.
Schon länger klagen Apotheker und Patienten über Lieferengpässen von Medikamenten. Inzwischen ist es so schlimm wie seit 30 Jahren nicht mehr. Und das hat nicht einmal zwingend etwas mit dem Coronavirus zu tun.
Tschechien erhält in der Corona-Krise medizinisches Material aus China: Unter anderem wurden Millionen Atemschutzmasken geliefert.
Könnten auch wir in unserem Land bald italienische Verhältnisse haben? Italienische Ärzte sagen Ja - und fordern in einem bewegenden Fachartikel, weitreichende Lehren aus der Krise zu ziehen. Und auf Telemedizin zu setzen.
In Italien ist das Coronavirus nicht nur der Fluchtpunkt allen Handelns. Das Virus ist auch der heimliche Mitbewohner, der einen komplett in Anspruch nimmt, obwohl man die Tür fest verschlossen hat.
Nach drei Tagen ohne Neuinfektionen im Land scheint sich China wirtschaftlich allmählich zu erholen. Doch die Gefahr, dass das Virus wieder ausbricht, besteht jederzeit.
Die Hersteller von Beatmungsgeräten arbeiten am Anschlag gegen die Corona-Krise. Die Politik ist alarmiert und sichert Bestände für den Einsatz in Krankenhäusern.
Macht die fehlende Redefreiheit China anfällig für Krisen? Der Arzt Li Wenliang hat früh vor Corona gewarnt. Dass er mundtot gemacht wurde, empörte viele. Die Polizei gesteht nun Fehler ein. Forderungen nach Reformen erteilt die Führung eine Absage.
Die Zahl der Todesopfer durch die Corona-Pandemie ist in Italien besonders hoch. Woran liegt das?
Fast alle Restaurants sind geschlossen, die Menschen zur Selbstisolation verdammt und die Nudel gehamstert. Das ist die beste Gelegenheit, um zu Hause zu kochen. Zum Beispiel: Zwei Nudelklassiker.
Der Stillstand in China schlägt mit Zeitverzug auf den größten Hafenbetrieb der Stadt durch. Die Arbeit auf den Terminals ist aber nicht beeinträchtigt, sagt die HHLA-Chefin. Stimmt das?
Erstmals werden in China keine Neuansteckungen mehr gemeldet. Nun fürchtet man in der Volksrepublik vor allem importierte Infektionen. Viele Chinesen kehren zurück – weil sie sich zu Hause sicherer fühlen als in Europa.
In Italien sind inzwischen mehr Menschen ums Leben gekommen als in China. Vielerorts werden deshalb noch schärfere Maßnahmen gefordert. Die Volksrepublik schickt Ärzte und medizinische Hilfsgüter. Das gefällt nicht jedem.
Wie chinesische Internetnutzer ein brisantes Interview über den Ausbruch der Corona-Epidemie mit subversiven Methoden vor der Zensur retten.
Die Welt zahlt einen hohen Preis für die mangelnde Transparenz in China, findet Präsident Donald Trump. Er hoffe, Pekings Angaben entsprächen inzwischen der Wahrheit, sagte Trump weiter.
Weil sich die Mitgliedstaaten untereinander kaum helfen, kauft nun die EU-Kommission Schutzkleidung, Beatmungsgeräte und Virentests. Sie können Mitgliedstaaten in Not zur Verfügung gestellt. Welchen, entscheidet allein Brüssel.
Pekings zögerliche Reaktion auf das drohende ökonomische Desaster erstaunt. Die Regierung findet offenbar, die Welt sei China zu Dank verpflichtet – und müsse dafür sorgen, dem Reich der Mitte wieder zu alter Größe zu verhelfen.
Schon allein die Tatsache, dass China einen Sündenbock braucht, lässt darauf schließen, dass in der Corona-Krise einiges schief gelaufen ist.
Zu Hysterie rund um Corona besteht aus wissenschaftlicher Sicht kein Anlass – weder für infizierte noch für nicht-infizierte Mitbürger, sagt Jochen Maas, der Vizepräsident des Frankfurter „Houses of Pharma & Healthcare“.
Erstmals seit Veröffentlichung der offiziellen Statistiken zum Coronavirus in China ist darin kein neuer Fall von Ansteckung innerhalb des Landes registriert worden. Unterdessen starben in dem von der Pandemie am stärksten betroffenen europäischen Land Italien allein von Dienstag auf Mittwoch 475 Menschen.
Der Schallplattenhändler Alexander Timme hat ein gut laufendes internationales Geschäft aufgebaut. Die erzwungene Ladenschließung wegen des Coronavirus gefährdet zehn Jahre Aufbauarbeit.
Eigentlich ist es ein Mittel gegen Gelenkentzündungen, doch womöglich kann Actemra auch schwer erkrankten Coronavirus-Patienten helfen. Der Schweizer Pharmakonzern Roche beginnt ab sofort mit klinischen Tests.
Im Internet mangelt es nicht an Leuten, die genau zu wissen glauben, welche finsteren Mächte der Welt die Pandemie eingebrockt haben. Besonders kreativ geht ein früherer WDR-Mitarbeiter zu Werke.
Im Kampf gegen das Coronavirus hilft soziale Distanz. In Ländern wie Südkorea, Japan und Taiwan hat das auch viel mit sozialer Kontrolle zu tun. Das funktioniert offenbar.
Peking schickt Ärzte, Peking liefert Ausrüstung. So will Xi Jinping vergessen machen, wie und wo die Corona-Krise begann. Europäische Länder spielen das Spiel mit. In höchster Not.
Im Ausbruchsland wird nur noch eine Infektion mit Sars-CoV-2 am Tag festgestellt. Doch zugleich zeigt sich: Die Dunkelziffern in China sind erschreckend hoch. Das könnte die schnelle Verbreitung erklären.
Mitten in der Corona-Krise erreichen die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten einen neuen Tiefpunkt: Die Regierung in Peking weist mindestens 13 amerikanische Korrespondenten auf einmal aus.
Nach Peugeot, Fiat Chrysler und Renault stellen nun auch Daimler und der VW-Konzern ihre Produktion in den meisten Werken in Deutschland und Europa ein. In China wurde die Produktion hingegen schon wieder aufgenommen.
Luisa Neubauer von „Fridays for Future“ schöpft wegen der Corona-Krise Hoffnung fürs Klima. Die Treibhausemissionen sinken massiv. Trotzdem dürften die Folgen verheerend sein.
Für manche Unternehmen ist eine Krise auch eine Chance: Im Erzgeschäft läuft es prächtig, für BHP Billiton stellt sich nun die Frage, auf welchen Rohstoff man in der Zukunft setzt. Darüber ist ein Richtungsstreit entbrannt.
Spanien hat nach China, Italien und dem Iran die vierthöchste Anzahl von Coronavirus-Fällen in der Welt, mit fast 9000 bestätigten Fällen von Infektionen. Seit Samstagabend dürfen die Einwohner ihre Häuser nur verlassen, um zur Arbeit zu gehen, Lebensmittel zu kaufen oder Apotheke bzw. Krankenhaus zu besuchen.
Italien setzt im Kampf gegen die Corona-Epidemie auf Fachkräfte aus Kuba und Venezuela. Doch Lateinamerika könnte die bald ebenso dringend benötigen. Das Virus ist dort nicht die erste Geißel.
Die chinesische Führung versucht in der Coronakrise den Eindruck zu vermitteln, sie habe die Lage im Griff. Unsere Korrespondentin hat auf dem Pekinger Flughafen andere Erfahrungen gemacht.
Das Biotechunternehmen kooperiert für eine Impfung jetzt mit dem Fosun-Konzern aus China. Bald sollen klinische Tests starten.
Einem kleinen österreichischen Biotechnologieunternehmen fehlen 10 Millionen Euro für eine klinische Studie an einem erprobtem Wirkstoff. Erste Tests sollen in China stattfinden.
Angesichts abermals stark fallender Kurse stellt sich wieder die Frage: Jetzt noch die Reißleine ziehen? Doch dafür ist es zu spät.
Was Google und Facebook können, und was China macht, weckt nun in Zeiten von Corona auch Begehrlichkeiten deutscher Politiker.