Die Verteidigung des Multilateralismus
Christoph Heusgen war außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel und Botschafter bei den UN. Jetzt geht er in den Ruhestand – und berichtet, wie schwierig die Arbeit in den Jahren mit Trump war.
Christoph Heusgen war außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel und Botschafter bei den UN. Jetzt geht er in den Ruhestand – und berichtet, wie schwierig die Arbeit in den Jahren mit Trump war.
Zu viele geschwungene Lidstriche: Die Scottish Opera hat mit der Oper „Nixon in China“ eine Achterbahn der Rezeption hinter sich.
Angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen müssten Deutschland und die Bundeswehr mehr Verantwortung übernehmen, glaubt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Auch militärisch.
Fischmehl ist in Europa gefragter denn je: Hühner, Schweine, vor allem aber andere Fische bekommen das Pulver zu essen. In Gambia wächst die Wut auf chinesische Fischmehlfabriken – und die Angst vor einer Hungersnot.
Am Donnerstagmorgen ist eine Raumsonde mit drei chinesischen Astronauten gestartet. Sie sollen die chinesische Raumstation erstmals bewohnen – und langsam ausbauen. Die Volksrepublik präsentiert sich dabei als Partner für andere Länder.
Der Gründer von Apple Daily sitzt bereits im Gefängnis. Nun hat die Polizei auch den Chefredakteur festgenommen. Der Grund: Die wichtigste Oppositionszeitung Hongkongs ist China zu kritisch.
Aus der Boutique Theresa in München ist einer der größten Händler für Luxusmode im Internet geworden. Geschäftsführer Michael Kliger spricht über das wachsende Geschäft und erzählt von anspruchsvollen Kundinnen und faulen Männern.
Unternehmen warten jetzt schon wochenlang auf Waren. Nun droht ein noch größerer Engpass als nach dem Stillstand im Suezkanal: Der Verkehr im Containerhafen Yantian in Shenzhen ist zur Hälfte lahmgelegt.
Erstmals seit fünf Jahren bringt China wieder eigene Astronauten ins All. Die drei Raumfahrer sollen wichtige Funktionen der im Bau befindlichen Raumstation „Tianhe“ testen – und könnten einen Rekord brechen.
China wünscht sich ein „liebenswertes“ Bild von sich in der Welt. Die Tonlage nach dem G-7-Gipfel ist jedoch gewohnt scharf. Joe Biden etwa sei „geistig unterbelichtet“ – oder er unterschätze den „Intellekt des chinesischen Volkes“.
6,5 Milliarden Euro Direktinvestitonen aus China waren der niedrigste Wert seit zehn Jahren. Das lag nicht nur der Pandemie, sondern auch an neuen staatlichen Hürden.
Das erste Treffen der EU-Spitze mit Präsident Biden hat gezeigt, dass mit dem neuen Mann im Weißen Haus nicht auf einen Schlag alles besser wird. Es gab Fortschritte, aber nicht alle Konflikte wurden gelöst.
Der amerikanische Präsident Joe Biden will enger mit Europa zusammenarbeiten. Das ist gut. Aber die EU muss sich darüber im Klaren werden, wo sie im Konflikt mit China steht.
China erobert den Markt für Smartphones. Marken wie Xiaomi und Vivo werden beliebter. Zu Recht – wie der Test ihrer Geräte Mi 11 Ultra und X 60 Pro zeigt.
Vor knapp zehn Jahren sagte Polens Außenminister Sikorski, er fürchte deutsche Passivität mehr als deutsche Führung. Wie wird sich Deutschlands Rolle verändern, wenn die Ära Merkel zu Ende geht? Wir fragen beim Frankfurter Politikwissenschaftler Gunther Hellmann nach.
Internationale Geschäftstreffen sind schon in Präsenz oft eine Herausforderung. Online warten weitere Hürden. Wie man sich vorbereiten kann.
Nach G7 und NATO trifft Joe Biden an diesem Dienstag die Spitzen der EU. Auch hier wird es um China und Russland gehen – und um die Frage, wie man Trumps Handelszölle wieder los wird.
In Osnabrück nimmt das neue Islamkolleg seine Arbeit auf. Die NATO betrachtet Russland als Gefahr. In Deutschland wird über die Maskenpflicht gestritten. Und die DFB-Elf spielt gegen Frankreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Italien wollte sich als einziger G-7-Staat an der „Neuen Seidenstraße“ Chinas beteiligen. Doch das Verhältnis zwischen Rom und Peking hat sich deutlich abgekühlt.
Die westliche Allianz will sich stärker um die Herausforderung durch Russland und China kümmern. In Asien sollte das aber primär politisch geschehen.
Die NATO hat Russland und den Terrorismus in der Abschlusserklärung des Gipfels zu den größten Gefahren für die Sicherheit der Allianz erklärt. Zum ersten Mal taucht im Kommuniqué auch China auf – als „systemische Herausforderung“.
Drei Jahre nach Donald Trumps Wutausbruch hat sein Nachfolger in Brüssel alle Zweifel ausgeräumt: Amerika steht zu seinen NATO-Partnern. Die schließen die Reihen – gegen Russland, aber auch im Angesicht von China.
Kam es in einem Atomkraftwerk in der Nähe des Südchinesischen Meeres zu einem Störfall? Der französische Mitbetreiber EdF dringt auf eine Untersuchung.
Auch wenn es die deutsche Politik gern anders hätte: Die Bedeutung von Kernwaffen in der Welt nimmt nicht ab, sondern zu. Besonders die Bedrohung durch Russland ist gewachsen. Auf Amerika kann Europa dabei immer weniger zählen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht für die Nato neben Russland auch China „in zunehmendem Maße“ als Herausforderung. Wachsende Bedeutung hätten auch hybride Attacken und Cyberattacken, sagte Merkel vor dem Nato-Gipfel in Brüssel.
Kurz vor dem Beginn des NATO-Gipfels in Brüssel warnen der britische Premierminister Boris Johnson und Generalsekretär Jens Stoltenberg vor der Bedrohung durch China. Man stehe aber nicht vor einem neuen Kalten Krieg.
China ist Rivale der westlichen Demokratien, es ist aber auch enger Wirtschaftspartner, für einige Staaten sogar der engste. So einfach funktioniert Blockbildung da nicht.
Das französische Atomunternehmen Framatome hat offenbar Störungen in einem chinesischen Atomkraftwerk gemeldet. Framatome spreche von einer „bevorstehenden radiologischen Bedrohung“, meldet CNN.
Unfaire Handelspraktiken, Menschenrechtsverstöße und Repressionen in Hongkong: Die G7 haben viel an China kritisiert. Jetzt wirft Peking den Staaten seinerseits Machtpolitik vor.
Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der NATO an diesem Montag in Brüssel treffen, wollen sie das Ende der Ära Trump besiegeln. Und neue Energie in die transatlantischen Beziehungen bringen.
In Brüssel hoffen die NATO-Staaten auf einen Hauch Normalität. Deutschland entspannt sich – aller Unsicherheiten zum Trotz. Und die DFB-Elf bereitet sich auf ihr erstes EM-Gruppenspiel vor. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die NATO ist weder „hirntot“, wie von Frankreichs Präsident Macron behauptet noch überflüssig. Sie ist ein starkes transatlantisches Bündnis und die unverzichtbare Lebensversicherungspolice für Deutschland. Ein Gastbeitrag
Die Investitionsoffensive in ärmeren Ländern ist wohl das vielleicht wichtigste Ergebnis dieses G-7-Gipfels. Ein alternatives Seidenstraßenprojekt ist es aber noch nicht.
Die ungewöhnliche Wanderung einer Elefantenherde durch Süd-China hält das ganze Land in Atem. Was hat die Tiere so aufgeschreckt?