Die Welt soll sich an chinesische Militäraggressionen gewöhnen
Nancy Pelosi besucht Taiwan, China hält darauf ein Militärmanöver nahe der Insel ab. Alle Seiten versuchen nun, ihre Interessen zu sichern.
Nancy Pelosi besucht Taiwan, China hält darauf ein Militärmanöver nahe der Insel ab. Alle Seiten versuchen nun, ihre Interessen zu sichern.
Peking feuert erstmals Raketen über Taiwan hinweg. Taipeh und Washington reagieren gelassen. Sie wollen deutlich machen, wer der Aggressor ist.
Wenn im Oktober Bundestagsabgeordnete nach Taiwan reisen, könnte Berlin auch ins diplomatische Schussfeld Chinas geraten. Die aktuelle Krise sollte Anlass sein, über die künftigen Beziehungen zu Peking nachzudenken.
Bislang hatten China und Amerika betont, militärische Gesprächskanäle wegen der wachsenden Spannungen offen zu halten. Jetzt macht Peking dicht.
MG? Ja, das ist die britische Traditionsmarke. Nein, sie ist nicht zurück. Aber der Name. Mit Technik aus China. Das neue Auto zielt voll auf die elektrische Golf-Klasse von VW bis Opel und Peugeot.
Die restriktive Geldpolitik der Notenbanken zeigt Wirkung. Rohölnotierungen, die aufgrund der politischen Einflüsse sehr hohen Schwankungen ausgesetzt waren, befinden sich bereits seit März in einer Seitwärtspendelbewegung.
China setzt die Gespräche über Klimaschutz und Verteidigung mit den Vereinigten Staaten aus Protest gegen die Taiwan-Reise von Nancy Pelosi aus. Die „Sprecherin“ des Repräsentantenhauses belegt Peking mit Sanktionen.
Nancy Pelosi hat China vorgeworfen, ihren Besuch in Taiwan als Vorwand zu nutzen, um Taipeh einzuschüchtern. Auch der japanische Ministerpräsident Kishida kritisiert Peking.
Die Präsidenten von Russland und der Türkei treffen sich in Sotschi. In den Niederlanden versucht der Premierminister die Bauern zu beruhigen. Und in Deutschland startet die Bundesliga. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Chinas „Strafmaßnahmen“ gegen Taiwan werden die Bereitschaft der „Landsleute“ zur Kooperation kaum erhöhen. Peking muss aber die nationalistischen Geister, die es rief, befriedigen.
Ihr Studium prädestiniert zur Diplomatin. Doch Joyce Chang wählt für ihre Karriere Banken und ist bei J.P. Morgan zu einer Art Außenministerin aufgestiegen. Im German Marshall Fund engagiert sie sich für die transatlantischen Beziehungen.
Bis Sonntag soll das bisher größte Militärmanöver Chinas dauern. Peking spricht vom Besuch Pelosis als „amerikanisch-taiwanischer Provokation“.
Taiwans Präsidentin hat ihr Land als liberalen Vorposten im globalen Kampf zwischen Demokratie und Autokratie positioniert
China vermeidet nach dem Besuch Nancy Pelosis eine direkte Konfrontation mit den Vereinigten Staaten. Stattdessen lässt Peking seinen Zorn an der Regierung in Taipeh aus.
Der Westen steckt Milliarden in eigene Chipfabriken. Die Abkehr von der wirtschaftlichen Freiheit ist ein Misstrauensvotum gegen Taiwan.
Nach ihrem Taiwan-Besuch ging es für Nancy Pelosi weiter nach Südkorea. Präsident Yoon Suk-yeol hatte keine Zeit für ein persönliches Gespräch. Wollte er Peking nicht weiter reizen?
Kurz nach Pelosis Besuch in Taiwan hat China in sechs Gebieten rund um die Inselrepublik Manöver begonnen. Die Rede ist von „weit reichenden Geschossen“ und „Präzisionsschlägen“. Auch in japanischen Gewässern gingen offenbar Raketen nieder.
Der Krieg, so kalt das klingt, verschafft Amerikanern und Chinesen Wettbewerbsvorteile, und das womöglich auf lange Zeit. Die Gefahr ist real, dass es in Deutschland nicht immer „joot“ gehen wird.
China sperrt Seegebiete rund um Taiwan. Söder und Merz besichtigen ein Atomkraftwerk. Und es gibt Hinweise auf eines der schlimmsten Kriegsverbrechen des 21. Jahrhunderts. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der italienische Kaffeehersteller Lavazza beklagt die Kostenexplosion. Doch die Familie stehe zum Unternehmen. Nespresso und Starbucks machen ihnen keine Angst.
Stephan Buurma ist der Asien-Chef der Messe Frankfurt. Er hofft, dass bald wieder Veranstaltungen in China möglich sind. Potential sieht er für die Fitnessbranche, für E-Bikes eher nicht.
Der Chiphersteller Infineon ist zwar zuversichtlich für das eigene Geschäft. Besorgt zeigt sich der Konzern allerdings über die geopolitische Situation.
Der Medizintechnikhersteller Siemens Healthineers rechnet im Reich der Mitte mit einer Normalisierung. „ Wir rechnen nicht damit, dass es in China Lockdowns in gleichem Maße geben wird“, sagte Vorstandschef Bernd Montag.
Aus Sicht Taiwans kommen Sperrungen im Schiffs- und Luftverkehr einer Blockade gleich. Auch die Botschafterin Deutschlands in Peking bekommt den Unmut Chinas zu spüren.
Der Besuch Nancy Pelosis in Taiwan hat nicht zu einem befürchteten Militärkonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China geführt. Der deutsche Außenhandel krankt noch immer.
China erlässt Handelsverbote gegen Taiwan. Chinesische Schießübungen rund um die Insel beeinträchtigen den Schiffs- und Flugverkehr.
China bedroht mit seinen Aggressionen den Status quo. Der Westen muss jetzt zusammenstehen – und die Frage in den Vordergrund stellen: Was wäre im Interesse Taiwans?
Nach der Abreise von Nancy Pelosi richten sich alle Blicke auf die angekündigten chinesischen Militärmanöver. Diese werden vor der Küste Taiwans abgehalten. Taipeh ist besorgt.
Amerika ist auf Konfrontationskurs mit China – und will seine Abhängigkeit so schnell es geht beseitigen. Bei manchen Wirtschaftsvertretern löst das durchaus ein mulmiges Gefühl aus.
Mehr als nur perfektes Farbverständnis: Nancy Pelosi lässt ein von ihrem Besuch beglücktes Taiwan zurück.
Nach warnenden Worten der deutschen Außenministerin wegen Chinas Verhalten in Taipeh demonstriert Peking seine Verärgerung. In Deutschland gibt es ansonsten viel Zustimmung für Pelosis Besuch in Taiwan.
Trotz Ukrainekrieg und Chinaängsten mag man in Brüssel nicht so ganz an eine Zeitenwende in der Handelspolitik glauben. Im Gegenteil: Die Kommission sieht eine neue Dynamik für mehr Handelsabkommen und eine Chance für die WTO.
Taipeh sieht eine Seeblockade darin, dass das chinesische Militär Schießübungen rund um Taiwan abhalten will. Die sind für Donnerstag angekündigt. Nancy Pelosi ist inzwischen abgereist.
Der Täter ist mit einem Messer auf Mitarbeiter und Kinder eines Kindergarten im Südosten des Landes losgegangen. Die chinesische Polizei konnte ihn noch nicht fassen.
Krieg in der Ukraine +++ Beitrag von Martin Schulze Wessel +++ Transnistrien