Vier Pfeile gegen China
Wie kann Deutschland mit einer moralisch und industriepolitisch weitgehend entfesselten Staatswirtschaft konkurrieren? Wirksame Maßnahmen müssen nichts kosten und sind längst nicht ausgeschöpft.
Wie kann Deutschland mit einer moralisch und industriepolitisch weitgehend entfesselten Staatswirtschaft konkurrieren? Wirksame Maßnahmen müssen nichts kosten und sind längst nicht ausgeschöpft.
Vom Spielball zum Spieler: Mit ihrer neuen Sicherheitsstrategie will die Kommission die EU weniger erpressbar durch China machen und Pekings Zugang zu Schlüsseltechnologien einschränken.
Der Spezialchemiekonzern korrigiert seine Gewinnziele deutlich nach unten, weil die Nachfrage fehlt. Eine schwächelnde Autoindustrie könnte das Problem der Industrie noch verschärfen.
Bei den Regierungskonsultationen schwärmt die chinesische Seite von all den Kooperationsmöglichkeiten – und erklärt der Bundesregierung die Vorzüge einer offenen Volkswirtschaft.
Neben dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang betont der Kanzler, wie wichtig der direkte Dialog mit Peking sei. Scholz appelliert an Peking, den eigenen Einfluss auf Aggressor Russland noch stärker geltend zu machen.
In der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder ist Deutschland hinter China auf Platz 22 abgerutscht. Das liegt nicht nur an den hohen Steuern.
Xi Jinping will China von Agrarimporten unabhängiger machen. Doch auf dem Land sorgen die Entscheidungen aus Peking für unangenehme Überraschungen. Da macht Bauer Li nicht mehr mit.
Die chinesische Regierung ist zu Konsultationen in Berlin. Das Land ist wirtschaftlich wichtig, tritt aber zunehmend aggressiv auf.
Kanzler Scholz empfängt den chinesischen Ministerpräsidenten Li. Zwei Häftlinge streiten in Karlsruhe für mehr Lohn. Und Bundestrainer Flick braucht einen Sieg. Der F.A.Z.-Newsletter.
In China gibt es inzwischen keine Journalisten aus Australien und Kanada mehr, und Indien ist nun auch betroffen, erklärt der Club der Auslandskorrespondenten in China. Dabei sei Berichterstattung dringender denn je.
Es ist das erste physische Treffen in diesem Format seit 2018. Seither ist das Verhältnis zwischen Berlin und Peking komplizierter geworden. In der Sache geht es nicht voran – China legt aber Wert darauf, dass weiter geredet wird.
Laut einem Medienbericht könnte eine Abspaltung des China-Geschäfts Schutz bei zunehmenden geopolitischen Spannungen geben. Der Konzern spielt das als Spekulation herunter.
Der Sprecher der AIIB flieht über Nacht aus Peking. Die Bank soll von den Kommunisten unterwandert sein. Auch ein deutscher Banker hält dagegen.
Xi Jinping und Anthony Blinken bekräftigen in Peking den Wunsch nach stabilen Beziehungen. Militärisch gibt es aber kaum Bewegung.
Der chinesische Präsident hat den amerikanischen Außenminister empfangen. Beide Seiten hätten „Übereinstimmung in bestimmten Fragen erzielt“, sagte Xi.
Einsam lebende Menschen haben ein höheres Risiko zu versterben, bestätigt eine neue Studie. Die Forscher werteten für ihre Arbeit 90 frühere Untersuchungen aus.
Nach dem Ministerpräsidenten Chinas sei es zentral, Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern zu suchen. Bei den angesetzten Gesprächen mit Steinmeier und Scholz sollen aber auch kritische Themen wie die Menschenrechtslage in China besprochen werden.
Chinas Regierung kommt nach Berlin. Die Außenministerin nennt das Thema „megakomplex“. Das ist das einzige, worauf sie sich mit dem Kanzler einigen kann.
Die Verbindung zwischen den beiden Staaten befindet sich laut Peking auf dem tiefsten Punkt seit Aufnahme von diplomatischen Beziehungen. Auch die Bewohner Pekings blicken mit Sorge auf das Verhältnis der beiden Supermächte.
Industriepräsident Siegfried Russwurm spricht im Interview über Deutschlands wirtschaftliche Stagnation, das Internet auf Reisen – und seinen eigenen Fehler im Umgang mit China.
Dem russischen Oppositionellen Alexej Nawalnyj drohen weitere 30 Jahre Haft. Chinas Ministerpräsident Li Qiang ist bei der Bundesregierung zu Gast. Und Kanzler Scholz besucht den Tag der deutschen Industrie. Der F.A.Z.-Newsletter.
China braucht für seine Ambitionen den Zugriff auf Chips der neuesten Generation. Amerika will das verhindern. Der Wirtschaftshistoriker Chris Miller hat über den Konflikt ein preisgekröntes Buch geschrieben.
Nach langer Verzögerung reist der amerikanische Außenminister Blinken nach China. Die Erwartungen sind niedrig, das Treffen gilt aber als wichtiger Zwischenschritt.
Die Reise ist die erste eines amerikanischen Spitzendiplomaten nach China seit fünf Jahren. Der chinesische Außenminister Qin forderte bereits im Vorfeld ein Ende der Einmischung in innere Angelegenheiten seines Staates.
Beim Ausbau der Sonnenenergie hängt die EU stärker von China ab als früher bei der Gasversorgung von Russland: Drei Viertel aller Solarmodule stammen aus der Volksrepublik. Die Branche ist pessimistisch, ob sich das ändern lässt.
Der Krieg in der Ukraine, Chinas Anspruch auf Taiwan und zuletzt der Abschuss eines chinesischen Spionage-Ballons über den USA belasten das Verhältnis zwischen Washington und Peking. Der Besuch Blinkens soll den Anfang vom Ende der Eiszeit einläuten.
Die Bundesregierung ist stolz auf ihre neue Nationale Sicherheitsstrategie. Bei den NATO-Partnern sieht das aber anders aus, sagt der Londoner Außenpolitik-Experte Bastian Giegerich.
Chinas Staats- und Parteichef empfängt den amerikanischen Milliardär in einer Zeit wachsender Spannungen zwischen beiden Ländern. Und findet freundliche Worte.
Mehrere afrikanische Staatschefs befinden sich auf Vermittlungsmission. Es geht um Frieden in der Ukraine – dafür wollen sie mit beiden Kriegsparteien sprechen. Das Gefolge des südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa
Der deutsche Branchenverband VDMA erwartet für die hiesige Robotik- und Automationsbranche in diesem Jahr einen Rekordumsatz. Sorgen bereitet allerdings China - das Land dominiert den Weltmarkt.
Der algerische Präsident Abdelmajid Tebboune will die „strategische Partnerschaft“ mit Moskau vertiefen. Das ist für Algier eine Gratwanderung: Dank Russlands Krieg klingelt die Kasse – die wichtigsten Kunden sind aber in Europa.
An China kommt zwar kein Unternehmen vorbei, dafür ist der Markt zu bedeutend. Globale Konzerne wie Siemens kommen allerdings gar nicht mehr umhin, sich stärker zu diversifizieren und die Standortwahl für neue Werke genau zu überdenken.
Der Dax-Konzern baut ein neues Werk in Singapur und weitet die Kapazität in China aus. Weitere Investitionen sollen folgen.
Unternehmerinnen, Managern und Verbandsvertretern platzt auf der Berliner EEC-Konferenz der Kragen: Viel zu schwerfällig und bürokratisch gehe es in der EU zu. Das müsse sich ändern.