Im Worte-Tsunami
Am Beispiel der Entertainerin Enissa Amani erlebten die Zuschauer, wie Integration gelingen kann. Bei ihrem Tempo hätte sogar eine legendäre Quasselstrippe kaum mithalten können. Aber eigentlich ging es ja um den Islam.
Am Beispiel der Entertainerin Enissa Amani erlebten die Zuschauer, wie Integration gelingen kann. Bei ihrem Tempo hätte sogar eine legendäre Quasselstrippe kaum mithalten können. Aber eigentlich ging es ja um den Islam.
Die Konflikte zwischen beiden Gruppen eskalieren auch in Deutschland. Die Gäste von Maybrit Illner verkannten, wie stark die Auseinandersetzung symbolisch aufgeladen ist.
Seit die AfD im Bundestag sitzt, sind die Debatten erheblich rauer als früher. Doch nicht nur ganz rechts werden scharfe Worte verwendet.
Die Bundesregierung will Fahrverbote noch abwenden, Cem Özdemir schiebt die Schuld der CSU in die Schuhe und Christian Lindner kritisiert die Grenzwerte: Die Reaktionen auf das Urteil sind teilweise dramatisch. FAZ.NET hat die wichtigsten zusammengestellt.
In einer Debatte über alte Texte des freigelassenen Journalisten Deniz Yücel hatte Cem Özdemir gegen die AfD aufgedreht. Die schießt nun gegen den Grünen-Politiker zurück.
Der ehemalige Grünen-Vorsitzende wirft der AfD vor, wie der türkische Präsident Erdogan zu denken. Indirekt rückte Özdemir die Partei auch in die Nähe von Nazis.
Im Fall Özdemir haben sich die Reihen von den Grünen bis in die AfD hinein geschlossen. Von Montag an darf aber wieder aus ganz anderen Gründen gezittert und gebangt werden.
Wenn ein Bundestagsabgeordneter in Deutschland von der Türkei bedroht wird, darf die Bundesregierung nicht schweigen.
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir brauchte in München Polizeischutz. Bundestagsabgeordnete äußerten sich am Rande der Sicherheitskonferenz gegenüber FAZ.NET entsetzt. Der Vorfall zeige, dass „noch lange nicht alles gut ist“ zwischen der Türkei und Deutschland.
Der ehemalige Grünen-Chef war in München Gast bei der Sicherheitskonferenz. Im Hotel wurde er von Schierheitskräften beacht- aus einem speziellen Grund.
Der als Erdogan-Kritiker bekannte Grünen-Politiker wohnt im selben Hotel wie die türkische Delegation. Diese beschwerte sich über den „Terroristen“. Seither begleiten Polizisten Özdemir zur Konferenz.
Die Parteilinke Anja Piel will im Kampf um den Grünen-Vorsitz nur gegen Robert Habeck antreten, wenn der sein Amt als Umweltminister in Kiel nicht weiterführen dürfte. Ihre Konkurrentin gibt sich versöhnend.
Die Grünen haben ihre Fraktionsspitze neu bestimmt – und alles beim Alten gelassen. Damit ist einer der bekanntesten Grünen-Politiker in die zweite Reihe gerutscht: Cem Özdemir. Zu wenig für einen wie ihn.
Ach wären wir doch alle so tiefenentspannt wie Cem Özdemir!
Beim Parteitag Ende Januar werden die Grünen ihre Spitze neu bestimmen. Nach Cem Özdemir hat nun auch Parteichefin Simone Peter überraschend ihren Rückzug angekündigt. Drei Grüne bewerben sich um Nachfolge.
Die Grünen haben in letzter Zeit vieles richtig gemacht, auch die Zustimmung in den Umfragen steigt. Doch mit dem Personalwechsel an der Spitze droht ein Rückfall in die Zeit der Flügelstreitigkeiten. Damit setzt die Partei zahlreiche Errungenschaften aufs Spiel. Ein Kommentar.
Die Grünen dürften bald eine komplett neue Parteispitze haben. Nach Parteichef Cem Özdemir kündigte auch Simone Peter an, dass sie auf eine neue Kandidatur beim Parteitag Ende Januar verzichten wolle.
Es war eine Geste, die in der Türkei mit viel Spott kommentiert wurde: Beim Besuch des türkischen Außenministers in Goslar schenkte Sigmar Gabriel seinem Gast Tee ein. Das hätte er nicht getan, sagt Cem Özdemir – der gern Außenminister geworden wäre.
Die bisherige Grünen-Chefin Simone Peter will nicht noch einmal für den Parteivorsitz kandidieren. Eine andere Grüne wirft derweil ihren Hut für die Parteiführung in den Ring.
Beim Parteitag Ende Januar will die niedersächsische Fraktionsvorsitzende gegen die amtierende Parteichefin Simone Peter antreten. Außerdem bewirbt sich die Bundestagsabgeordnete Baerbock um den Posten.
Lange war spekuliert worden, ob Cem Özdemir gegen Toni Hofreiter um den Vorsitz der Bundestagsfraktion antreten wird. Im Gespräch mit der F.A.S. räumt der Grüne jetzt ein, er habe keine Chance.
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck kann nur dann neuer Parteivorsitzender werden, wenn die Grünen die Trennung von Amt und Mandat lockern. Für die Partei ist das aus verschiedenen Gründen ein gehöriges Opfer. Ist sie dazu bereit?
Die Grünen haben Angst davor, marginalisiert zu werden – und ringen um ihre Führung. Denn nach den gescheiterten Jamaika-Gesprächen sind hohe Posten rarer geworden.
Bei der letzten Urwahl scheiterte Robert Habeck noch an Cem Özdemir, jetzt sieht der Hoffnungsträger vieler Grüner seine Zeit gekommen und will Parteivorsitzender werden. Aber was könnte aus den anderen grünen Spitzenpolitikern werden?
Bei Anne Will geht es um die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem. Es kommt zu schrägen Vergleichen. Man redet von der „Anerkennung von Realitäten.“ Doch welche sollen das sein?
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck will Vorsitzender der Grünen werden und dafür seinen Posten in Kiel aufgeben. Dafür brauche er aber eine Übergangszeit, sagt er.
Auf dem Landesparteitag der Grünen in Baden-Württemberg steht vor allem Cem Özedmir im Vordergrund. Er tritt nicht mehr als Parteivorsitzender an, will sich aber weiter engagieren – die Frage ist nur: wo?
„Überfällig“ sei die Entscheidung, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, sagt Donald Trump während der Pressekonferenz. Die Reaktionen auf seinen Entschluss folgen prompt. Auch Merkel äußert sich.
Die Grünen haben bis zu ihrer Schmerzgrenze verhandelt und sich sogar bei der Union Achtung erworben. Dennoch reicht es wohl wieder nur für die Opposition. Nun treffen sich die Delegierten zur kollektiven Aufarbeitung eines Traumas.
Der Grünen-Chef Cem Özdemir will 2018 nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Nun hat er mögliche Kandidaten für seine Nachfolge in der Partei benannt. Wen bringt er ins Gespräch?
Die SPD hat laut Heiko Maas in der derzeitigen Regierungskrise vor allem eine Rolle inne. Der Sozialdemokrat arbeitet bei „Maybrit Illner“ das Alleinstellungsmerkmal seiner Partei heraus. Das weiß gar die politische Konkurrenz zu schätzen.
CDU, CSU, FDP und Grüne wollten ihre Sondierungsgespräche am Sonntagabend eigentlich beenden. Doch dann gingen die Verhandlungen in die Verlängerung. Eine zunächst gemeldete Einigung über die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wurde wieder zurückgezogen.
Joschka Fischer hat Zeit, um Laufen zu gehen. Die grünen Jamaika-Unterhändler gerade eher nicht. Und Trump spielt als Präsident viel mehr Golf, als er wollte.
Vor der entscheidenden Woche der Jamaika-Sondierungen erhöhen die Chefs von FDP und Grünen den Druck auf die Unionsparteien. Es könne nicht sein, dass nur eine Seite Kompromisse eingehe. Helfen soll bei den Gesprächen ein neues Format.
Bei der Wahl haben noch alle gesagt, dass sie regieren wollen. Dass es Zeit ist, dass sich was ändert. Und jetzt dauert es ewig, bis vier Parteien geklärt haben, ob und wie sie zusammen regieren könnten. Wieso bloß?
Die Grünen haben bei Jamaika-Sondierungen den ersten Schritt gemacht. Nun erwartet Parteichef Özdemir Kompromisse von Union und FDP. Vor allem ein Thema sei für ihn nicht verhandelbar.