Darum kommt der Bundeswehr-Einsatz in Mali nicht voran
Um Fluchtursachen zu bekämpfen, beteiligt sich Deutschland am UN-Einsatz in Mali. Doch die Mission steht vor großen Problemen.
Um Fluchtursachen zu bekämpfen, beteiligt sich Deutschland am UN-Einsatz in Mali. Doch die Mission steht vor großen Problemen.
Nun muss nur noch der Bundestag zustimmen: Das Bundeskabinett will mehr Soldaten nach Afghanistan und Mali schicken, auch die Mission im Irak wird erweitert.
Die Bundeswehr setzt im Rahmen der UN-Mission „Minusma“ in Mali auch Drohnen ein. Sie sind mit Aufklärungskameras ausgerüstet und sollen die Soldaten von oben vor möglichen Angriffen schützen.
Am Mittwoch will das Kabinett über die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Irak entscheiden. Der Sprecher eines Soldatenforums fällt ein gravierendes Urteil über die Einsatzfähigkeit der Truppe.
Der Bundeswehreinsatz im Irak wird sich grundlegend ändern: weniger Aufklärungsflüge sowie das Ende der Ausbildung kurdischer Peschmerga-Kämpfer. Stattdessen wird künftig die irakische Armee geschult.
In der Champagne üben französische und deutsche Soldaten gemeinsam für den Einsatz in Mali. In der Militärkultur beider Länder gibt es große Unterschiede – aber funktioniert die Zusammenarbeit?
Bundeswehr-Fernspäher in Mali arbeiten meist lautlos und verdeckt. Sie legen weite Wege zurück – und könnten jederzeit auf feindliche Milizen treffen. Wir begleiten sie auf ihrer gefährlichen Mission.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz musste sich Irans Außenminister teils schwere Vorwürfe anhören. Beinahe hätte Dschawad Sarif dort wohl gar nicht teilnehmen können. Erst die Bundeswehr konnte Hilfe leisten.
Trotz neuer Zahlen zu Ausrüstungsmängeln bei der Bundeswehr sieht das Verteidigungsministerium keine Einschränkung ihrer Einsatzfähigkeit. Ursula von der Leyen weist jegliche Verantwortung von sich.
Die Streitkräfte brauchen Panzer und Personal. Das Ministerium bemüht sich um Verbesserungen, doch wo ein Wille ist, fehlt immer noch das Geld. Die gravierenden Mängel im Bericht des Wehrbeauftragten beunruhigen die Nato.
Der Bundeswehr fehlt es an Material, viele Waffensysteme sind nur beschränkt einsetzbar. Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld und Geduld, um aufzuholen, was „25 Jahre lang abgebaut und gespart worden ist“.
Weniger als ein Drittel der Jets ist einsatzbereit – und auch der Kampfpanzer Leopard macht Probleme: Ein Bericht des Verteidigungsministeriums verdeutlicht die schlechte Ausrüstungslage der Bundeswehr. Eine Besserung sei erst mittelfristig zu erwarten.
Seit fünf Jahren ist die Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission „Minusma“ in Mali stationiert. Der Norden des Landes ist Krisengebiet, hier bewegen sich Terroristen und Aufständische. Die deutschen Soldaten versuchen sich in Patrouillen ein Bild zu machen, wer wo das Sagen hat.
Der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes lobt die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Trendwende in der Bundeswehr. Die schlechte Einsatzbereitschaft gehe auf Planungsfehler aus dem Jahr 2011 zurück.
Was bedeutet der Traditionserlass für die Bundeswehr? Ein Anknüpfen an Vorgängerorganisationen ist heikel, reine Selbstreferenz aber reicht nicht. Ein Gastbeitrag.
Mit dem „Puma“ verfügt die Bundeswehr über den weltweit teuersten Schützenpanzer, er sollte alle Wünsche auf einmal erfüllen. Doch das High-Tech-Gefährt entwickelt sich zum Sorgenkind.
Der Bundeswehr fehlt es trotz vollmundiger Reformversprechen an Geld und Gerät – und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Denn gerade die SPD spricht in diesem Fall mit gespaltener Zunge.
Durch die stabilisierte Waffenanlage kann der Puma auch aus der Bewegung heraus treffsicher feuern, so die Bundeswehr. Damit im Einsatz alles funktioniert, seien das Justieren des Gewehrs und Schießübungen wichtig.
Die Bundeswehr will künftig auch die Armeen aus der Zeit von DDR und deutschem Kaiserreich in ihre Traditionspflege einbeziehen. Das wäre eine gewagte Wende.
Gemessen daran, dass von verschiedenen Seiten an ihnen gezerrt wird, leisten viele Soldaten Beachtliches. Aber wie lange kann ihnen das bei chronischer Unterfinanzierung noch gelingen?
Nach Ansicht des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels hat sich die Ausrüstungslage der Bundeswehr in den vergangenen Jahren verschlimmert. Nun soll der Zustand in politische Entscheidungen einbezogen werden.
Trotz erheblicher Reformanstrengungen hat sich der Zustand der Bundeswehr nach dem aktuellen Jahresbericht des Wehrbeauftragten Bartels nicht verbessert. Im Gegenteil.
Aus Sicherheitsbedenken dürfen die Luftwaffen-Tornados in Jagel in Schleswig-Holstein derzeit nicht fliegen. Dem Kerosin war zu viel Bio-Diesel zugemischt worden.
Die Bundeswehr müsse in der Lage sein, ihren Beitrag in „dieser schwierigen weltpolitischen Lage“ zu leisten, findet der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Darum müsse sich die neue Regierung kümmern.
Die Bundeswehr hat nicht nur Probleme mit Hubschraubern und Panzern – es mangelt sogar an grundlegender Ausrüstung. Verteidigungsexperten sprechen von einem Skandal.
So sehr Frankreich und Deutschland Einigkeit demonstrieren: Ihre Sicherheitsagenden entscheiden sich grundlegend. Das muss sich dringend ändern.
Wenn sicherheitspolitische Reden wie Gute-Nacht-Geschichten klingen, kann die Weltlage ruhig sein. Im Fall der Eröffnungsrede von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sind die Gründe aber woanders zu suchen.
Die Streitkräfte sollen Übel von der Heimat fernhalten – wünschen sich neun von zehn Deutschen. Warum fällt es den Politikern so schwer, sie dazu in die Lage zu versetzen? Ein Gastbeitrag.
Germanys hesitant spendings on military expenditures worries Poland. The country fears German naivity when it comes to economical relations to Russia.
Die zwei-Prozent-Grenze für Militärausgaben erreicht Deutschland seit Jahren nicht, auch in der nächsten Legislaturperiode scheint sich das nicht zu ändern. Besonders in Polen stößt dieser Zustand auf Besorgnis. Ein Gastbeitrag.
Im Koalitionsvertrag ist zwar vorgesehen, dass die deutschen Streitkräfte mehr Geld erhalten sollen, doch reicht das Vielen nicht. Der Wehrbeauftragte bemängelt die mangelnde Einsatzfähigkeit der Truppe.
Seitdem die Wehrpflicht ausgesetzt ist, kämpft die Bundeswehr gegen das schwindende Interesse am freiwilligen Wehrdienst. Insgesamt sind die Bewerberzahlen aber überraschend stabil.
Youtube-Filme, Facebook-Einträge, Snapchat-Storys: Viele Unternehmen legen sich ins Zeug, um Mitarbeiter bis 30 Jahre zu locken. Aber was bringt’s?
Sven Kessler trainiert im Ruderverein Germania Frankfurt und war schon einmal Weltmeister. Über einen, der sein Leben dem Sport verschrieben hat.
Deutsche Soldaten sollen nach dem Sieg über die Extremistenmiliz IS künftig im gesamten Irak bei der Ausbildung und Beratung der einheimischen Truppen helfen.
Der Wehrbeauftragte des Bundestages schlägt Alarm: Deutschland dürfe keine neuen maritimen Missionen mehr beginnen. Die Marine sei angesichts des Materialmangels schlicht überlastet.