Ende einer Seefahrt
Ein paar Wochen nur sollte die „Gorch Fock“ gewartet werden. Daraus wurden Jahre – und die Kosten stiegen immer weiter. Mittlerweile hat die Ministerin einen Zahlungsstopp veranlasst. Nun ist sogar die Rede von Korruption.
Ein paar Wochen nur sollte die „Gorch Fock“ gewartet werden. Daraus wurden Jahre – und die Kosten stiegen immer weiter. Mittlerweile hat die Ministerin einen Zahlungsstopp veranlasst. Nun ist sogar die Rede von Korruption.
Die Regierungsparteien haben die Bildung eines Untersuchungsausschusses zur Berater-Affäre im Verteidigungsministerium heute vorerst gestoppt. Doch die Untersuchung wird kommen, sagt der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Gespräch mit der F.A.Z.
„Gemeinsam rein – gemeinsam raus“: Nach diesem Motto wird die Bundeswehr den amerikanischen Truppen folgen, wenn sie Afghanistan verlassen. Gern sähe Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das trotzdem nicht.
Der Deutsch-Afghane wird noch heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Als Sprachauswerter und landeskundlicher Berater soll er Zugang zu sensiblen Informationen gehabt haben.
In Berchtesgaden sind wegen der heftigen Schneefälle rund 1500 Soldaten eingesetzt. Die Kettenfahrzeuge der Bundeswehr helfen nicht nur in Afghanistan, sondern auch im Schnee. Doch für den Einsatz gibt es klare gesetzliche Vorgaben.
Ein neuer Studiengang befasst sich mit der Arbeit von Geheimdiensten. Die ersten 35 Studenten haben heute ihr Studium begonnen.
Der Prozess gegen Franco A. lässt lange auf sich warten. Weil seine unglaubliche Geschichte kein Ende finden will, ranken sich um den Oberleutnant aus Offenbach viele Gerüchte.
Warum der Prozess gegen Franco A., Oberleutnant aus Offenbach, so lange auf sich warten lässt: Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Die Restaurierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ ist viel teurer als geplant – weil sie nicht richtig vorbereitet worden sei, kritisieren die Finanzkontrolleure des Bundes laut einem Bericht.
Stahlpoller zum Schutz vor Terrorangriffen gehören inzwischen zum Stadtbild – doch gegen Explosionen sind sie wirkungslos. Aber wie soll man Gebäude und Plätze gegen Sprengstoffanschläge sichern? Pflanzen wie Thujen und Eiben könnten helfen.
Christian Thiels ist ein Kenner und profilierter Kritiker der Sicherheitspolitik. Jetzt wechselt der ARD-Korrespondent die Seiten und wird Chefredakteur bei der Bundeswehr. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat für ihn viel zu tun.
Der Wetterdienst warnt Bayern vor bis zu einem Meter Neuschnee. In Sachsen wurden am Freitag bereits umsturzgefährdete Bäume gefällt. Was Schneemassen für Schäden anrichten können, zeigte sich am Donnerstag nach einer Lawine in der Schweiz.
Die Schülergruppe saß auf einer Alm fest und musste vom Bundesheer ins Tal geflogen werden. Die Bundeswehr hat den Militärischen Katastrophenalarm ausgelöst. Am Sonntag steht bereits die nächste Unwetterlage bevor.
Politiker sind schon lange auf Twitter präsent. Ranghohe Bundeswehroffiziere aber suchte man dort bislang vergebens. Den Eisbrecher macht nun der Marineinspekteur.
In Teilen Bayerns und Österreichs wurde bereits der Katastrophenfall ausgerufen. Technisches Hilfswerk, Feuerwehr und Bundeswehr sind ununterbrochen im Einsatz. Der deutsche Wetterdienst prognostiziert derweil Neuschnee am Wochenende.
Nach den starken Schneefällen gilt in drei bayerischen Landkreisen der Katastrophenfall. Auch in Österreich wächst die Zahl der Orte, die kaum noch erreichbar sind. Ein Kind ist von einem umstürzenden Baum erschlagen worden.
Die Bundeswehr sucht weiterhin nach Personal. Jetzt sollen auch EU-Ausländer rekrutiert werden dürfen – Deutschlands Nachbarländer sind von diesem Vorhaben wenig begeistert.
Der Chef der sächsischen Regierung hält das Ende der Braunkohle nicht für sinnvoll. Falls das Aus kommt, fordert Michael Kretschmer im F.A.Z.-Interview einen „fairen“ Ausgleich. Das kann teuer werden.
Nach Bundeskanzlerin Merkel muss wohl auch Entwicklungsminister Müller bei seiner Auslandsreise auf Linienflüge umsteigen. Wegen eines defekten Ventils fällt die Maschine der Bundeswehr aus.
Ein Reporter des „Spiegel“ fabrizierte Informationen in einem Dutzend Artikeln – meist in der Absicht, die Rohheit Amerikas zu enthüllen.
Die CSU hat in einem umformulierten Positionspapier auf die Vorfälle von Amberg reagiert. Außerdem will sie den Arbeitslosenbeitrag senken. Einen Streit über die künftige Kanzlerkandidatur der Union soll dagegen nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden.
Ein Bericht der Bundeswehr zeigt, dass mehrere Fehler zu dem tödlichen Absturz des „Tiger“-Hubschraubers in Mali führten. Unter anderem der Hersteller Airbus muss sich erklären.
Hans-Peter Bartels fordert vom Verteidigungsministerium eine Verbesserung der Materialbestände. Derzeit müsse die Eingreiftruppe sich das Material aus der ganzen Bundeswehr zusammenziehen. Zudem sei manches Gerät „altersschwach“.
Der Neujahrstag hat mancherorts einiges verändert. In Washington blasen die Demokraten schon zum Angriff. Und auch in Berlin herrscht nur an der Oberfläche trügerische Ruhe. Der erste FAZ.NET-Sprinter in 2019.
Kriege in Syrien und Afghanistan, ein unberechenbarer Präsident in Amerika, Russlands Machtstreben und der islamistische Terror: Fünf Gefahren, die Deutschland 2019 betreffen werden.
Das Konzept, dass nur Landeskinder gute Soldaten für den jeweiligen Staat sind, hat sich längst überholt. Die Bundeswehr sollte sich für alle EU-Bürger öffnen. Ein Kommentar.
Wenn die Nato 2019 umgehend Truppen losschicken müsste, stünden deutsche Soldaten an vorderster Front. Vom 1. Januar ist die Bundeswehr für die schnelle Eingreiftruppe des Bündnisses verantwortlich.
Die Bundeswehr trifft mit einer Werbekampagne den Nerv junger Menschen. Dass sie dabei mit ihren Besonderheiten wirbt, ist nicht zynisch, sondern ehrlich.
Die Bundeswehr hat Nachwuchsprobleme und versucht, mit moderner Werbung über WhatsApp und Alexa neue Soldaten anzuwerben. In der Politik finden das nicht alle gut.
Die Bundeswehr erwägt, sich für EU-Ausländer zu öffnen. Kein Grund, gleich das Schreckensbild einer Fremdenlegion heraufbeschwören.
Viele Bundeswehrsoldaten leiden nach ihrem Auslandseinsatz unter Posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Krankheit ist kaum heilbar – und die Betroffenen beklagen zu geringe Hilfsangebote.
Auslöser für die unfreiwillige Zwischenlandung der Kanzlerin auf dem Weg nach Buenos Aires war einem Bericht zufolge eine defekte Lötstelle. Doch ein Fehler der Lufthansa machte wohl alles noch schlimmer. Jetzt reagiert das Unternehmen – und dementiert die Vorwürfe.
Ursuala von der Leyen will künftig auch EU-Ausländer rekrutieren – und hofft dadurch auf rund 50.000 potentielle neue Bewerber. Polens Außenminister zeigt sich kritisch, denn der Armeedienst sei „eng verbunden mit der Nationalität“.
Offiziell steht noch nicht fest, dass sich die Amerikaner aus Afghanistan zurückziehen. Inoffiziell geht man davon aus. Ohne den Schutz der Amerikaner wäre die Bundeswehr in dem Land ziemlich wehrlos und überfordert.
Der Hauptgrund für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr war nach dem 11. September 2001 die Solidaritätsbekundung mit Amerika. Der Abzug deutscher Soldaten würde deshalb auch den Verlust eines diplomatischen Arguments bedeuten.
Die Restaurierung der „Gorch Fock“ ist teurer als geplant. Im Verteidigungsministerium wird nun auf höchster Ebene über die Probleme mit dem Schulschiffs der Marine beraten. Zudem gibt es einen Korruptionsverdacht.