Wenn der Dschihad zurückkehrt
Die Nato bereitet sich darauf vor, länger in Afghanistan zu bleiben. Für ihre Soldaten könnte das gefährlich werden. Der Waffenstillstand mit den Taliban ist in Gefahr.
Die Nato bereitet sich darauf vor, länger in Afghanistan zu bleiben. Für ihre Soldaten könnte das gefährlich werden. Der Waffenstillstand mit den Taliban ist in Gefahr.
Die Bundeswehr ist noch immer in Afghanistan – und wird es wohl bleiben. Der Westen sucht nach einer Reaktion auf die Drohung aus Iran. Die designierte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala kann ein Vorbild sein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der Konzern baut seine Flugschule um und sagt: „Wir reichen die Hand“. Doch die Vereinigung Cockpit sieht einen „Frontalangriff auf Tarifarbeitsplätze“ – und hält an Klagen fest.
Eine Bundeswehr, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, braucht den Willen, die Soldaten und die Waffen, um ihren Auftrag effektiv ausführen zu können.
Die Bundesregierung lehnt den Wunsch aus Paris nach einer Beteiligung an der militärischen Anti-Terrormission in der Sahel-Zone ab. Berlin setzt dort lieber auf mehr zivile Projekte.
Der Oberleutnant soll einen Anschlag geplant, Munition und Sprengkörper der Bundeswehr an sich genommen und unerlaubt weitere Waffen besessen haben. Ein juristischer Streit war der Eröffnung des Hauptverfahrens vorausgegangen.
Sollte die Bundeswehr länger am Hindukusch bleiben, braucht sie rasch robuste Verstärkung und schwere Waffen. Sonst wäre sie den Taliban ausgeliefert.
Oberfeldarzt Katrin Thinnes unterstützt mit ihrem Team eine Klinik in Lissabon bei der Behandlung von Covid-Patienten. Im Telefon-Interview schildert sie die Situation und warnt vor Lockerungen.
Mit dem Bau der Eurodrohne forcieren Rüstungshersteller in Deutschland und Frankreich ihre Unabhängigkeit von amerikanischen Zulieferungen. Das soll der Standard in der Branche werden.
Nach den bisherigen Plänen sollte die Bundeswehr in sechs Wochen aus Afghanistan abziehen. Nun bleibt sie eventuell länger. Doch was passiert, wenn die Taliban deutsche und andere ausländische Soldaten angreifen?
Außenminister Maas will den Bundeswehreinsatz in Afghanistan verlängern – ein Erfolg der Verhandlungen mit den Taliban bis zum Frühjahr sei nicht zu erwarten. Die Verteidigungsministerin warnt vor einer „verschärften Sicherheitslage“.
In Washington steht ein Abzug amerikanischer Truppen aus Afghanistan zur Debatte. Die anderen ausländischen Truppen wären ohne die Vereinigten Staaten auf einsamem Posten.
Eine Studie der Bundesakademie für Sicherheitspolitik über den Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan attestiert den deutschen Streitkräften gravierende Defizite. Die Ursache: fehlende Drohnen-Fähigkeiten.
Das internationale Umfeld hat sich stark verändert. Darauf sollte sich die gesamte deutsche Politik einstellen, nicht nur die Verteidigungsministerin.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Generalinspekteur Eberhard Zorn erhalten für ihre Vorschläge zur Ertüchtigung der Streitkräfte Kritik und Zustimmung aus den Parteien.
Der mittlerweile aus der AfD Hessen ausgeschlossene Kandidat Christian Wenzel soll bei der Kontaktnachverfolgung in einem Gesundheitsamt geholfen haben – obwohl seine Kontakte in die Neonazi-Szene seit langem öffentlich sind.
Merkel will die Schulen offenbar noch nicht öffnen. Kramp-Karrenbauer will die Bundeswehr erneuern. Und der Senat wertet das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump als verfassungsgemäß. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Impfstoffhersteller Biontech wächst weiter. Jetzt kann sich das börsendotierte Unternehmen auf einem kaum mehr benötigten Kasernengelände in Mainz ausbreiten.
Die Soldaten der Bundeswehr sind vielfach nicht so gut ausgestattet wie es nötig wäre. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn sprechen über das, was die Truppe jetzt braucht.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn wollen die Bundeswehr umbauen und besser ausrüsten. Eckpunkte beschreiben sie in einem Konzeptpapier, das der F.A.Z. vorliegt.
Wie ein Telefonanruf bei der Verteidigungsministerin die Bundeswehr in Altenheime brachte – und die Soldaten etwas mehr in die Mitte der Gesellschaft.
25.000 Soldaten sind derzeit zur Unterstützung anderer Institutionen gegen Corona abgestellt – „weil es andere schlichtweg nicht gebacken kriegen“, kritisiert der Chef des Bundeswehrverbands. So könne es nicht weitergehen.
Nach dem heftigen Streit über das Zwei-Prozent-Ziel kann Deutschland der Nato stark steigende Verteidigungsausgaben verkünden. Doch das liegt auch an der Corona-Pandemie – und könnte sich bald wieder ändern.
Die Warnung von Generalleutnant Schelleis, zu viele Soldaten dauerhaft im Einsatz gegen die Corona-Pandemie zu binden, stößt bei AfD, CSU und FDP auf Zustimmung. Grüne und Linke zeigen wenig Verständnis.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat das Corona-Kontingent der Bundeswehr auf 25.000 Soldaten aufgestockt. Generalleutnant Martin Schelleis warnt nun: Die Einsatzbereitschaft der Truppe leidet darunter.
Die Corona-Nothilfe der Bundeswehr ist in Portugal eingetroffen. Die Soldaten erwartet eine weitaus dramatischere Lage als in Deutschland. Das Land wird von der dritten Welle überrollt. „Emotionen pur“, twitterte die Luftwaffe nach der Landung.
An Bord ist ein Hilfsteam aus 26 Ärzten, Pflegekräften und Hygiene-Experten, dass für zunächst drei Wochen in Portugal im Einsatz sein soll.
Zur Bewältigung der Pandemie können weitere 5000 Soldaten eingesetzt werden. Immer mehr Pflegeheime bitten um Hilfe. Unterdessen ist eine Unterstützungsmission der Bundeswehr nach Portugal aufgebrochen.
Deutschland unterstützt Portugal in der Corona-Pandemie mit einem Ärzteteam und Medizingeräten. Patienten sollen aber vorerst nicht ausgeflogen werden.
Nach fünfzig Jahren Dienstzeit gibt es bei der Bundeswehr immer noch keinen Ersatz für den alten Transporthubschrauber CH-53. Warum dauert das so lange?
Der Streit um das neue Sturmgewehr lässt sich noch verschmerzen – das alte ist gar nicht so schlecht. Mit vielen anderen Rüstungsvorhaben ist das ganz anders. In der Truppe wächst der Unmut.
Was einmal die Hauptstadt der Uckermark war, ist heute verloren zwischen Backstein und Platte: Der Dichter Gottfried Benn lebte hier wenige, aber entscheidende Monate.
Gemessen an der Bevölkerungszahl ist Portugal derzeit weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie getroffen. Die Zahl der Toten steigt auf neue Höchststände, viele Bestatter sind an der Belastungsgrenze. Die Regierung hat Deutschland um Hilfe gebeten.
Der Geschäftsführer des Suhler Kleinwaffenherstellers C.G. Haenel weist erstmals alle Vorwürfe zurück. Er besteht auf den Auftrag für das Sturmgewehr der Bundeswehr.
Die Politik hat die Zielmarke einer Corona-Inzidenz von 50 gesetzt. Auch, weil sonst die Gesundheitsämter überfordert wären. Doch die Behörden sind längst für höhere Zahlen gerüstet – und wollen nicht länger die Deppen der Pandemie sein.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) spricht im Interview unter anderem über mögliche Wege aus der Corona-Krise, das Impfdilemma, die Runden mit der Kanzlerin und die Frage, wie es in der CDU auf Bundesebene weitergehen könnte.